SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V. - Strom von Bürgern für Bürger!

Seien Sie herzlich eingeladen uns mit Ihren Beiträgen zu bereichern. Jeder Solarinteressierte ist willkommen!

Solarstammtisch finden statt am Jour fix, jeden 4ten Donnerstag im Monat - nicht im Juli

Der nächste Solarstammtisch ist am gewohnten 4ten Donnerstag 23.02.2012, 19,30 Uhr,

Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39, 21335 Lüneburg

Kontakt dann: 0176-48570017


Themen mögen sein:

1. kWh-Solarerntebegrenzungen behindert Leistungsqualität und Innovation – Netzmonopolisten belasten mit -Wucherrechnungen – was tun?

Nach 7,5 GW solarem Neuaufbau müsste für die möglichst schnelle Energiewende, die Strom tatsächlich sicherer und preiswerter macht, das Jahresaufbauziel 3,5 GW deutlich gesteigert werden. Doch die Regierung diskutiert zerstörerische Senkung auf 1 GW (über 85% Umsatz- und Arbeitsplatzvernichtung) und strebt nun öftere Ertragspreissenkungen und gar eine Jahres-kWh-Ertragsgrenze pro kWp auf 900 kWh an; Leistungsstärke verkaufslos machend bestrafend ohne Finanzausgleich ohne Absatzmarkt, so würden widersinnig innovative Leistungen und Qualität nutzlos, deutschen Angebote ihr Vorteil genommen und gezielt ausländische Billigproduktion gefördert. Das käme griechischer Unsinnspolitik gleich!

Laut Eon-Avacon ist zur Netzsicherheit weder die eine 70% WR-Leistungsbegrenzung nötig noch ein 500 Eur teure zusätzliche Netzüberwachung.
Für 0 kWh a Wechselrichterverbrauch wird Wucherrechnung von über 30 € gestellt.

Was sollen wir gegen diese Zumutungen tun?


2. Starker Solaraufbau senkt Kosten und bringt Energiewohlstand, was ist zu weiterem Aufbau sinnvoll, wie ist das EEG 2012 zu nutzen?

Was ist seit 2012 neu beim PV-Aufbau zu beachten, was bräuchten wir zu weiterer Förderung? Denn tatsächlich bringt jeder neue PV-Aufbau Stromkostenentlastung bzw. mehr volkswirtschaftlichen Gewinn denn Verlust.


3. Wieviel Windleistung ist im gesamten Kreis aufgebaut + wieviel war 2010 zu ernten?
Dazu werden erste Auswertungen -auch mit Graphik- bekannt gemacht, um sie für praktisches Wissen und weiteren Entwicklungen zu besprechen.


4. Redox Flow Batterie in Praxis kennenlernen

Wer kommt mit zur Samstagsfahrt nach Wolfenbüttel, um eine der spannensten, machbaren Energiespeicher kennen zu lernen? Was ist zur Vorbereitung zu beachten?
Terminplan Samstag 24.03.2012, Start Bhf HLG oder?
Kontakt: Biermann 04131-403636 Biermann@sunon.org


Termine:

- 22.03.11, 19,30 Uhr, Solarstammtisch Lüneburg, Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39, 21335 Lüneburg

- 24.03.12 (Plan) Fahrt zum Energiepark Wolfenbüttel mit Redox Flow Batterie

- 29.03.11, 19,30 Uhr, Mitgliederversammlung SunOn LG, Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39, 21335 Lüneburg



Der letzte Solarstammtisch war 26.01.2012, mit Stromnetzreferent Urban bei Avacon, Besprechungsraum, Lindenallee 45, 21335 Lüneburg (Weg wird vor Ort ausgeschildert sein).
Er erbrachte 
Klärungen zum solaren Netzbetrieb

Die 70%-Leistung Wechselrichterabriegelung ist nicht technisch begründet, auch Netzsicherheitsmanagement ist für PV-Kleinanlagen absehbar technisch nicht nötig und wird auch nicht angewendet. ABER: Eon-Avacon fordert schnelle Einrichtung. Will seine Voraussetzungen bald schaffen. Dsa sei angeblich von der Bundesnetzagentur vorgegeben. Beweis wurde nicht gegeben. Unser Wunsch genmeinsam die EEG-Clearing-Stelle anzurufen soll überlegt werden.
Wir weisen darauf hin, dassneben den technischen Voraussetzungen des Netzbetreibers und dessen schriftliche Bekanntmachung auch ohnehin die Verordnung fehlt, die einen Eingriff rechtlich möglich machen würde. (Siehe EEG 2012 § 66.7)
Wechselrichterarbeit sei selbst bei 0 kWh Jahresverbrauch mit Abnahmestelengrundgebühr abzurechnen. Rcklaufzähler seien zum Ausgleich nicht anzuwenden. Das schreibe das Finanzministerium vor. Auch dürften Wr-kWh nicht kostenlos abgegeben werden, da sie dem Strommarkt zur verfügung stehen müssten. Wir entgegneten, das solche Praxis völlig unverhältnismäßig hohe Kosten schaffe, Bagatellfall sei, der sinnvoll höhstens pauschalen Rechnungsausgleich erhalten dürfe nach dem Motto Verbraucht der WR z.B. 1 kWh im Jahr sollte dafür 1 kWh Slarstrom weniger vergütet werden.

Weiteres folgt später!

Großer Solaraufbau kein Kostentreiber, sondern Kostensenker
- Solarstrom hat relativ hohe Kosten, die aber sehr stark sanken (halbiert in gut 2 Jahren - nun nur noch 24,43 Cent/kWh bis 30 kWp) UND er erbringt soviele Millirden Eur- Entlastungen und Gewinne für die Gesellschaft und Wirtschaft, schaft innovative Wirtschaftskraft, neue moderne Arbeitsplätze und Wohlstand. Die EEG-Umlage ist so stark von anderen Kosten verfälscht, das sie kein Solarkostenmaßstab ist.
Sehen Sie auch die weiteren Infos unter „Aktuelles„!

- Wieviel Solarleistung ist im Kreis aufgebaut und wieviel kWh/ kWp war 2011 von Anlagen zu ernten?
Dazu werden erste Auswertungen -auch mit Graphik- bekannt gemacht, um sie praktischem Wissen und weiteren Entwicklungen zu besprechen.
Sehen Sie auch die weiteren Infos unter „Solar Leistungen„! 

Was wollen Sie wissen - melden Sie sich
Kontaktdaten finden sie zu Homepagebeginn!



Der Dezember-Solarstammtisch  besprach Themen zum Netzbetrieb und PV-Orstsanteile am Stromverbrauch

- PV-Betreiber-Fragen an Netzbetrieb
- PV-Leistungen in % der Stromverbräuche

  (Siehe dazu auch unter "Aktuelles")


Der Solarstammtisch war am 24.11.2011, 19,30 Uhr, Gasthaus Krone, Sülfmeisterstube, Heiligengeiststr. 39  (Nähe "Am Sande" ) , 21335 Lüneburg

Wir sprachen ausgibt über Gründe, warum die Behauptungen Photovoltaikbetrieb würde den Strompreis verteuern nicht stimmt. Vielmehr hilft Solarstrom Kosten zu sparen und uns wirtschaftlich zu stärken. Konkret wird der Börsenstrompreis mit weiterem PV-Einsatz immer stärker gesenkt, was aber in der EEG-Umlage nicht berücksichtigt wird und anderseits ist es völlig sachfremde die Subvention für energieintensive betriebe aus der EEG-Umlage durch Haushaltskunden und Kleinbetriebe zu finanzieren zu lassen, statt aus dem Wirtschaftsetat.
Im Weiteren ging es neben konkreter Anlagenaufbauberatung und Lageeinschätzung der derzeitigen und zukünftigen Aufbaumöglichkeiten um konkrte Leistungswerte von über 80 Einzelanlagen in 2011 bis Ende Oktober, wo es eine große Spannweite von Ernten über 700 kWh bis zu über 1000 kWh gab. Einzelergebnisse folgen nach weiteren Bearbeitungen.
Und im Weiteren wurden auch das erste Mal Gesamtleistungen aller Anlagen je Ort im Kreis bekannt gegeben, wie auch die spannenden Rangänderungen, wenn man die Leistung in Watt per Einwohner zuordnet.

Wer sich meldet, kann nähere Infos zu seinem Ort erhalten!

Zu den Argumenten, warum Solarstrom Kosten senkt und neue Mittel schafft siehe unter "Aktuelles"!

Zur schönen ankündigenden Darstellung  erschien auch ein Artikel im Hamburger Abendblatt, der leider dort nicht mehr aufrufbar ist.


Beim Solarstammtisch am 27.10.
2011 besprachen wir ausgiebig verschiedenste Möglichkeiten Solarstrom zu speichern.
Drei wichtige seien herauszugriffen:
Man kann über Wasserstoff und über durch ihn mit gewandeltes Methan vorhandenes Erdgas ergänzen.
Mit noch großer und teurer, aber fertig kaufbarer Redox flow Batterie, kann man ca. 10000 kWh jährlich fast ohne Akuverlust speichern, da hier 2 chemische Stoffe in getrennten Behältern gelagert sind und erst bei Energieverbrauch verbunden energetisch reagieren.
Eine besondere Pumpspeicherperspektive liegt in Schleusenkraftwerken, die bei vorhandenen Schiffshebewerken und Schleusen das Kanalwasser nutzen (kein aufwendiger Wasserbeckenaufbau) und mit ungenutzem erneuerbarem Strom Wasser hochzupumpen, was mit Wasserturbinen Strom erzeugt. Bei der Leuphana Uni gibt es dazu nun eine Machbarkeitsstudie und die Wasserwirtschaftsämter könnten so Stromproduzenten werden. Die Idee wurde von SunOn-Mitgliedern entwickelt ud vermittelt.

Auch sprachen wir über verbesserte und zusätzliche MöglichkeitenLeistungsoptimierer zu nutzen. Sie können Schatten teils ausgleichen, aber noch zu wenig.


Der Solarstammtisch am 22. September 2011 war gut besucht und wir besprachen folgende Themen:

- Leistungen erneuerbarer Energieanlagenim gesamten Kreis Lüneburg (nicht nur Avacon-Gebiet) waren viel größer.
Besprechung der Auswertung neuster Daten und Vergleiche.

- Solaranlagenplatz für jeden Lüneburger wann kommt der Solaratlas (ähnlich HH+B:
http://www.hamburgenergiesolar.de/Solaratlas.68.0.html

http://www.wirtschaftsatlas.berlin.de/mapguide/Apps/Solar/Public/index.jsp

und die (preisgünstige) Solardachvermittlung? z. B.: http://www.solardachboerse-bremen.de

- Optimaler Anlagenaufbau und -betrieb: Was braucht es dazu? (Dazu steht auch ein aktueller Fachartikel der Photon zur Verfügung.) Und wer sich gründlich einarbeiten will, kann sich diesen PV-Ratgeber hier herunterladen:
http://www.solaranlagen-portal.de/jdownloads/Photovoltaik/Photovoltaik-Rechner-Tools-und-Links/Der-Photovoltaik-Ratgeber/Download.html

- PV-Aufbauvorhaben beraten - auch aktuelle Angebote mit Preisen

Melden Sie sich gern vorher telefonisch oder per Email was sie besprechen wollen!

Aktuelle Fachinformation wird gegeben sein!

Termine:

- Tagung Photovoltaik - Recht-Finanzierung-Versicherung (Leuphana Uni) am 28.09.11., 10-17 Uhr mit EEG-Prof. Thomas Schomerus 

- Nächster Solarstammtisch Lüneburg am 27.10.11, 19,30 Uhr Gasthaus Krone


Energiewende persönlich

Machen Sie die Energiewende doch auch persönlich mit Stromwechsel weg von Atom, Kohle, Öl noch Gashin zu direkt erneuerbaren Strom von Wasser-, Windkraft und auch solar! Das geht einfach, sicher und meist sehr preisgünstig und der Vereinsvorsitzende berät begleitet gerne für Sie kostenlos dazu. Melden Sie sich, wenn Sie zu Anbietern mit auch solarem Neuaufbaunutzen wechseln wollen unter Solar@to-biko.de oder 04131-403636!
Und natürlich helfe ich auch gerne, wenn Sie selbst eine Photovoltaikanlage aufbauen können oder sich an einer Gemeinschaftsanlage beteiligen wollen. Das geht schon ab 250 Eur in Hamburgs Süden und in LG ab 500 €.


Zur Einstimmung auch dieser Entwurf zu einer Radiomeldung:

Lüneburger Solarleistungen waren stärker

Lüneburg
Ende 2010 gab es in der Hansestadt Lüneburg schon 255 statt der bisher veröffentlichten 243 Sonnenstromanlagen. Die mit 4,07* Megawatt Leistung mindestens 1 Millionen 639 Kilowattstunden ins Netz einspeisten. „Das war schon mehr als das Doppelte des Vorjahres oder 9 Mal soviel, wie vor 3 Jahren und das erste Mal über der 1 Gwh-Marke“, stellte Tomas Biermann vom Solarverein „SunOn LG“ fest, der die Netzbetreiberdaten gründlich auswertete. Und dabei fehlten noch Erträge in der Betreiberaufstellung.
Bis zum Juli 2011 wurde der Solarstrom für die Stadt auf 293 Anlagen mit mehr als 4,7 Megawatt Leistung gesteigert.
Und Solarstrom verteuerte nicht, sondern senkt immer mehr den Börsenstrompreis, was jedoch entgegen der Regelung bisher nicht in der sogenannten EEG-Umlage abgezogen wurde.
Beim Solarstammtisch am Donnerstag, 22. September, ab 19.30 Uhr im "Gasthaus Krone", Sülfmeisterstube, Heiligengeiststraße 39. Kontakt: 0176-48570017 Biermann erfährt man mehr zu den Solarleistungen im Kreis, wie zu Solardächern für Mieter und optimalen Anlagenaufbau.


* Genau 4066,18 kW. Zum Vergleich: 2007 waren es noch 455,25 kW. In nur 3 Jahren rund 9 mal soviel Leistung aufgebaut.





Der Solarstammtisch 25. August

war gut Rundtisch besucht brachte vielfältige Beiträge zu den
Gesprächs-Themen:
-  Solarleistungen auf 70% beschränkt uw Behinderungen durch Niederspannungsverordnung und EEG-Novelle 2012: Was tun?
- Solare Energieforderungen für die Kommunalwahl - was ist für Lüneburg zu erhalten und zu verbessern?
-  PV-Aufbauvorhaben beraten - auch aktuelle Angebote

Aktuelle Fachinformation wird bereit gestellt!

Jubiläums-Solarstammtisch im 4ten Jahr am 23.06.11
, 19,30 Uhr, Gasthaus Krone, Sülfmeisterstube, Heiligengeiststr. 39

mit besonderem Gast Stefanie Slowek-Klaus von der Klimaleitstelle und besonderen Themen, wie Energiewende-Forderungen (s. u.) und auch Gewinn, wie möglicherweise einer kostenlosen Anlagenreparatur. UND natürlich freuen wir uns über Jeden unter Ihnen, der sich näher für eine Mitarbeit beim Verein "SunOn Sonnenkraftwerke e.V." interessiert. Strom ohne Atom kann man auch persönlich bestellen - das geht einfach, sicher und meist sehr preisgünstig. Der Vereinsvorsitzende berät gerne dazu. Melden Sie sich, wenn Sie Fragen zum Stromwechsel zu Anbietern mit auch solarem Neuaufbaunutzen haben unter Solar@to-biko.de oder 04131-403636!

(Erneuernte) Internetversion des Einladungsschreibens:
(Etwas länger angesichts der besonderen Forderungen, aber lohnend.)

Werte Solarinteressierte, wir leben in besonderen Energiezeiten. Atomenergie ist seit Fukushima sehr reale tödlich bedrohlich, - auch heute wurde gemeldet, die GAU*-Atomkraftwerke seinen nicht unter Kontriolle zu bringen- und es ist zu weitreichenden Verstrahlungen gekommen ist. So brauchen wir Strom ohne Atom bis bis spätestens 2022. Aber ist das nicht zu lange Gefahrenzeit, wo schon Flugzeugabstürze den GAU bringen können. Seriöse Wissenschaftler und engagierte Bürger zeigen auf, dass unsere Energie bis 2014 oder 2015 ohne Probleme atomfrei sein kann. Aber wie kann sie in echter Energiewende weitgehend von erneuerbaren Enegien kommen? Dazu finden Sie anbei einige Energie-Forderungen von SunOn Sonenkraftwerke LG e.V., die bisher weitgehend in der öffentlichen Diskussion fehlten und gerade auch die Solarenergie betreffen. Mit der Novelle dürfen jedenfalls gerade kleinen Photovoltaikanlagen nicht 30% ihrer Eispeiseleistung genommen werden. Braucht es nach dem durch die zerstörerische Regierungspolitik ausgebremsten Solar-Neuaufbau endlich minimal auskömmliche Mindestpreise in den Monopolnetzen, indem Kleinanlagen mindestens 2 Cent pro verkaufter Solar-kWh mehr erhalten statt weniger; was heute auch der Bundesrat forderte. Und auch Fassaden- und Ost-Westanlagen mehr für ihre besonderen Lagen erhalten. Denn Solarförderung macht unseren Strom vollständig gerechnet nicht teuerer, und war nie Subvention, sondern Umlage, die richtig berechnet sehr viel geringer sein müsste. (Begründung siehe Energie-Forderungen unter "Erkenntnisse" und "Aktuelles").
Sie ersparte uns mehr Kosten als sie uns machte. Und aufgebaut erspart sie schon wegen des kostenlosen Rohstoffes laufend mehr ein und gibt demokratische Energieunabhängigkeit. Und wie kommen wir schnell zum Solarkataster, mit dem jeder schnell sehen kann, wo er sich an solarem Aufbau beteiligen kann. Soweit nur einige Punkte, der sinnvoll zu besprechenden Forderungen beim Jubiläums-Solarstammtisch.
Besonderer Gast wird Stefanie Slowek-Klaus von der Klimaleitstelle sein, mit deren vielfältigen praktische Erfahrungen und kreativen Ideen, wir uns anregen lassen wollen, "was solar für nachhaltige Entwicklung in unserer Region zu tun ist". Und um auch bundespolitische Grundlagen unserer Arbeit zu beantworten, finden Sie auch unsere Energie-Forderungen zur bürgergesellschaftlichen Energiewende, wo auch auf sehr interessante Filme verwiesen wird, mit denen gern auch eine Veranstaltung geplant werden könnte, wie auch eine Solarfabrikfahrt organisiert werden könnte, wenn es gewünscht wird. Willkommen sind auch Mitteilungen rund um die Intersolar. Was war für sie wichtig mitzunehmen von dort? Hier etwas zur Anschauung: http://www.messelive.tv/index.php/mediathek/viewvideo/320/messe-tv-intersolar-europe-2011/intersolar-europe-2011-photovoltaik-neuheiten-im-ueberblick (link umkopieren bitte)
Und unser besonderes Treffen wird auch wieder ganz Konkretes thematisieren: 3 Kandidaten sind gesucht, deren PV-Anlage einmal kostenlos überprüft und ggf. auch direkt repariert werden sollte. Wo gibt es nutzbare Lüneburger PV-Dächer (auch wie günstig pachtbar); wann und wie gibt es endlich das LG-Kataster? Wo kann man sich an Neuaufbau beteiligen? Was können Solarteure anbieten? Und nicht zuletzt, wer zuerst kommt erhält ein Solargeschenk und wünschen wir uns Wünsche und Mitarbeit für deren Verwirklichung für das 4te Jahr. Bis hier für Eilige, aber auch das Folgende ist noch spannend und konkret genug, um wenigstens später gelesen zu werden. Aus gegebenem Anlass folgt auch aktuelle Info des SFV für Sie. Das die PV-Vergütung somit nun nicht weiter abgesenkt wird, hilft dem Aufbau, da es hoffentlich etwas beruhigt (wobei angesichts erhöhten Aufbaubedarfes eben tatsächlich förderndes komen müsste); auch für solideres Aufbauen neuer Solaranlagen. Der Grund der Nichtkürzung ist allerdings durchaus besorgniserregend. Nur noch 700 MW Neuaufbau von März-Mai 2011, nach 7404 MW (offiziell) in 2010, davon wurden März-Mai 2010 (laut BN) noch 1358,599 MW aufgebaut, also ca. das Doppelte!
Der große Aufbauboom vor der 13%-Preissenkung, die ja als 16%-Senkung angekündigt war, kam erst noch mit 2108,905 MW im Juni. Durch Kurzschlusspanik mitbedingt war dieser 2010-Aufbau vermutlich zu hoch und hat viele Solarteure aufs Äußerste gefordert. So wäre zunächst ein jährlicher Aufbau von 5-6 MW vermutlich passend, und in den Folgejahren auch mehr. Aber die Regierungsvorgabe von 3,5 GW bremst auf unter die Hälfte des schon Leistbaren! Kein Aufbau für die Energiewende, sondern ein drastisches solares Abbauprogramm! Und die Folgen zeigen sich ich nun mit diesem massiven Einbruch (oder waren die Neuaufbauwilligen so klug angesichts dieser drastischen Preissenkungsankündigungen zum Juli einfach zu warten, da sie so eben mangels Masse ausfallen konnte. Das wäre erstaunlich, gab es meines Wissens dazu nicht einmal abstimmenden Aufrufe.) Wie auch immer: DAS AUSBREMSEN DES PV-AUFBAUS DURCH DIESE WILLKÜRLICHE PREISSENKUNGSPOLITIK ist unproduktiv + kurzatmig (ohne Kontrolle der angeblichen Überteuerungen durch PV, war EEG-Umlage offenbar unberechtig viel zu hoch abgerechnet, wäre höchstens bei 2 Cent ansetzbar und blieb auch kein Jahr Zeit, um Erfahrungen aus den massiven Eingriffen 2009+2010 auszuwerten). Gab es bis 2008 noch hohe Produktivitätsfortschritte, die zuwenig in die Endverbrauchereinkaufspreise weitergegeben wurden. Aber kaum dass die Prduktivität 2009 umgesetzt wurde, handelte diese Regierung willkürlich, Produktivität überfordernd und behindernd. Und mit der hektischen EEG-Novellen hat sie sich nun noch eine ganz besondere Gemeinheit ausgedacht, gegen die wir uns schnell organisieren müssen: Sfv-Zitat**: „Wie wenig es den Autoren der EEG-Novelle tatsächlich auf die Kosten ankommt, zeigt die aus Sicht des SFV völlig inakzeptable neue Bestimmung in § 6, wonach die Betreiber von Solaranlagen bis 30 kW zukünftig nur noch 70 Prozent der erzeugbaren Höchstleistung ihrer Anlagen einspeisen dürfen, selbst dort, wo es nur wenige Solaranlagen gibt. Die Anlagen werden dadurch nicht billiger, aber ihre Stromerträge werden geringer. Dieser unsinnige, in den Besitzstand eingreifende und geradezu zerstörerische Angriff ausgerechnet der PV-Kleinanlagen muss unbedingt abgewehrt werden. Sollte er durchgesetzt werden sollte, muss voller Verkaufspreisausgleich vom Netzbetreiber gegeben werden; ähnlich dem, den nicht abgenommener Windstrom erhält.
Der Atomausstieg wäre sehr seriös bis 2014 oder 2015 möglich (wie es auch der Film „Strom ohne Atom“* kürzlich zeigte), wenn wir eben nur auf ähnlichem Niveau, wie 2009 vor den Regierungseingriffen, aufbauten, und prinzipiell auch auf Ackerflächen, jeweils nach konkreten Anforderungen geprüft, und mit höheren Preisen gefördert auf Fassaden, wie auf Ost-West-Kraftwerken und bei Kleinanlagen. Würde der Atomstrom aus den Netzen gehalten, gäbe es zudem schnell Platz für den Windstrom nach Süden und vor allem muss eben endlich Wind in Hessen, Baden-Würthemberg und Bayern ähnlich Sachsen-Anhalt oder Brandenburg aufgebaut werden. Dezentral verteilt auf kurzen Wegen ist der Netzbedarf viel geringer und bei kleinen Photovoltaik-Anlagen ohnehin nur niederspannig und gering. DENN WIR BRAUCHEN EINE BÜRGERGESELLSCHAFT-ENERGIEWENDE, mit vielen kleinen und mittleren, wie nur nötigen großen Solaranlagen, aber keine scheinbare Wende, vom atomar-fossilen zum erneuerbar-fossilen abermaligen Oligopol herrschender Großkonzerne, (die noch immer 80% des Strommarktes kontrollieren); nun statt Atomeinsatz Meereswind, Norwegenspeicherwasser und Wüstensonne als neue Herrschaftsmedien auch noch sondergefördert haben wollen. Diese Großprojekte sind Zusatzmöglichkeiten, wie auch die Geothermieverstromung hier in Deutschland ein wahrhaft innovatives Geschäftsfeld für Großkapital sein kann, statt des hoch bedrohlichen CO2-Abscheiden Vorhabens. Und diese Projekte der Großen, können diese selbst finanzieren, da sie jahrzehntelang und in den letzten Jahren besonders von großen KOsten entlastet wurden und hohe Gewinne durch überhöhte Strompreise machten (2010: 30 Milliarden Eur Gewin für E.on-RWE-EnBW+Vattenfall E) Soweit einige wichtige Punkte zur Diskussionsanregung und Stellungnahme. Weiteres finden Sie bei den Energie-Forderungspunkten im Anhang. Helfen Sie uns zu klaren, produktiven Standpunkten und beteiligen Sie sich an unserem Bildungstreff "Solarstammtisch"! Auf gutes solares Gelingen, Tomas Biermann-Kojnov

   * Strom ohne Atom 2011-06.08, Tillmann Achtnich Einstimmung: http://www.daserste.de/doku/beitrag_dyn~uid,ebwl0bv7t323wu56~cm.asp **
Aus SFV-Anhörung zur EEG-Novelle Umweltausschuss 08.06.2011 http://www.sfv.de/artikel/oeffentlichen_anhoerung_zur_eeg-novelle_2012_.htm


Von: zentrale@sfv.de Gesendet: 17.06.2011 13:00:08 An: rundmail@sfv.de Betreff: [sfv] Keine Solarstrom-Vergütungskürzung zum 1. Juli - EEG entlastet Großkonzerne - Rezension [sfv] 17.06.2011 1. Keine Solarstrom-Vergütungskürzung zum 1. Juli 2011 2. Bund der Energieverbraucher: EEG entlastet Großindustrie auf Verbraucherkosten ------------------------------------------------------------------------------- 1. Keine Solarstrom-Vergütungskürzung zum 1. Juli 2011 Nach einer aktuellen Meldung der Bundesnetzagentur wird es zum 1. Juli 2011 keine weitere Absenkung der Einspeisevergütung geben. Eine gute Nachricht? Nein, nur auf den ersten Blick. Der Grund für diese Entscheidung ist ein dramatischer Einbruch des PV-Marktes. Im Zeitraum März bis Mai 2011 wurden PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt etwa 0,7 GW (Gigawatt) in Betrieb genommen. Hochgerechnet auf zwölf Monate entspräche dies einem jährlichen Zubauwert von nur ca. 2,8 GW. Im vergangenen Jahr 2010 wurde mehr als doppelt so viel Solarleistung, nämlich 7,4 GW, neu installiert. Dieses Jahr werden es wohl etwa halb so viele GW sein. Dieser Einbruch des PV-Marktes war gewollt! Auf Druck der Stromwirtschaft hat die Regierungskoalition die Einspeisevergütungen im Zeitraum von Januar 2009 bis Januar 2011 trotz der Warnungen des SFV insgesamt 5 mal außerplanmäßig abgesenkt (siehe dazu die anhängende Graphik). Fukushima und der praktisch beschlossene deutsche Atomausstieg machen aber einen schnellst möglichen Zubau von Solar- und Windenergie (vor allem im Binnenland) notwendig. Auf Grund des dramatischen Klimawandels darf es keine neuen fossilen Kraftwerke geben. Der SFV hat in der Umweltausschusssitzung des Deutschen Bundestages am 8. Juni 2011 auf diese Problematik hingewiesen (siehe http://www.sfv.de/artikel/oeffentlichen_anhoerung_zur_eeg-novelle_2012_.htm) Wir betonen: Wer ernsthaft eine zügige Abkehr von Kohle und Atom fordert, kommt an einer Beschleunigung des Ausbaus der Solarenergie nicht vorbei. Das geht nur über eine attraktive Gestaltung der Einspeisevergütung. (Quelle: Pressemitteilung der Bundesnetzagentur unter http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/110616_PhotovoltaikZahlen.html?nn=65116 ) ------------------------------------------------------------------------------- 2. Bund der Energieverbraucher: EEG entlastet Großindustrie auf Verbraucherkosten Quelle: http://www.energieverbraucher.de/de/Erneuerbare/Erneuerbare/Das-EEG__510/#con-11822 (16. Juni 2011) Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz übernehmen Haushaltskunden einen Teil der Stromkosten der Großindustrie. Mit der anstehenden Novelle, die morgen vom Bundesrat beschlossen werden soll, wird diese skandalöse Umverteilung noch ausgeweitet. Dagegen protestieren die betroffenen Energieverbraucher. Derartige Industriesubventionen sind verfassungswidrig und auch nach Europarecht untersagt. Der Bund der Energieverbraucher e.V. wird deshalb mit allen rechtlichen Mitteln gegen diese Regelung vorgehen, zum Beispiel mit Klagen, Verfassungsbeschwerden sowie Beschwerde bei der EU in Brüssel oder vor dem EuGH. Nach § 40 EEG sind besonders stromintensive Betriebe von der Zahlung der EEG-Umlage weitgehend befreit, sie zahlen nur 0,05 Ct/kWh, Haushalte dagegen 3,5 Ct/kWh. Das EEG führt aber zu einer Senkung derStrombeschaffungskosten der Industrie in Höhe von mindestens 0,6 Ct/kWh (Merit-Order-Effekt). Unter dem Strich zahlen stromintensive Betriebe durch das EEG also einen um 0,55 Ct/kWh geringeren Strompreis. Im Jahr 2011 war von dieser Regelung der Bezug von 75 TWh, ein Drittel des Industriestromverbrauchs, begünstigt. Die Industrie hat dadurch Stromkosten in Höhe von vierhundert Millionen Euro eingespart (0,55 x 75). Während die Strompreise der Haushalte durch die EEG-Umlage belastetet werden, spart die stromintensive Industrie Stromkosten in Höhe von mindestens vierhundert Millionen Euro jährlich ein. Die EEG-Novelle will noch mehr Industriebetriebe von der EEG-Umlage befreien. Das ist ungerecht gegenüber den privaten Stromkunden. Es ist auch unvereinbar mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz des Grundgesetzes (siehe Stellungnahme der Forschungsstelle Umweltenergierecht die Uni Würzburg zur EEG-Anhörung des Umweltausschusses des Bundestags am 8.Juni 2011, Seite 8 sowie T.Müller in M.Altrock ua. (Hrsg): EEG, 2. Auflage, 2008, § 16, Rn. 19). Die geplante Ausweitung der EEG-Befreiung führt zu spürbaren zusätzlichen Belastungen der Haushaltskunden. Denn die EEG-Zahlungen verteilen sich künftig auf weniger Schultern und steigen dadurch. Das Umweltministerium beziffert die Mehrbelastung zwar auf 300 Millionen Euro. Tatsächlich dürften die Mehrbelastungen aber weitaus höher liegen. Der Bund der Energieverbraucher e.V. fordert, dass künftig auch stromintensive Betriebe eine EEG-Umlage bezahlen müssen, die mindestens der Entlastung durch den Merit-Order-Effekt entspricht. Auch muss der Kreis der begünstigten Betriebe verringert und nicht ausgeweitet werden. Die untere Grenze für die Befreiung muss von 10 GWh auf 20 GWh Jahresstromverbrauch angehoben werden. "Die Großindustrie und der Gesetzgeber dürfen die Zahlungsbereitschaft der Verbraucher für die Energiewende nicht missbrauchen", fordert Dr. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher.



Der letzte Solarstammtisch fand statt am 26. Mai 2011, 19,30 Uhr (Jour fix jeden 4ten Donnerstag im Monat, nicht im Juli) im Gasthaus Krone, Sülfmeisterstube, Heiligengeiststr. 39, 21335 Lüneburg (Direkt abgehend vom "Am Sande")

Haupt-Themen (geplant):
- Diebstahl+Feuer was tun?
- Regierung will 2012 PV-Anlagenerträge für Netzausbau einschränken - was bringt die Niederspannungsverordnung?
- Wie lässt sich Sonnenstrom ohne Netz speichern?

Einstimmung in den Mai-Solarstammtisch

- Nach dem Diebstahl von 336 Modulen aus dem Solarfeld Oerzen und dem Brand der Holz-Herbst Halle in der deren Nähe Module einer großen Dachanlage beschädigt wurden, besprechen wir was man zur Vorsorge und Versicherung tun kann, um Schaden zu verhindern, begrenzen und auszugleichen.

- Entgegen aller Bekundung plant die Regierung keine Energiewende für erneuerbare Energien in breitem Bürgerbetrieb, sondern wenn für die Macht der Energiegroßkonzerne, die diese schon für eine Gewinnsteigerung von ca. 6 Miliarden Eur 2002 auf 30 Miliarden Eur in 2010 ausnutzten. Für diese Gewinne, die auch wegen mangelndem Netzausbau realisiert wurden, wurden die Strompreise erhöht, nicht für die EEG-Umlage.
Die EEG-Umlage, die einen
Mindestpreis im Monopolmarkt absichern soll, wurde hingegen unberechtigt und zu stark erhöht (auf 9,5 GW statt der offiziellen 7,5 GW* berechnet, mit starker Subvention für stromintensive betriebe, die vom allgemeinen Steueraufkommen zu finanzieren wäre uw.) , obwohl mit jedem weiteren Solarstrom-+Wind-)einsatz die Stromeinkaufspreise gesenkt wurden und mit Unabhängigkeit von ausländischen Energiestoffen weitere Preissenkungen ermöglicht wurden.

* MAN MERKE SICH DIESE ZAHL:
7,5 GW Leistung Solarstrom
wurden 2010 neu installiert. Und dieses Regierung verkauft es als revolutionäres Energiekonzept den jährlichen Neuaufbau mit aller Macht auf 3,5 GW festzulegen.Es geht ihr also um Herabsetzen, nicht um Fördern der erneuerbaren Energien und insbesondere der Photovoltaik, die die Bürger an umweltschonenden Energiedemokratie beteiligen würde.

Und angesichts des schnelleren Atomenergieausstiegs, organisierte die Regierung eine Ethikkommission, die einseitig besetzt die Machbarkeit der erneuerbaren Energieversorung in Frage stellte und hohe Zusatzkosten annahm, wobei sie übertriebenen Netzausbau für Großkonzernestrom vom Meer und aus der Wüste previligierte und direkte Speicher erst in ferner Zukunft machbar sah. (Im Endbericht vom 30.05.11 hat sogar sie sich in Richtung des Solarstromes in Bürgerhand bewegt - die Regierung leider nicht/ TBK) Zu Einzelheiten siehe Ehikkommission Lifeticker.
Auch der AKWs-Stresstest ist kein Test und ohne Stress, da nur Auskunft zu Informationen über die AKWs zusammengestellt wurden und doch schon so deren GAU-Gefahr bei Flugzeugabstürzen anzhunehgmen ist. Zu Einzelheiten siehe ebenfals im Anhang.

Und die erneuerbare Energien in breitem Bürgerbetrieb werden erneut behindert, mit einer Niederspannungsverordnung nach der Wechselrichter zusätzliche Fähigkeiten bekommen sollen, um unvergütete Leistungen einzufordern und gar in die vergütete Leistungsfähigkeit einzugreifen. Dabei sind die Mindestpreise ohnehin schon viel zu niedrig, um noch auskömmlich Haussolaranlahgen zu betreiben. Was braucht es um wirklich die Bürgerenergiewende zu verstärken. Eurosolar und der Solarenergieförderverein Deutschland haben Anregungen. Auch unsere überarbeitete Internetauftritt lohnt für neue Infos hierzu, wie auch zu den regionalen Solarleistungen.

- Direkte Speicher für Solarstromanlagen, die dauerhaft versorgen können, gibt es schon. Sie müssen nur in den Markt gefördert und optimiert werden. Besonders interessant ist die Redox-Batterie. (Siehe Kurzinfo!) Warum und welche noch ist zu besprechen!

UND

Tatsachen zur Energie-Debatte:
Atomstrom ist zum großen Teil sofort ersetzbar, da wir 2009 mit 139,5 GW Gesamtstromleistung*, in der Lastspitze ca. 82 GW brauchten, bei 20,3 GW Atomkraft und 10,4 GW Wasserkraft, wie 37,5 GW Erneuerbare (2010 gesteigert auf ca. 54,9 GW). Der erneuerbare Stromanteil, auch der solare, wurde in 10 Jahren seit 2000 ca. verdreifacht.
Im Gesamtkreis LG (E.on-Avacon Gebiet LG+Bleckede-Dahlenburg-Amt Neuhaus) wurde die Solarstromkapazität seit 2007 mit ca. 2,5 MW in 2010 auf mindestens 18,3 MW mehr als 7t-facht.
Die wahre Brücke ist verbesserte Speicherung!
Redox-Baterien können ca. 10000 kWh a speichern. Das reicht für die allermeisten Privathaushalte und auch viele Kleinbetriebe voll aus. Und sie sind schon kaufbar. Brauchen nur noch den Masseneinsatz zur Verbesserung und Preissenkung.

Nähere Infos gab es auch beim Stadtserver:
http://www.lueneburg.de/desktopdefault.aspx/tabid-68/122_read-28020/date-77238

Ergänzend auch diese Infos zur tatsächlichen Energiewende mit Solarstrom+Speicher:

Energiewende in Bürgerhand - 3 Schwerpunkte des Solarenergieförderverein BRD
http://www.sfv.de/pdf/Flyer__3_Schwerpunktepdf.pdf

IPPNW-Presseinformation vom 30.5.201: "Anschlag auf den Volkswagen der Energiewende"
http://www.ippnw.de/startseite/artikel/27c7e2a32f/anschlag-auf-den-volkswagen-der-ene.html



GRUNDINFO

SOLARSTAMMTISCHE beraten immer auch persönliche Fragen und Vorhaben von Solarstromaufbau,
wie
jeweils besondere Themen:
Etwa zum revolutionär großartigen Solarstromaufbau in Lüneburg bzw. die hohen Solarleistungen, der nun auf alle Erneuerbare Energien des Krieses Lüneburg ausgeweitet besprochen werden kann. Endlich haben wir öffentliches Wissen darum, wieviel und wie hier schon erneuerbar aufgebaut wurde.

Der Kreis Lüneburg (samt Hansestadt, Bleckede, Dahlenburg und Amt Neuhaus) hatte mit größerem Windstrom schon über 32 % erneuerbaren Stromanteil am Gesamtkreisstrombedarf und erreichte auch im windschwachen 2009 noch fast 30% erneuerbaren Stromanteil; vor allem auch dank des stark gestiegenen Solaraufbaus.

Mit Speichern würden Erneuerbare sicherer, (manchmal) effektiver und unabhängig vom Sonnenschein einsetzbar. Und solche volle Autonomie ermöglichenden sind schon kaufbar, wie z. B. Redox-Flow-Speicher. Mit denen kann man schon 10000 kWh a "sammeln" und unabhängig verbrauchen; eine Menge, die den meisten Privat-Haushalte und Kleinbetriebe schon heute eine reine Solar- oder Windstrom Vollversorgung möglich machte. Sie haben wegen ihrer chemischen Grundlage, kaum Energieverlust beim Speichern. Sind aber noch sehr teuer und auch zu groß, da sie noch nicht in den Markt eingeführt werden, obwohl sie uns schnell die wesentliche Problemlösung zu einer umweltentlastenden Energieversorgung ermöglichen könnten. 

Und es gibt vieles mehr, Z. B. muss man Pumspeicher-(Becken) nicht neu bauen, sondern kann vorhandene Kanäle + Schleusen zu innovativen Pump-Speichern nutzen. Dazu arbeitet auch unser 2. Vorsitzender Jürgen Nölke (s. "home").

Zu weiteren Erkenntnissen des Solarstammtisches, eines lockeren, aber eben auch speziell bildenden regelmäßigen Treffens des Vereins für alle Interessierten, bliebe noch nachzutragen aus 4 Jahren!

Siehe dazu in früheren Stammtischen auch unter "webside 2009" + bei Vorstandsberichten!