SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V. - Strom von Bürgern für Bürger!

Aktuelles bis Juni 2009

Bis dahin hatten wir nur eine Hauptseite. Von dann bis März 2011 gelangen dann keine Erneuerungen, so dass eine Lücke entstand! Um  diese etwas zu schließen sehen Sie hier folgend zunächst die Kurzübersicht unserer Aktivitäten aus den Jahresberichten 2009 + 2010:

Nach unserer letzten MV Ende Januar 2009 startete die Bürgersolaranlagen-AG „Jugendtheater“ mit Jörn Fleer, Klaus Bartels und Uli Meese, die unabhängig von Tomas und ohne dessen Info im Juni berichtete. Es stellten sich einige ungelöste Probleme heraus, und Jörn erklärte plötzlich nicht mehr weiterarbeiten zu wollen. Mit Uli Meese wurde Kontakt zur Solargenossenschaft erreicht. Ausgelöst durch schlechtverstandene Terminabsprache trat er dann plötzlich vom Vorstand zurück. Tomas und Klaus Bartels versuchten dann nachträgliche Klärung und kurz vor dem erneuten Versuch der Mitbetreibersuche und des Aufbaustartes, erklärte plötzlich E.on-Avacon nach Abstimmung mit OB Mädge Aufbau und Betrieb der Jugendtheateranlage zu übernehmen und die Erträge dem Jugendtheateretat zu belassen. Solche Bedingung konnten wir nicht bieten. Für unsere Übergabeberatung konnten wir aber noch eine Spende bekommen.

Im Weiteres begann in Folge der Energiefragen an E.on-Avacon vom Dezemberklimatag auch die erstmalige Erarbeitung der Solar- und dann auch Erneuerbaren Energiedaten der Region bzw. des Landkreises. Mit vielen Zwischenergebnissen gelang Tomas zuerst die erstmalige Erarbeitung, dass 2008 im E.on-Avacon-Netz 26% ernererbarer Strom beigetragen wurde, wesentlich durch große Windkraftleistungen aus Dahlenburg. Und die klar meisten Anlagen solare waren und zu ca. 50 % gesteigert von 2007 auf 2008 mit dort schon über 2 GWh Beitrag. Und schließlich erreichte er auch das Gesamtkreisergebnis mit dem sogar 32,5% erneuerbarer Stromanteil gegeben, bei ähnlicher Tendenz und mit sogar 2,53 GWh Solarstrom. (Näheres auch in der jüngsten PM!)

Und nach der MV-PM unseres neuen Pressesprecher Michael Meyer-Olbersleben,engagierte er sich auch besonders für die erste SunOn-Veranstaltung mit dem Grundeinkommen-Film, den er -unterstützt von Tomas- in der Durchführung am09.02.09 vorführte. Damit warben wir auch für die sehr erfolgreiche (Bundestagspetition mit höchster Unterstützung!) und besprachen -als unsere Antwort auf die soziale Frage- die Möglichkeit mit Bürgersolaranlagen auch den Sozialetat besser finanzierbar zu machen.

Im Weiteren blieb die Pressesprecherarbeit dann leider weitgehend von Tomas allein zu tun.

Am  01.03.09 machten wir auch die Solarfabrikfahrt „Solvis“ und bekamen konkrete Einblicke in die Weiterentwicklung dieser ganz besonderen Thermiefabrik.

Im April führten wir zum „Tag Erneuerbarer Energien“wieder dieberühmte“ Solarmeilentour durch und besuchten auch das erste Mal den Solarpark Kirchgellersen.

In der „Woche der Sonne“ im Mai setzen wir die konkreten PV-Anlagenbesuche fort; mit der des Energie+hauses MMO, nochmals der LG-„Solarmeile“ + des regionalen Solarparks, wie auch der noch größten LG-Stadt PV-Anlage Fleer, Kaltenmoor (30 kWp) und der Spitzenernte-Anlage Feuerwache Rettmer (1036,7 kWh/kWp), wie der Nachführ-PVs bei Stuhlmacher + Solarhof Schulte und deren Fassaden-PV.
Zum April -Solarstammtisch organisierte Tomas den ersten Vortrag des Solarpark-Rodenäs Geschäftsführer Groneberg überhaupt, zuMW-Solarpark für LG? – Rodenäser Erfahrungen“, der sehr gut besucht war.

Zum 1 Jahr e.V. Jubiläum am 03.04.2009 blieb leider keine Zeit zum feiern.

Wir führten auch wieder sehr erfolgreich die Solarerntewettbewerbe durch.Konnten über Herrn Mossmann und Frau Dziuba-Busch auch Stadtfördergeld für die Preise bekommen. Tomas machte erstmals eine Solarernten(wettbewerb)-Beratung (mittwochs 16-18 Uhrbis Juni.

Die Ergebnisse waren gegenüber 2007 sehr gesteigert: Mehr als 80 Anlagen für 2008 und mehr als 50 Anlagen für bis 2008 waren auszuwerten. Duchschnittsleistungen lagen klar über 900 kWh/kWp. Nachweislich war die Spitzenernte mit über 1076 kWh pro kWp festzustellen. Der Langjährigenpitzenwert kam noch auf über 1022 kWh/kWp. Werte, die viele hier nicht für möglich gehalten hätten. Weitere Ergebnisse dann extra!

Mit 11 Solarstammtischen realisierten wir unabhängiges Informieren, Beraten und fanden auch neue Mitglieder für SunOn LG, verlässlich von Tomas organisiert (oft unterstützt von Hajo + Joachim Danzenbecher beim „Photon“-Hinschleppen).
Bei der Umweltmesse (06+07.06.09) waren wir mit einem SunOn LG Stand präsent, warben für uns und beriten unabhängig. Dank besonders auch an Sven Asmuth für Solartaschenlampenspende.

Tomashielt auch in der Uni einem Vortrag zu „ regionalen Solarenergiemöglichkeiten und SunOn LG“ beim Prof. Ruck-Seminar „Regenerative Energien“.
Auch erarbeitet Tomas laufend PMs zu unseren Veranstaltungen und Entwicklungen und kümmerte sich -bis zum Juni 2009- auch um wöchentliche Infoerneuerung und –erweiterung unseres SunOn-Internetauftritt mit einmalig besonderen Regiosolarinfos, die Manchen auf uns aufmerksam machte. Führte zudem manche Beratungen per Telefon oder Email durch.
Der Vereinsmitglieder-Beratungstreff beim Schultesolarhof Bleckede brachte Anregungen und auch eine sehr leckere Essenseinladung. Ganz herzlichen Dank Hubertus + Christiane Schulte dafür!

2010

-       11 Solarstammtische mit unterschiedlicher Beteiligung,

-       Umweltfilmtage Januar 2010: SunOn begleitete den Film 4.Energie-Revolution – Energieautonomie.

-       Die Solarerntesieger 2008 wurden besucht: Jahressieger Blunck, Bleckede mit 1076 kWh/ kWp, Langjährig-Sieger Fa. Will Haustechnik, Barnstedt mit 1022 kWh/kWp –(2006-8 Ergebnisse auf Monate gemittelt) und Sonderpreissieger an Solarpionier Nölke-PV seit 1992

-       Besuch der AVACON – Kraftwärmekopplung wurde uns erklärt, Besuch der Anlage, bei der Biogas aus Süddeutschland für das Erdgas bezahlt wird.

-       Besuch Hof Schultes, Energiemesse, mit Spiegelreflektor Herr Krause + auch beteiligt an Anti-Atom-Menschenkette bei Krümmel

-       Woche der Sonne mit Anlagenbesuchsfahrten u. w.

-       Umweltmesse mit Stand für viele Besucher und Kontakte

-       Internetauftrittname SunOn von taiwanischer Markenrechtsinhaberin SunOnwealth umstritten. Nach Verhandlungen, dürfen wir unseren Namen behalten, wenn wir beim Internetauftritt Hinweis hinterlassen „Keine Geschäftsbeziehung“ ,

-       Nach monatelangem Vorlauf und Kontakteknüpfen, startete nach Gespräch mit Prof. Thomas Schomerus beim Stuhlmacher- Solarmesse-Stand (09.10.10) das Inkubator-Projekt „Schleusen-Kanal-Speicher“ mit Jürgen Nölke + Hubertus Schulte, Weiterführung bei EuroSolar-Speicherkonferenz 22-24.11.10, Berlin.
Am 30.03.11. von Jürgen Nölke + Hubertus Schulte beim Treffen mit Wassergesellschafts- und Univertretern in Hannover  fortgeführt.

-       Universitätskontakte von Tomas Biermann-Kojnov in Sachen solare Nachhaltigkeit verstärkt: Mit Europarechtler Prof. Schomerus Zuarbeit beim Verfassen des neusten EEG-Kommentars, wie bei Solarenergie-Interview für dessen Studenten. Im Weiteren vertrat Tomas Biermann-Kojnov auch erneuerbare Energien + Solarenergie bei Prof Wolfgang Ruck und hielt für ihn auch Seminarveranstaltungen dazu.

-       Tomas Biermann-Kojnov stellte auch PV- Leistungsergebnisse von und für Stadt und Landkreis Lüneburg zusammen, die Solarbundesliga wurde somit schnell aktualisiert. (Anmerkung TBK: Die Stadt übernahm nur die Avacon-Angabe, tatsächlich waren es mehr kWp), wie auch Einzelanlagen-Ernten-Vergleiche von Tagen, Monaten und für 2009+2010. Und in 2011 wurden sie auch alle erneuerbaren Energien ergänzt.

-       Medien + Politiker verunglimpfen PV-Technik – Gegendarstellung durch Artikel und Leserbriefe, Kontakte zur Presse, auch von Klaus Riecken und Karsten Riggert.

-       Andreas Feldmann organisierte Verwaltungsmaterialien, Kassenführung, Flyer, uw neu

-       Anlässlich des schmerzlichen Todes des großen Solaraktiven Hermann Scheer in 2010-10, wünschte sich Tomas dessen Werk „ Der Energet(h)ische Imperativ“ gemeinsam zu lesen. Jürgen ergänzte, dass auch “ Solare Weltwirtschaft“ wichtig zu lesen sei.






BIS Juni 2009

- SunOn LG Stand bei der Umweltmesse: 06+07.06.09

- Solarerntensuche für Preis-Wettbewerb 2008: Übermitteln Sie die Ernten bis 15.06.09! Frist verlängert!  Mitmacheinzelheiten hier und auch telefonisch!

- „Woche der Sonne“ Solarernten(wettbewerb)beratungstag: noch Juni mittwochs 17-19 Uhr (+ nach Terminvereinbarung)

- Plusenergiehaus Meyer-Olbersleben Jubiläum am 13.06.09, 15-18 Uhr

Solarstammtisch 25.06.09 (Jour fix: 3ter Donnerstag zu:
Spitzenernten, Intersolar, Energie-+PV-Daten der Region - Preisen

- „Woche der Sonne“ – Energiehausbesuch + PV-Erkundungs-Touren
gaben viele konkrete Anlagenbeispiele in der  LG-„Solarmeile“ + des regionalen Solarpark - - größten PV-Anlage LG-Stadt (30 kWp), einer Spitzenernte-Anlage Feuerwache Rettmer, Nachführ-PVs bei Stuhlmacher + Solarhof Schulte wie auch Fassaden-PV 

- „MW-Solarpark für LG? – Rodenäser Erfahrungen“ - Solarpark-Rodenäs Geschäftsführer- Vortrag war voller Erfolg! +

  Solaranlagentour zum „Tag Erneuerbarer Energien“ bot vielfältige PV-Erkundung

- Solarfabrikfahrt „Solvis“ 01.03.09 gab konkrete Einblicke

- Grundeinkommen-Film09.02.09erfolgreich (Bundestagspetition mit höchster Unterstützung!)

- Mitgliederversammlung 22.01.09 mit -Salue-Preis ergänztem- Arbeitsbericht

- Energiedialog mit E.On-Avacon: Strom kWhs für Stadt + Kreis LG – Förderungen  -  neue Antworten für 2007

- Kosten- + Finanzierungsinfo (erweitert um EEG 2009) – angemessene Preise? Milliarden-Kosteneinsparungen durch Merit-Order-Efekt (s. u.)

- PV-Leistungen 2008/9 (etwas überarbeitet):
  Stadt LG
2008/9 ca.640 kWp Kreis (ohne Stadt): ca. 2550 kWpGesamt-LG ca. 3200 kWp (erneuerte Einzelheiten s. u.)

- Solarstromerntewettbewerb 2007 - Jahres-Sieger: 1003,9 kWh/kWp + Bis 2007- Sieger: 986,7 kWh/kWp (Info verbessert)

- Solaranlagenbesuche – Solarerntenmitteilungen - Solaranlagenberatung

- Solarstammtisch Rückblickinfos; (ab ca. S.52 word xp)
Davor
Stromwechselinfos über Anbieter mit echter Solarförderung (korrigiert)

- SunOn LG Kurzvorstellung + Satzungsauszug
  Langfassung wird in pdf gern zugesendet

- Besondere solare Links
 Auch zu Adendorfs Wirtschafts-Solarverein

- Lüneburger Bürgersolarbetreiber + Ernten der Region
 mit kWh + kWh/kWp Ernteinfos - auch Solarernten-Übersicht

- Stromdaten, LGs u. w.
auch von der Solarbundesliga+ PV-Aufbauzahlen (bis 12-2008).

 

Erneuerbare Energien sparen mehr als 5 Milliarden € Strombeschaffungskosten ein - dank Merit-Order-Effekt, (siehe unten!)

Bis zum Schluss lesen lohnt!


- Impressum und Haftungsausschluss


Besuchen Sie

die Umweltmesse am 06. + 07.06.09 mit dem „SunOn Sonnenkraftwerke“ - Stand:

- Rat zu Solaranlagenaufbau + betrieb –besonders auch Solarernten, wie solaren Stromanbieter
- Beteiligung an Solargenossenschaftsanlage in LG
- Angebot einer besondere Solarlampe
+ vielfältige + hochwertige Solarinfo

Mithelfer sind willkommen! Gerne anmelden unter 04131-403636


das Energieplushaus unseres Mitglieds Meyer-Olbersleben (incl. 6 kWp-PV-Anlage) zur „Woche der Sonne“ mit Solarbier am 13.06.09, 15-18 Uhr (Jour fix: 2ter Monats-Samstag)
Hausdoktor MMO (Michael Meyer-Olbersleben): An der Schule 41, 21335 Lüneburg, 04131-407997  Webside: http://www.haus-doktor.com/


Neue Beratung

Solarernten(wettbewerb) – Beratung: Mittwochs, 17-19 Uhr

Mit der („Woche der Sonne“ startete SunOn LG seit 09.05.09 die Solarerntenberatung für PV-Anlagenbetreiber:
Wie ist meine Ernte im Vergleich zu anderen (und meinen Bedingungen) einzuschätzen? Was ist zu beachten, um optimale Erträge zu erreichen?
UND DERZEIT AUCH:
Wie und wozu kann ich mich genau am Solarerntewettbewerb. 2008 beteiligen, mit dem Preise für Best-Ernten, wie für Ernten unter Sonderbedingungen zu gewinnen sind. (Nähere Info s. hier u. „Aufruf“!)

Rufen Sie zwischen 17-19 Uhr an unter Biermann-Kojnov 04131-403636 oder schreiben Sie an Biermann@sunon.org (wo natürlich gern auch schriftlich Solarernten für und bis 2008 angenommen werden. Zu weiteren Einzelheiten s. u. hier folgend.

Die nächste telefonische Mittwochs-Beratung: Am 27.05.09, 17-19 Uhr und im Juni unter 04131-403636, Fax: 0321-21212157, Biermann@sunon.org
Nach Terminvereinbarung ist Beratung auch zu anderen Zeiten möglich!


Aufruf zum Solarerntewettbewerbs 2008

Alle Solarstrom- bzw. Photovoltaik-Anlagenbetreiber sind aufgerufen uns Ihre Kwh-Ernten mitzuteilen und zum Solar(leistungs)wissen unsere Region beizutragen!
Die Daten werden bei uns geschützt gesammelt und nicht an die Stadt gegeben.
Dank der Förderung der Hansestadt LG vergeben wir deutlich gesteigerte Geld- und Sonderpreise. Mitmachen lohnt sich!

Wer nimmt wie teil?
PV-Anlagenbetreiber der Region (Kreis+Stadt LG+  Bienenbüttel, die seit 2008 einspeisen und uns ihre Anlagenleistung in kWp, ihre in 2008 -laut Einspeisezähler bzw. ans Netz verkauften- kWhs (bis 31.12.08), ihren Ersteinspeisetermin und Ihre kWhs seit Ersteinspeisung mitteilen!
Darüber hinaus interessieren uns selbstverständlich auch weitere PV-Anlagendaten, etwa Modultypen bzw. Nennleistungen, -ausrichtung, -ausstattung, Wechselrichtertypen, Verkabelungsstärke + art, Schatteneinfluss, Umfeld, Besonderheiten bis hin zu interessanten Problemlösungen.

Ihre Daten werden garantiert nur bei „SunOn LG“ gesammelt und Namen und Orte (ohne Adresse) -wie immer- nur nach ausdrücklicher Erlaubnis und ansonsten voll anonymisiert (z.B. A aus B) veröffentlicht.

Getreu dem Motto „Jede Solarernte ist Klima schützend“ wollen wir zudem nun auch einen Preis für TeilnehmerIn mit einer besonderen Anlage vergeben. Auch durchschnittliche Ernten sind ausdrücklich als Beitrag zum regionalen Solaraufbau anzuerkennen; (wie ja auch Energiedaten zeigen!)

Preise vergeben wir für die höchste kWh/kWp-Ernten in 2008 und bis Ende 2008 seit Ersteinspeisung (seit 01.01.2007 oder früher), gewichtet umgerechnet für langfristige Besternten, und zum ersten Mal auch: für eine PV-Anlage mir Besonderheiten ohne Spitzenernte, so dass auch eine PV-Anlage mit geringer Ernte gewinnen kann.

Weitere Einzelheiten können auch gern erfragt werden.

Übersenden Sie PV-Daten an
Biermann@sunon.org , per Fax: 0321-21212157, per SMS an 0176-48570017 oder mündlich über 04131-403636 !

Wir bitten um Verständnis, dass die ehrenamtliche Antwort-Arbeit etwas Zeit brauchen kann!

Übermitteln Sie und Ihre Daten bitte bald! Bis zum 15.Juni 09 sollen sie erhoben sein, um die Ernteergebnisse zum Solarstammtisch am 25.06.09 präsentieren zu können.

Gespannt darauf, wie viele der ca. 340 Betroffenen mit welchen Ernten dabei sein werden, freuen wir uns auf unterstützende Öffentlichkeitsarbeit der Hansestadt LG!

Weiterhin sind uns auch Erntedaten jünger einspeisenden Anlagen aus 2009 willkommen!

Weitere Einzelheiten:
Beteiligen Sie sich am Solarstromernte-Wettbewerb 2008
- Für Solarwissen, Anerkennung Ihrer Solarleistung und unseren Preisgewinn!
Wer und Wie

Alle SolarstromanlagenbetreiberInnen der Region Lüneburg*, die in 2008 laut Einspeisezählerabrechnung 800 und mehr kWh pro Kilowatt-peak (kWp) ernteten oder seit Ihrer Ersteinspeisung (spätestens 31.12.2006) bis Ende 2008 mehr als 10000 kWh** geerntet haben. Aber auch wer weniger erreichte, teile uns das mit, damit wir an Sie denken können.
Übermitteln Sie uns per Email, Telefon, Fax , Brief bzw. Postkarte:
Die Leistung ihrer Photovoltaik-Anlage (PV) in kWp und Ihre Gesamt-kWh in 2008, wie bis 31.12.08 seit Einspeisebeginn.
Z. B.: 5 kWp, 2008: 4269 kWh – bis 31.12.08  9136 kWh seit 15.10.06
Wozu

Der Lüneburger Solarverein „SunOn Sonnenkraftwerke e.V.“ möchte für alle wissen wieviele kWh pro kWp Solaranlagen der Region Lüneburg tatsächlich ernten. Dazu sammeln wir jeweils die eingespeisten Jahreserträge, wie auch die Einspeisemenge seit Einspeisung, um den besonderen Beitrag für den Solarstromanteil im Netz anzuerkennen.
Was noch

- Wir garantieren Datenschutz (von Name und Anlagenort);
nennen diese nur öffentlich, wenn Sie uns das ausdrücklich erlauben!
- Wir wüssten gerne Weiteres über ihre PV-Anlagen; (und was macht sie besonders?):
Modul-, Wechselrichtertyp mit Leistungsangaben, Kabelstärke und Verbindungsweisen etc.,
Aufbaumerkmale, wie Art + Ausrichtung, Schattenfreiheitsgrad, usw., Besonderheiten

*    Auch einige Kilometer über die Kreisgrenze möglich, z. B. Bienenbüttel
**    Bei Kleinanlagen bis 5 kWp auch ab 5000 kWh
Kontakt:

Tomas Biermann-Kojnov - Vereinsvorsitzender
04131-403636  Fax: 0321-21212157
Häcklinger Weg 43a, 21335 Lüneburg
Biermann@sunon.org    www.sunon.org


Kommen Sie

zum nächsten SOLARSTAMMTISCH am 25. Juni 09, ab 19,30 Uhr, im Comodo-Clubraum

Wir planen zu beraten:

- Neuigkeiten der Intersolar
- Spitzenernten der Region mit Solarwettbewerb-Ergebnissen
- Wieviel Strom wurde in der Region verbraucht und wie viel solar erzeugt bzw. geerntet (auch nach Orten)?
- Solargenossenschaftsanlage wie nach Plan?
- Regionale PV-Anlagen-preise wie?  Module – Gesamtanlage – Aufbau bis zur akzeptierten Netzeinspeisung

… und nehmen an:

- Wünsche an SunOn LG
- wie auch persönliche Solar-Anliegen
(Gern angekündigt bei Biermann-Kojnov 04131-403636 oder Biermann@sunon.org )

Zur (lesenden) Weiterbildung gibt es kostenlos aktuelle Zeitschriften von „Photon“ (auch Profiausgaben), „Haus & Energie“ und die „Woche der Sonne Infos“

Was ist Ihnen wichtig zu besprechen? Schreiben Sie uns gerne, kurz begründet!


Nachberichte

Der Mai Solarstammtisch

Brachte viel Gelegenheit zu intensiver gegenseitiger Beratung beim Anlagenaufbau. Auch wurden erste spannende Solarernten des Wettbewerbes berichtet. Genauere Angaben sollen erst nach dem Solarwettbewerb zum nächsten Solarstammtisch am 25.06.09 erfolgen, wo auch näher auf Neuigkeiten der Intersolar eingegangen werden soll.

Weitere Einzelheiten sind noch zu ergänzen.


Woche der Sonne“ -„SunOn LG“ (9-16. (17.) Mai 09 – Kurz-RÜCKBLICKe:

Nach dem netten Besuch des Energieplushaus Meyer-Olbersleben mit Solarbier am 09.05.08

erkundeten wir am 10. Mai 09 unsere LG-„Solarmeile“. per Fahrrad mit vielen besonderen Informationen zu den Anlagen und manchen Hintergrundhinweisen.
Stationen waren: Die Uni-Photovoltaikanlage mit monokristalinen ASE-Modulen neben dünnschichtig-kristalinen ASE-Modulen., die Indach-PV des erneuerten Campusverein-Verwaltungsgebäudes mit Biohaus-Modulen, die +-Energiehaus-PV von Hausdoktor Meyer-Olbersleben mit Sanyo-Modulen, die Campusverein-Wohnheim-PV mit Shell-Modulen, die Lüwobau-Wohnhaus-PV mit Luxor-Modulen, Salue-PV auch mit Shell-Modulen, und PV der St. Marien Kirche mit Koycera-Modulen
Nachmittags ging es dann per –geteiltem- Auto zum Solarpark Südergellersen (512 kWp), wo wir vom Solarteur Stefan Blaurock, ad fontes, die Geschichte erfuhren wie so eine große Solarstromanlage aufbaubar war und was sie besonders ausmacht.

Und Solarstrombetrieb-Erkundungstouren

am 15.05.09:
Zur größten PV-Anlage LG-Stadt (30 kWp) in Kaltenmoor mit Betreiber Jörn Fleer erklärt seine Anlage das erste Mal vor Ort, Adolf Reichweinstraße 1, (Nebenstr. Der Carl-Friedrich-Goerdeler Str., wo auch die Buslinie 5011, Ecke Molkestr. hält.)
und zur Spitzenernte-Anlage Feuerwache Rettmer (7,49 kWp ernteten über 7600 KWhs), Lüneburger Str. (rechts hinter der Bahnüberführung Rettmer). Deren Betreiber, Solarwerker Sebastian Maukel, erklärte, wie das zu schaffen war.

am 17.05.09
beim Solar-Biohof Schulte in Bleckede-Breetze, Am Wiesenhain 2, wo wir die große Dach-PV samt Fassaden-PV und 2 Nachführ-PVs auf Containern von Betreiber und Solarteur Dirk Stuhlmacher vor Ort konkret erklärt bekamen.
Mit einer Nachführ-PV wurde laut Datenlogger tageweise deutlich über 8 kWhs/kWp geerntet, wo dort dann fest ausgerichtete PVs ca. 6,5 kWhs/kWp erreicht hätten.


ZUM HINTERGRUND

"Woche der Sonne" startet mit Teilnehmerrekord
08.05.2009: Bereits fünf Millionen Bundesbürger nutzen die Kraft der Sonne. Damit es noch mehr werden, startet heute die weltweit größte Solar- Kampagne "Woche der Sonne". Sven Plöger, Klimaexperte und TV-Meteorologe, verspricht vom 09.-17. Mai eine sonnige Woche in ganz Deutschland mit über 4.800 Veranstaltungen rund um die Solarenergie. Bürger erfahren auf regionalen Informationsveranstaltungen, wie sie mit der Sonne einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, Energiekosten sparen und eine sichere Rendite auf ihrem Dach erwirtschaften können. ... Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft (BSW) e.V. http://www.solarwirtschaft.de
http://www.solarwirtschaft.de/medienvertreter/pressemeldungen/meldung.html?tx_ttnews%5Btt_news%5D=12515&tx_ttnews%5BbackPid%5D=737&cHash=d6ff71262b

Zum „Tag der erneuerbarer Energien“ am 25. April
führten wir eine sehr vielfältige Photovoltaik-Anlagentour durch,
bei der wir das +-Energiehaus von Hausdoktor Meyer-Olbersleben mit vielen weiteren PV-Anlagen der „LG-City Solarmeile“ (Uni-PV, Campus e.V.- PV, Lüwobau-Wohnhaus-PV, Salue-PV und PV der St. Marien Kirche), wie auch den Solarpark Südergellersen (512 kWp) ausführlich erklärt vom Aufbauenden Stefan Blaurock, ad fontes, wie Carsten Beecken, dem Wind- und Solarlandwirt besuchten. Und uns dann Geschäftsführer Thiele von „Profi Musik“ auch noch seine erste LG nachführende PV-Anlage deutlich machte.


Erstmaliger LG Solarpark-Rodenäs Vortrag beim April 09 Solarstammtisch
Der Vortrag des Solarpark-Rodenäs-Geschäftsführers Groneberg in LG zu Chancen eines Bürger-Solarparks gab verständig beeindruckende und auch wertvolIe Informationen.
Im Bericht der LZ vom 270409  –leider ohne Fotos- hieß es:

Fahrradtour und Vortrag zum "Tag der Erneuerbaren Energien" - Traum vom Solarpark
sel Lüneburg. Die Sonne bereitete den Radlern gleich doppelte Freude: Sie machte die vom Lüneburger Solarverein "SunOn" organisierte Fahrradtour zu einem Vergnügen und sie speiste kräftig die Solarstromanlagen, die sich die Interessierten auf ihrer Fahrt anschauten. Anlass war der "Tag der Erneuerbaren Energien".

Donnerstag beim Solarstammtisch, 23.04.09:
 … „gab es bereits  einen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema "Solarpark" - einen solchen sähe der Verein auch gerne in Lüneburg.
Als Landwirtschaftsmeister Frank Groneberg mit seinem Partner Dr. Armin Wulf 2003 das Unternehmen Solarpark Rodenäs, kurz SPR, gründete, wurde er von vielen belächelt. Im sonnenverwöhnten Süddeutschland gab es bereits zahlreiche große Photovoltaik-Freilandanlagen - im hohen, windgeschüttelten Norden aber war ein solches Projekt kaum vorstellbar. Heute beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter und vier Auszubildende, im Solarpark Rodenäs werden 2,6 Megawatt Strom erzeugt und es gibt weitere Freilandanlagen der Firma mit einer Leistung bis zu 6 Megawatt. SPR hat eine Anlage auf Mallorca installiert, ist in Italien und Österreich tätig und seit dem 1. Januar ist auch eine Tochtergesellschaft in Bienenbüttel in Betrieb.
Jetzt war Geschäftsführer Frank Groneberg auf Einladung des Vereins "SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg" in der Hansestadt und stellte die Bürgerbeteiligungsanlage in Rodenäs vor, die kurz vor der dänischen Grenze angesiedelt ist. In erfrischend nordfriesischer Manier skizzierte der 41-jährige Landwirt, Jäger und Unternehmer die Startprobleme von SPR, vor allem bei der Einwerbung der Gelder. Neun Millionen Euro hat der Solarpark gekostet, 25 Prozent musste als Eigenkapital, sprich von den Kommanditisten (Beteiligten), eingebracht werden. "Wir sind damals durch die Kneipen getingelt und haben Einlagen von jeweils mindestens 5000 Euro gesammelt", berichtete Groneberg im voll besetzten Clubzimmer des "Comodo". 105 Kommanditisten brachten Einlagen ein, und nach einigen bürokratischen Hindernissen folgte im Mai 2006 der erste Spatenstich.
Bereits am 21. Dezember 2006 "wurde der Hebel umgelegt und der Sonnenstrom von der E.ON abgenommen". Und von den "gigantischen Leistungen" der Anlage zeigten sich bald alle Beteiligten überrascht. "Die Wechselrichter waren zum Teil völlig überfordert." Denn anders als erwartet, verstärkte der Wind die Stromgewinnung, da die Module so immer wieder abkühlten und sich neu aufheizten. Im November 2008 wurde die Anlage erweitert. Die Fläche, die an ein FFH-Gebiet grenzt (13,2 Hektar), wird von Schafen beweidet und als Jäger sagt Groneberg: "Die Vegetation in Solarparks entwickelt sich erfreulich. In Rodenäs haben sich Fasane, Rebhühner, Hase und Fuchs angesiedelt." Und zur Leistung sagt er abschließend: "Technisch gesehen ist der Strom auf Sylt zu Hundert Prozent grün, denn er kommt aus Rodenäs."
SunOn gab er den Tipp: "Bevor Sie geeignete Flächen suchen, stellen Sie sich die Frage: Wo kann ich den Strom einspeisen? Oft eignen sich Windparks gut für Photovoltaik-Anlagen, dort sind bereits Übergabestationen vorhanden. Und fangen Sie nicht unter einer Leistung von zwei Megawatt an." Infos: www.solarpark-rodenaes.de , www.sunon.org.


Der SOLARSTAMMTISCH vom 12. März 09

befasste sich mit den deutlichen Preissenkungen bei Modulen und auch PV-Anlagen-, bis zur Netbetreiber genehmigten Einspeisung.
Nach dem Bundessolarverband sind derzeit durchschnittlich PV-Anlagen für 3996 €/ kWp netto (hier und folgend ohne Ust) aufbaubar. Handfeste Gründe dazu gäben deutlich gesunkene Siliziumpreise, da der Weltmarkt viel Kapazität aufgebaut hat und die großen „Spieler“ im Großmarkt Spanien –wegen des „Deckels“ dort- erst einmal kaum noch etwas absetzen können.
Eine deutliche Senkung seit Winter 2008, wo noch 4300 €/ kWp und höher sehr verbreitet waren. Modulpreise sind nun deutlich unter 3000 €/kWp zu finden; sind auch Preise unter 2000 € / kWp erwartbar?
Doch auf welche Ausstattung genau beziehen sich diese Preise, in welcher Region mit welchen Partnern, wie zuverlässig untersuchte Ware von wo, welche Gewährleistung, Anbieter, die mindestens 10 Jahren m Markt sind und Nachfolgeansprüche gut geregelt haben werden?
Andererseits sind die Preise nun ausreichend günstiger, wenn manche Analysten noch absehbar von PV-Aufbaupreisen unter 3000 €/ kWp für sehr wahrscheinlich halten.
Und was ist in unserer Region möglich? Von den meisten Anbietern ist das noch unbekannt, auch wieweit sie noch nach günstigeren Lieferanten Ausschau halten. Und natürlich kommt es bei seriösen Preisen auf die konkreten Gegebenheiten an. (Z. B. wie sind die Module auf dem Dach verteilbar, wie sind die Kabel zu verlegen, wo fällt Schatten genau hin?)
Ein Solarstammtischteilnehmer hielt für eine durchschnittliche PV-Anlage von 2-5 kWp einen Preis von 3700 € /kWp für machbar, bei größeren auch für 3500 € /kWp. (Was er dafür genau bietet blieb unklar.)
Zu lange zu warten könnte auch Ernte verpassen lassen und den wichtigen gesteigerten Solarstrombeitrag zum Stromnetz. Schließlich bleibt bei Finanzkrise und Marktdynamik die weitere Entwicklung schlecht berechenbar. So scheint ein Preis von 3500 € / kWp günstig – sofern er die konkreten Anforderungen passend beantwortet und eben auch das kalkulatorische Erntepotential nicht zu hoch ansetzt. (Bekanntlich ist der SFV-Durchschnitt 837 kWh/kwp + konnten hier in 2007 mindestens 25 PV-Anlagen mehr als 900 kWh/kWp ernten.)
Im Weiteren wurde neben den Energieverbräuchen auch erstmals der örtliche PV-Aufbau der Region mit kWh-Erntesummen dargestellt.
Es fehlen jedoch noch Daten zu einzelnen Orten, insbesondere auch zu Dahlenburg, Bleckede und Amt Neuhaus und es bleibt noch weitere Auswertungsarbeit. So muss auf die Veröffentlichung an dieser Stelle noch gewartet werden.

Weitere Berichte siehe unten unter „Solarstammtische“!


Fahrt zu Solvis am 01. März 09

Beim Besuch der Nullemmissions-Solarfabrik von Solvis in Braunschweig, konnten wir nicht nur die noch teilweise aufgebaute neuste erste teilautomatische Produktion mit Schweiß-, Klebe- und Transportrobotern sehen, auch die konventionelle handwerkliche Fertigung von Kollektoren wurde in Besichtigungsgruppen erfahrbar anschaulich. Das Folien herunterziehen, kann ein Roboter z.B. noch nicht so schnell und genau, wie ein Handwerker dort.
Um fast 40% wurde die Fabrik für rund 10 Millionen €, incl. Der Automation, erweitert, um zukünftig Logistikarbeit zu trennen, mehr Platz für die nun 330 Mitarbeiter, deren Weiterbildung, und weiter sehr gesteigerte Produktion -auch der Speicher und in Fremdfertigung- zu haben. Weitere Einzelheiten dann beim Solarstammtisch.
Und selbstverständlich gab es auch vielerlei Infomöglichkeiten zu den Solvis-Angeboten. Auch zum Solarstromangebot „Solvis Pico“, dass laut den dort ausgestellten Modulen mit REC 215 W ausgestattet ist und von Solvis -laut Vortrag- auch mit einem besonderen Versicherungsangebot angeboten wird. Allerdings schien der angedeutete Preis noch sehr hoch.
Die jetzt 8 nachführende PV-Anlagen an der Eingangseite sind bewusst mit Sanyos HIP 215 W ausgestattet. (Geringe Fläche braucht bekanntlich hohe Modulwirkungsgrade) Nähere Infos sollen uns noch nachgereicht werden.

Zu Einzelheiten s. a. u.: http://www.solvis.de/akt_neuigkeiten_detail.php?id=4068


Die Filmvorführung „Grundeinkommen“ am 9. Februar 2009 brachte einen gelungenen Start für SunOn LGs Engagement um soziale Sicherung die Solarentwicklung fördern hilft, wie PV-Aufbau, der auch Grundeinkommen mitfinanzieren hilft.
Auf das „die Sonne allen scheine“ (Sol lucet omnibus, nach Gaius Petronius) auch mit bedingungslosem Grundeinkommen.

Sehen Sie zu Einzelheiten auch insbesondere im Forum der Bundestagspetition zum Thema.
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?PHPSESSID=51ad9687055e1ac4da7030fa4a03cec4&board=332.0

Seit 11.02.09 ist es für weitere Beiträge leider geschlossen. Fortsetzungsforum ist das „bge-Forum“ http://www.bge-forum.de/index.php und weitere

Die Petition zur Einführung des Grundeinkommens wurde allein per Mausklick 52975* mal unterzeichnet, die höchste Unterstützung aller Zeiten, die mit dem Quorum von 50000 besondere öffentliche Anhörungsrechte erreichte:
https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=1422

*  Zudem wurde die Petition auch per Fax mit unterstützt: Fax: (030) 22736027

Kurzinfo zum Film:
Daniel Häni + Enno Schmidt
Film-Essay von 18. September. 2008 - 1:38 Std Länge

Im Internet zu sehen unter:
http://www.dailymotion.com/video/x6ycy9_grundeinkommen-ein-filmessay_news  oder  www.grundeinkommen.tv  (auch Trailer) , wie bei http://www.youtube.com/watch?v=no01If2ZPGg
Film In Teilen auch über http://www.youtube.com/watch?v=kK-GR8FjyH8&feature=related

Zum Inhalt:
Eine Müllabfuhr verrichtet an einem sonnigen Tag ihre Arbeit, emsig, ohne zu klagen. Tonne um Tonne rückt sie vor. Schön ihr zuzuschauen. Aber da ist kein Mensch mehr, der die Tonnen zuträgt. Maschinen verrichten unsere Arbeit, so die Stimme im Hintergrund. Das Grundeinkommen ergibt sich aus der „Logik einer Erfolgsgeschichte.“
„Ja aber, wer würde das denn bezahlen, so ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle? Würde das nicht dazu führen, dass alle nur noch auf der faulen Haut lägen?“ Wirklich? Und: „Was würden Sie arbeiten, wenn für Ihr Einkommen gesorgt wäre?“ Mit dieser Frage entwaffnen die beiden Filmemacher die Menschen, die sie auf der Strasse interviewen.
Der erste Film zum Grundeinkommen lässt die Frau an der Kasse, Wirtschaftsexperten sowie Kritiker zu Wort kommen. Philosophisch, historisch als auch praktisch wird dargestellt, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen funktionieren könnte. Der Blick wird auf aktuelle gesellschaftliche Prozesse und Paradigmenwechsel geworfen, und es kommt faustdick auf den Tisch, wo keiner so recht hinschauen mag: Die Steuern. Wer zahlt sie eigentlich, die Steuern? Die Antwort lässt aufhorchen und weiterdenken. Da kommt etwas in Bewegung. Der Film fordert aktives mitdenken, gibt Anstoß zu Gespräch und Auseinandersetzung mit den eigenen Bildern, Gewohnheiten, Wünschen und Ideen, die wir in uns tragen. Ein Mutmacher, der zeigt, dass Umdenken möglich ist! Ein Kulturimpuls.

Weitere Videos zum Thema:
Petentin Wiest bei „Grundeinkommen ist machbar“, Hannover 29.01.09: http://www.youtube.com/watch?v=4pUJm9SJTaE
Viele Weitere über www.youtube.com und …


Die Mitgliederversammlung (MV) 2009 war am 4ten Donnerstag (22.01.09):
Der bisherige Vorstand wurde entlastet und setzt seine Arbeit, ergänzt um sein neues Mitglied, Ulrich Meese, unterstützt vom Pressesprecher Michael Meyer-Olbersleben, wie von Arbeitsgruppen, fort.

Aus der PM: Mitgliederversammlung des Lüneburger Solarvereins "SunOn - Sonnenkraftwerke e.V." (hier ergänzt):

Auf ein erfolgreiches Jahr konnte der Lüneburger Solarverein "SunOn - Sonnenkraftwerke e.V." bei seiner Mitgliederversammlung zurückblicken.
So konnte der noch junge Verein seine Mitgliederzahl auf nun 34 nahezu verdoppeln. Dies liegt zum einen an den inzwischen sehr beliebten und gut besuchten Solarstammtischen, die auch in diesem Jahr weiter geführt werden, als auch an der Tatsache, dass der Verein lediglich einen Obulus (von 20 €) zur Mitgliedschaft verlangt und weiterhin statt eines Jahresbeitrag auf Spenden baut.
Zudem wurden zahlreiche Infoveranstaltungen, Anlagen- und Firmenbesuche sowie der Solarwettbewerb durchgeführt.
In seinem Ausblick hoffte der 1. Vorsitzende, Tomas Biermann-Kojnov, dass in diesem Jahr neben der weiteren Vereinsentwicklung und Solarwissensförderung der Region, die angestrebte Bürgersolaranlage realisiert werden kann. Auch mögen die vielen anstehenden Aufgaben auf mehr Schultern verteilt durchgeführt werden können, denn der Verein plant wieder zahlreiche Aktivitäten, wie zunächst den Grundeinkommen-Film, den Energiedaten-Solarstammtisch und die Solarfabrikfahrt zu Solvis am 01. März 09.


Zu weiteren Vereinsleistungen folgt hier der Vorstandsbericht

Vorstandsbericht zur MV am 01.03.2010

Vorbemerkung:
Da wir uns im Vorstand nicht abstimmen konnten und auch von Mitgliedern keine Wünsche an den Vorstandsbericht mitgeteilt wurden, gibt der erste Vorsitzende hier –schriftlich leider sehr spät- seinen persönlichen Bericht zur Einstimmung für die Mitgliederversammlung.

Bei allem auch Kritischen ist herauszustellen, dass unser „SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V.“ seine Mitgliederzahl um 10 weiter gesteiget hat. Wir sind jetzt 40 (+4). Und es rund um die Solarstammtische, wie auch über den Internetauftritt, Stadtserver-Veranstaltiungsinfo, Lz, Lünepost, Kreisboten und auch Photonveranstaltungshinweise gelungen ist, uns als unabhängigen regionalen solaren Ansprechpartner weiter zu etablieren.
Zudem konnten wir mit den Solarerntewettbewerben und einigen PV-Anlagenbesuchen Anlagen(leistungs)besonderheiten klären helfen und SolarbetreiberInnen anerkennen und ermutigen.

Im folgenden einige ausgewählte Aktivitäten:
Nach unserer letzten MV Ende Januar 2009 startete die Bürgersolaranlagen-AG „Jugendtheater“ mit Jörn Fleer, Klaus Bartels und Uli Meese, die unabhängig von Tomas und ohne dessen Info im Juni berichtete. Es stellten sich einige ungelöste Probleme heraus, und Jörn erklärte plötzlich nicht mehr weiterarbeiten zu wollen. Mit Uli Meese wurde Kontakt zur Solargenossenschaft erreicht. Ausgelöst durch schlechtverstandene Terminabsprache trat er dann plötzlich vom Vorstand zurück. Tomas und Klaus Bartels versuchten dann nachträgliche Klärung und kurz vor dem erneuten Versuch der Mitbetreibersuche und des Aufbaustartes, erklärte plötzlich E.on-Avacon nach Abstimmung mit OB Mädge Aufbau und Betrieb der Jugendtheateranlage zu übernehmen und die Erträge dem Jugendtheateretat zu belassen. Solche Bedingung konnten wir nicht bieten. Für unsere Übergabeberatung konnten wir aber noch eine Spende bekommen.
Im Weiteres begann in Folge der Energiefragen an E.on-Avacon vom Dezemberklimatag auch die erstmalige Erarbeitung der Solar- und dann auch Erneuerbaren Energiedaten der Region bzw. des Landkreises. Mit vielen Zwischenergebnissen gelang Tomas zuerst die erstmalige Erarbeitung, dass 2008 im E.on-Avacon-Netz 26% ernererbarer Strom beigetragen wurde, wesentlich durch große Windkraftleistungen aus Dahlenburg. Und die klar meisten Anlagen solare waren und zu ca. 50 % gesteigert von 2007 auf 2008 mit dort schon über 2 GWh Beitrag. Und schließlich erreichte er auch das Gesamtkreisergebnis mit dem sogar 32,5% erneuerbarer Stromanteil gegeben, bei ähnlicher Tendenz und mit sogar 2,53 GWh Solarstrom. (Näheres auch in der jüngsten PM!)
Und nach der MV-PM unseres neuen Pressesprecher Michael Meyer-Olbersleben, engagierte er sich auch besonders für die erste SunOn-Veranstaltung mit dem Grundeinkommen-Film, den er -unterstützt von Tomas- in der Durchführung am 09.02.09 vorführte. Damit warben wir auch für die sehr erfolgreiche (Bundestagspetition mit höchster Unterstützung!) und besprachen -als unsere Antwort auf die soziale Frage- die Möglichkeit mit Bürgersolaranlagen auch den Sozialetat besser finanzierbar zu machen.
Im Weiteren blieb die Pressesprecherarbeit dann leider weitgehend von Tomas allein zu tun.
Am  01.03.09 machten wir auch die Solarfabrikfahrt „Solvis“ und bekamen konkrete Einblicke in die Weiterentwicklung dieser ganz besonderen Thermiefabrik.
Im April führten wir zum „Tag Erneuerbarer Energien“ wieder die „berühmte“ Solarmeilentour durch und besuchten auch das erste Mal den Solarpark Kirchgellersen.
In der „Woche der Sonne“ im Mai setzen wir die konkreten PV-Anlagenbesuche fort; mit der des Energie+hauses MMO, nochmals der LG-„Solarmeile“ + des regionalen Solarparks, wie auch der noch größten LG-Stadt PV-Anlage Fleer, Kaltenmoor (30 kWp) und der Spitzenernte-Anlage Feuerwache Rettmer (1036,7 kWh/kWp), wie der Nachführ-PVs bei Stuhlmacher + Solarhof Schulte und deren Fassaden-PV.
Zum April -Solarstammtisch organisierte Tomas den ersten Vortrag des Solarpark-Rodenäs Geschäftsführer Groneberg überhaupt, zu „MW-Solarpark für LG? – Rodenäser Erfahrungen“, der sehr gut besucht war.
Zum 1 Jahr e.V. Jubiläum am 03.04.2009 blieb leider keine Zeit zum feiern.
Wir führten auch wieder sehr erfolgreich die Solarerntewettbewerbe durch. Konnten über Herrn Mossmann und Frau Dziuba-Busch auch Stadtfördergeld für die Preise bekommen. Tomas machte erstmals eine Solarernten(wettbewerb)-Beratung (mittwochs 16-18 Uhr bis Juni.
Die Ergebnisse waren gegenüber 2007 sehr gesteigert: Mehr als 80 Anlagen für 2008 und mehr als 50 Anlagen für bis 2008 waren auszuwerten. Duchschnittsleistungen lagen klar über 900 kWh/kWp. Nachweislich war die Spitzenernte mit über 1076 kWh pro kWp festzustellen. Der Langjährigenpitzenwert kam noch auf über 1022 kWh/kWp. Werte, die viele hier nicht für möglich gehalten hätten. Weitere Ergebnisse dann extra!
Mit 11 Solarstammtischen realisierten wir unabhängiges Informieren, Beraten und fanden auch neue Mitglieder für SunOn LG, verlässlich von Tomas organisiert (oft unterstützt von Hajo + Joachim Danzenbecher beim „Photon“-Hinschleppen).
Bei der Umweltmesse (06+07.06.09) waren wir mit einem SunOn LG Stand präsent, warben für uns und beriten unabhängig. Dank besonders auch an Sven Asmuth für Solartaschenlampenspende.
Tomas hielt auch in der Uni einem Vortrag zu „ regionalen Solarenergiemöglichkeiten und SunOn LG“ beim Prof. Ruck-Seminar „Regenerative Energien“.
Auch erarbeitet Tomas laufend PMs zu unseren Veranstaltungen und Entwicklungen und kümmerte sich -bis zum Juni 2009- auch um wöchentliche Infoerneuerung und –erweiterung unseres SunOn-Internetauftritt mit einmalig besonderen Regiosolarinfos, die Manchen auf uns aufmerksam machte. Führte zudem manche Beratungen per Telefon oder Email durch.
Der Vereinsmitglieder-Beratungstreff beim Schultesolarhof Bleckede brachte Anregungen und auch eine sehr leckere Essenseinladung. Ganz herzlichen Dank Hubertus + Christiane Schulte dafür!
Vorstandsmitglieder waren nach dem letzten Treff im Dezember nicht mehr erreichbar und Überweisungen blockiert. So ist es Zeit für neue, aktive Gesichter dort! Näheres ist dann mündlich bei der Versammlung zu besprechen.

Weiterhin wurden Mitglieder nicht genug erreicht, trotz Tomas vielfältiger Informationen und Ansprache per Email und auch per Telefon. Auch wurde außer bei den Stammtischen und von Neumitgliedern gerade zum Jahresende kaum freiwillig gespendet. So wünschen aktive Mitglieder einen Jahresmitgliederbeitrag von 20€ einzuführen. Auch hierzu ist Näheres bei der MV zu besprechen.

Ebenso möchte ich den (weiteren) SunOn LGs 2010 Aktivitätenplanungen nicht vorgreifen.

Gutes Gelingen uns wünscht ihr erster Vereinsvorsitzender,

Tomas Biermann-Kojnov

TERMINE:

20. oder 27.03.10 Solarpreisfahrt besondere zu Nölke, Dahlenburg
14 oder 21.04.10 Gasanlagenbesuch Avacon LG
Und zur MV 2009 (Internetversion)

Vorbemerkung:
„SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V.“ ist es rund um die Solarstammtische und dem Internetauftritt gelungen als unabhängigen solaren Ansprechpartner bekannt zu sein, (Das  wollen wir fortführen und erweitern)
Zudem konnten wir mit den Solarerntewettbewerben und einigen PV-Anlagenbesuchen Anlagenleistungsbesonderheiten klären helfen und SolarbetreiberInnen anerkennen und ermutigen.
Die folgende Wiedergabe mag manchem schon zu ausführlich erscheinen, gewiss ist sie nicht vollständig, da auch der Vorstand nicht alle Vereinsaktivitäten erinnert und vielleicht auch nicht kennt. Ergänzungen sind ausdrücklich willkommen.

Nach unserer (Neu)-Gründungsversammlung (29.11.07) warben wir mit dem Infostand zum Klimaaktionstag 2007 (Nikolaustag) für stärkere Solarenergieförderung.

Mit dem Dezember-Solarstammtisch 2007 stellten wir unseren ersten Solarerntesieger 2006 „Uni-PV-Anlage fest und überreichten unsere Solarerntepreisurkunde und Hubschrauber an den Solue-Vereinsvorsitzenden, Jörn-Peter Boll, und besprachen Spitzenleistungsbedingungen.
Der Hubschrauberpreis schmückt hier somit den Solue-Auftritt: http://www.solarprojekt.uni-lueneburg.de/aktuelles.php mit der Anmerkung:
Solue ist ein Gewinner! Dank der tollen Erträge der Solaranlage in 2006 die bei über 950 Kilowattstunden pro Kilowatt Spitzenleistung der Anlage lagen, haben wir den SunOn-Solarpreis für die ertragreichste Anlage im Raum Lüneburg überreicht bekommen. Das wären dann schon zwei Gründe zur Freude.
Und das tollste dabei ist: Der eine dreht sich sogar noch - wenn die Sonne scheint.

Zu Jahresbeginn 2008 stellte der Vorsitzende Sunon LG beim Umweltforum von Radio Zusa vor.

Nach der zuvor erreichten Gemeinnützigkeit war SunOn LG nun in notarieller Abstimmung als E.V. einzutragen. Was mit einigem Hin- und Her insbesondere wegen Namenseinsprüchen der IHK und Vertretungsfragenklärungen des Notars bis zum 03.04.08 dauerte. Damit war „SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V.“ selbstständige juristische Person!
Wegen des knappen Geldes verzichteten wir noch auf eine Feier.

Weiterhin wollten wir Bürgersolaranlagen aufbauen (helfen). So machten Jörn Fleer + Tomas Biermann-Kojnov Dachbegehungstouren beim Bahnhof u. w., die für den Verein zwar ohne konkreten Plan blieben, aber Jörns Kaltenmoor-PV-Anlage vorbereiteten.

SunOn LG brauchte auch einen ansprechenden, gedruckten Vorstellungsflyer. Dazu machte Jörn Fleer einen schönen Erstentwurf, der dann nach gründlicher Beratung zur Druckvorlage wurde, die dann nach einiger Arbeit einer solarengagierten Helferin druckereigerecht aufbereitet wurde. Diese schöne Vereinsvorstellung konnten wir dann vielfältig bei diversen Treffen, Infoständen, Fahrten und Beratungen einsetzen; oder auch bei Vorstellungen von Umwelt-Partnern, wie etwa Solue, T.U.N., HAW solar, Wendenenergie, Solarenergieförderverein (Sfv) – Klimawerk, Stadt u. w.

SunOn LG war im März 2008 bei der ersten Ökostromwechselparty von T.U.N. mit einem Infostand und einem sehr preisgünstigen, tatsächlich neue PV-Anlagen fördernden Angebot dabei.

Unser Haupterfolg waren unsere Solarstammtische, (s. a. Anhang unten) die verlässlich von Tomas Biermann-Kojnov organisiert (von Hajo Blanck oft beim Hinschleppen der Zeitschriften* unterstützt) jeden Monat bis auf den Urlaubs-Juli angekündigt, vor-, nachbereitet und durchgeführt wurden.
*    Tomas Biermann-Kojnov holt sie kostenlos, um etwas mitgeben zu können. Er erhält keine Provision.

Sie begleiteten auch Solarerntewettbewerb 2007 mit manchem hochwertigen Austausch zu solaren (Leistungs)-Fragen, berieten und bereicherten Mitglieder und Solarinteressierte, auch als SolarstrombetreiberInnen und brachte SunOn LG neue Mitglieder nahe; ein anerkanntes besonderes Forum, das ab Herbst im Vorstand allerdings so nur noch voll von Tomas getragen wurde.

Zum Wettbewerbsstart überreichte Tomas Biermann-Kojnov mit Bernhard Eggers den zweiten Solarpreis für die größte Ernte bis 2006 des Wohnheims Uelzener Str. der Geschäftsführerin Dragendorf des Campusvereins.

Für 2007 erreichten wir weit mehr BetreiberInnen als zuvor und stellten über 24 Anlageernten von mehr als 900 kWh/kWp fest; 38 lagen noch über dem langjährigen Mittel des Sfv von 837 kWh/kwp. Jörn und Tomas überreichten dann dem 1004 kWh/ kwp Preisträger 2007, Claus-Dieter Kröpke den Preis mit pressewirksamen Fotos vor Ort in der Nähe der Elbe und besuchten auch die zweitertragreichste von Andreas Röhr in Artlenburg, wie die große Anlage der Gärtnerei heuer, die am meisten kWh eingespeist hatte.
In der Folge führten wir weitere Anlagenbesuche durch, mit denen man praktisch anschaulich lernen und auch solare Beitragleistungen anerkennen kann.
So organisierte Tomas Biermann-Kojnov zum Erneuerbare Energien Tag (29. April) die Solarmeilentour zu öffentlichen Anlagen der City, wo auch besonders die Wilhelm-Raabe-Schule-PV durch unser Mitglied Karsten Riggert präsentiert wurde.
Zur Woche der Sonne konnten dann die PV-Anlagen unserer Mitglieder beim Energie+-Haus Meyer-Olbersleben und bei Ulrich Meese, wie der Solarwerker (Maukel) in Reppenstedt kennen gelernt werden. Auch mit dem Hauptaktiven von Wendenenergie, Christian Lutz, diskutierten wir den besonderen Einfluss passenden Wechselrichteranschlusses und – steuerung für besondere Leistungen.
Mit einem gemeinsamen Infostand mit Verbraucherzentrale, Klaus Bartels, und Fleer solar, Jörn Fleer, warben wir wieder für Solarenergie in LG und konnten ein neues Mitglied begrüßen.

Über „PV-Möglichkeiten LGs und SunOn LG“ hielt Tomas Biermann-Kojnov einen Vortrag bei der Nordost-Niedersachsen-CDU Energietagung.

Als Besonderheit konnten wir dank Bastian Maukels Einsatz sehr günstig eine erste Fahrt zur Solarfarbrik von Solvis, durchführen, wo wir neben Spezialinfos Solarwärmefertigung anschaulich begreifen konnten.
(Am 1. März 09 gibt es eine neue Möglichkeit)

Dank Torsten Behrens + Jörn Fleer war SunOn LG bei der Umweltmesse mit einem Stand präsent.

SunOn LG  informierte beim Sommerfest des Gymnasiums Oedeme.

Der Vereinsmitglieder-Beratungstreff war leider wenig besucht, brachte aber auch Ideen, etwa zu dem attraktiven PV-Anlagenort „Turnhalle St.Ursula-Schule“

Tomas Biermann-Kojnov + Jörn Fleer machten für SunOn LG auch eine Test-PV-Fabrikfahrt zu Evergreen (Thalheim) + Dresden (Solarwatt)

Über mehrere Solarstammtische setzen wir uns auch erfolgreich für BetreiberInnen gegen die Abrechnungs- und Messgebühr des Netzbetreibers ein. Sie wurde zurück genommen.

Mit einem Vortrag zu „ regionalen Solarenergiemöglichkeiten und SunOn LG“ war Tomas Biermann-Kojnov im Oktober bei der Unesco-Lehrer-Tagung (WRS) dabei,
wie im Dezember auch bei der Eröffnung der größten PV-Schulsolaranlage in HH, Walddörfer-Gymnasium, wo auch bei der Podiumsdiskussion auftrat.

Laufend wurden auch PMs zu unseren Veranstaltungen und Entwicklungen erarbeitet und die Internetinfo ca. wöchentlich erneuert bzw. erweitert, der so aktuelle, einmalig besondere Regiosolarinfos gibt.

Und zum Jahresende überreichten wir den Langfristsolarpreis an die Solarwerker Ulrich + Bastian Maukel für die PV-Leistung der Gellersenhalle, Reppenstedt.

Auch informierte SunOn LG in Haus & Hof und ist mit allem in der Lüneburger Presse „Solarberater“-Begriff geworden. So wurde Tomas im Kreisboten für SunOn LG als „geballtes Solarwissen“ der Region beschrieben.

Engagement und Erfolge für die solare Entwicklung der Region, mit denen Spenden und viele neue Mitglieder erreicht wurden.

Doch es bleibt auch vieles zu verbessern und zu entwickeln.

Mit der MV werden wir AGs, etwa zu „Solarstromernten“ und zur „Vereinssolaranlage“ starten. Viele weitere, etwa zur „Internetauftrittspflege“ oder auch zu neuen Feldern, wie etwa „Solarlampen für die Region“ wären sinnvoll.

SunOn LGs 2009 Aktivitätenplanungen, wie etwa Solarfabrikenfahrten werden von den MV-Beteiligten erarbeitet.

Wichtige Termine sind:
Solvis-Fabrik-Tag 01. März 09 – Erneuerbarer Energien Tag 25.04.09 http://www.energietag.de/ - http://www.woche-der-sonne.de/ 09-17.05.09 - Intersolar 27.-29.05.09 - Umweltmesse LG 06+07.06.09 – Soltec 03-06.09.09


ANHANG:
Solarstammtische klärten auf zu:

•    PV-Anlagen Kosten- und Finanzierungsanteilen (2x)
•    E.on-Avacons neuer Einspeisevertrag - Photonkritik und E.on-Antwort
•    Lüneburgs größte PV-Anlage - Infos zur Aufbauplanung
•    Geeignete Bürgersolardächer wie + wo
•    Vorbildliche PV-Anlagen, z.B. +-Energiehaus
•    Solarstromernterekorde 2006 + 2007
•    Stromanbieter mit echter Solarförderung
•    EEG 2009 wie + Bürgersolarplanungen
•    PV-Anlagenkosten + Photons - 1-2-3-Prinzip
•    Was hilft zu Spitzenwerten? Auch Wechselrichtersteuerungen
•    Solvisfabrikfahrt und PV-Anlagenerkundigungen
•    Intersolar-Messeneuheiten – z.B. Twin-Module
•    E.on-Avacons neue Mess- und Abrechnungsgebühr
•    Gemeinschaftssolaranlagen wie
•    Nachführende PV-Anlagen
•    Anlagenüberwachung
•    Versicherungen
•    Solaren Neuerungen

© Tomas Biermann-Kojnov, Lüneburg, Biermann@sunon.org

PM – Dezember (Internetversion):
Gellersen-PV-Anlage Spitze wie im Süden auch mehrjährig -
Solarwerker Maukel erhielten SunOn LG Ernteurkunde mit Hubschrauber

Sagenhafte 986,74 kWh a (anno) pro Kilowatt Leistung (kWp) erntete die Siegeranlage der Solarwerker Gellersenhalle, Reppenstedt im Durchschnitt mehrerer des SunOn LG-Wettbewerbs für langjährige Ernten bis Ende 2007.
Selbst im sonnenverwöhnten Süden Deutschlands wäre das Spitze gewesen, wie die Erntedarstellungen von Solarregio aus Wyhl zeigen; die Turnhallenanlage dort erntete um 980 kWh/kWp a (http://www.solarregio.de/excel/Wyhl-Turn-Festhalle.htm).

Foto Biermann-Kojnov (Jun.) hier leider noch nicht darstellbar

Der Vereinsvorsitzenden, Tomas Biermann-Kojnov überreicht den Betreibern Solarwerker Kurt (Sen.) + Bastian Maukel als „SunOn LG Solarerntepreis mehrjährig“, die Urkunde und den Solarhubschrauber mit den Worten, „möge sie zu weiteren Solarstromhöhen fliegen“. Der Geldpreis wurde überwiesen.
Die Solarwerker (auch Jan Hoffmann-Ramm) betreiben weitere PV-Anlagen auf der Grundschule in Reppenstedt und dem Feuerwehrhaus Rettmer.

SunOn LG registrierte noch 12 Ernten über dem langjährigen Bundesdurchschnitt von 837 kWh/kWp (Erträge 1992-2005 bei www.sfv.de ); siehe Tabelle!

Zur Jahreswende wird in der Stadt vermutlich zu ca. 600 kWp Solarstrom erzeugt, im Gesamtkreis zu mehr als 3000 kWp. Eine genauere Auswertung soll im Januar erfolgen.

Bis 31.12.2007 seit Ersteinspeisung

    Name, Ort    kWp    kWh/kWp    kWh   
1    Gellersenhalle, Reppenstedt    10,56    986,74    22767,7    06.09.2005
2    Wilhelm-Raabe-Schule 7*, HLG    3,00    968,72    6132,0    01.10.2005
3    Leuphana Uni, HLG    7,50    958,31    14770,0    01.11.2005
4    Meese, Reppenstedt    11,76    958,15    23155,4    01.11.2005
5    B aus A     5,40    951,30    10556,6    01.11.2005
6    Campus-Wh-Uelzener Str. HLG    14,40    949,40    27479,3    16.12.2005
7    N aus B     5,27    948,59    10323,1    20.10.2005
8    M aus D     6,12    939,16    11610,3    01.12.2005
9    Salue-Avacon, HLG    7,35    867,11    19534,0    26.10.2004
10    WRS 1+2*, HLG    2,12    860,86    14600,1    01.01.1999
11    Wilhelm-Raabe-Schule*, HLG    11,56    842,85    48693,2    04.11.1997
12    Warneke, HLG    5,04    836,92    9090,0    15.09.2005
                   
    Und diese Besonderen:               
    Heuer - Brietlingen    42,55    819,05    75102,6    15.09.2005
    St. Marien Kirche, HLG    5,04    812,04    22612,0    16.06.2002
    Schule am Katzenberg/
SonnenstromAusAdendorf**    14,8-20,27    ca. 900    32735,0    07.03.2006**
*   2005 ausgelassen, da wegen Umbauten nur 5 Monate Ergebnisse.
** Auch mit ältester Teilanlage noch nicht mehr als 2 Jahre einspeisend
SunOn LG freut sich schon auf die viel versprechenden Ernten 2008 und ruft alle PV-Anlagenbetreiber auf Ihre kWhs und ihre kWp an Biermann@sunon.org oder 04131-403636 mitzuteilen!


Zum 06.12.08, dem Klimaaktionstag, der dieses Mal besonders die Umwelt- und Klimaverantwortung der Netz betreibenden Energieversorger thematisierte, entschloss sich SunOn LG zum Start eines Energiedialogs zur Energielage, wie zu Fördermöglichkeiten Erneuerbarer Energien in der Region. Der Vorsitzende übergab dazu Fragen an den Betriebsleiter, die nun bis Ende Januar eine erste Antwort erhalten sollen.

ENERGIE-FRAGEN an E.ON-AVACON
Von SunOn LG, 06-081208
Stromverbrauch LG?
Wieviel Strom (von allen Anbietern*) und wieviel Wärme (m³ Gas von E.ON) jeweils in kWh haben die Hansestadt-Lüneburger und die Kreis-Lüneburger insgesamt verbraucht; 2002-2007?
* Wieviel Prozent davon kam von E.on-Avacon?
Stromerzeugung für LG
Aus welchen Erzeugungsarten (Kohle, Gas, Öl, Uran (Atomkraft), Wasser, Wind, Solar, Bioenergie, Geothermie kamen jeweils die verbrauchten Strom- und Wärmemengen in kWh?
Mit wieviel PV-Leistung in kWp wurden wieviele kWh Solarstrom in Hansestadt und Kreis in das E.On-Avacon-Netz eingespeist? 2002-2007, wenn möglich auch bis 30.11.08? Seit 2009: Bis 31.12.2008
Solarförderung für LG - Strom
Förderung von ca. 2 Cent/kWh erhöhte Vergütung. Ist E.ON-Avacon bereit diese zu leisten?
Wann wird E.on-Avacon günstige Finanzierungen –ähnlich der Umweltbank (PV-Anlage als Sicherheit ausreichend) und auch Zuschüsse für gemeinschaftliche Betreiber, wie ggf. auch Know-how und günstige Lieferanten für Anlagenkomponenten vermitteln?
Wann macht E.On-Avacon ein marktgünstigstes Stromangebot, mit dem zu ca. 2 Cent nachweislich neue PV-Anlagen finanziert werden, die in das regionale Netz einspeisen?
Solarförderung für LG - Wärme
Und wann fördert E.On-Avacon ähnlich unserer PV-Fördervorschläge den -gemeinschaftlichen- Aufbau regionaler Solarthermie. Ähnlich bisheriger Fernwärmeversorgung, wäre eine große Solarthermieanlage mit großem Speicher machbar, die preisgünstige (weil rohstoffunabhängige) Warmwasser- oder (Teil)-Heizungsversorgung ermöglichen würde. Sie wäre zudem auch als Innovation durch das Land Niedersachsen förderbar.
Begründendes (verbessert formuliert):
Wir erkennen ausdrücklich an, dass E.ON-Avacon seit Oktober 2004 für das Salue der Hansestadt eine PV-Anlage (7,35 kWp) aufbaute und dessen Erträge an das Salue vergütet.
Wir vermissen aber schmerzlich weitere solare Beiträge von E.On-Avacon in Stadt und Kreis Lüneburg.
In 2009 wird die Mindest-Vergütung gerade für kleine, private PV-Anlagen nochmals gesteigert gesenkt (nicht weniger 5%, sondern 8%) Fassaden-PV-Anlagen erhalten 2009 trotz geringerer Ertragsperspektive keine 5 Cent/kWh höhere Mindestvergütung mehr.
Was wird E.on-Avacon angesichts dieser Lage fördern? Zwecks Rentabilität angesichts der Marktpreise muss der Mindest-EEG-kWh-Preis für PV-Anlagen bis 5 kWp, wie für Gemeinschaftsanlagen erhöht oder auch durch günstige Kredite gefördert werden.
Für den Vorstand:
Tomas Biermann-Kojnov, Häcklinger Weg 43a, 21335 Lüneburg – 04131-403636



Erfolgsmeldung:   Die Abrechnungs- und Messgebühr wird zurück genommen:
Die Widersprüche bzw. Proteste hatten Erfolg! Wir gratulieren allen Mitaktiven!
Nach telefonischer Auskunft gegenüber dem Solarenergieförderverein Deutschland (auch auf unsere Anregung hin) wird E.on-Avacon nun keine Abrechnungs- und Messgebühr erheben.
Im Weiteren wird auch die Messzähler-Mietgebühr (von 14,20 € jährlich) erlassen, wenn man nur einmal im Jahr nachträglich die Rechnung stellt und auf Abschläge verzichtet.

In einem Brief an Herrn M. hieß es in E.on-Avacon-Formulierung dazu:
„23.11.2008:
PV-Anlage,« Anlagennummer< Anschlussobjekt-Nummer …
Sehr geehrter Herr M.,
bezugnehmend auf Ihr Schreiben vom 28.07.2008 möchten wir uns heute abschließend schriftlich an Sie wenden.
Die Ihnen bereits mitgeteilte Komponente für den Messstellenbetrieb* bleibt unverändert bei 14,20 €/Jahr. Die Komponenten für Messung und Abrechnung entfallen gänzlich und werden auch nicht in Rechnung gestellt.
Bei einer jährlichen Abrechnung ohne Abschläge wird auch der Messstellenbetrieb entfallen. …“

Bei der Entscheidung, ob man nun jährlich nachträglich ohne Abschläge die Rechnung stellt und dafür die Zählermietgebühr erlassen bekommt, ist also ein Zinsverlust zu kalkulieren. Der bei kleinen Anlagen ohnehin deutlich geringer als die Zählergebühr ist. Zudem spart man Arbeit, wenn man nur einmal Rechnung stellt. Das scheint auch für die E.On-Avacon wichtig zu sein.
Im Weiteren ist die Lage für Zählerbesitzer natürlich anders, da sie ja ohnehin keine Miete bezahlen müssten (allerdings werden sie mal Eichung nachweisen müssen – wie umgekehrt E.ON-Avacon eigentlich auch.) Sie und die mit großen Anlagen und erheblichen Zinsersparnisaussichten könnten also erwägen weiter oder wieder Quartals- oder Monatsrechnungen zu stellen  bzw. auf Abschlagszahlungen zu bestehen.

Gibt es noch Fragen? Was denken Sie zu dieser Entwicklung? Sollten nun noch alle auf Abschlagszahlungen bestehen oder hier Entgegenkommen zeigen? Schreiben Sie uns gerne oder kommen Sie zum Stammtisch. (s. o.)


Zum Hintergrund + Bezug:

- Zur Argumentation für Widersprüche gegen die neuen E.on-Avacon-Gebühren sei hier die Info des Solarenergiefördervereins Deutschland, Aachen wieder gegeben.

Aus dem Rundbrief des SFV 2008:

Immer wieder kommt es vor, dass Netzbetreiber unberechtigte Zählergebühren verlangen. Seit einigen Tagen erhalten nun Photovoltaikanlagenbetreiber von der E.ON Avacon Netz GmbH eine "Information über die Änderung der Entgelte für Messstellenbetrieb, Messung und Abrechnung von Einspeiseanlagen"
In dem Schreiben werden neue Entgelte für Messstellenbetrieb Zählermiete, Messung und Abrechnung zum 01.08.2008 bekannt gegeben.
Grundsätzlich kann man die Rechtslage recht gut beurteilen, wenn man sich deutlich macht, dass die Einspeisung von Solarstrom in umgekehrter Richtung geht, wie der Kauf von Haushaltsstrom. Die Rolle des Käufers und Verkäufers sind jetzt vertauscht. Versuchsweise können Sie sich vorstellen:
- Wie der Netzbetreiber reagieren würde, wenn Sie ihm beim Kauf des Haushaltsstromes eine Abschlagszahlung nur dann gewähren, wenn er Ihnen dafür eine Gebühr bezahlt.
- Oder wie würde wohl der Netzbetreiber reagieren, wenn Sie die Vorlage eines Eichscheins für seinen Zähler (den Haushaltsstrombezugszähler) verlangen?
- Oder wie würde wohl der Netzbetreiber reagieren, wenn Sie von seiner Haushaltsstromrechnung erst einmal einige Euro für Ihren Buchungsaufwand in Abzug bringen würden?
- Oder der Netzbetreiber schickt ungebeten einen Angestellten, der bei Ihnen den Zähler abliest und stellt dann den Arbeitsaufwand in Rechnung. Obwohl Sie selber als Verkäufer verpflichtet sind, den Zähler abzulesen und die Rechnung zu erstellen und dazu auch bereit sind.
Wie würde wohl im umgekehrten Fall der Netzbetreiber reagieren, wenn Sie seine Haushaltsstromrechnung anzweifeln, sie nachkontrollieren und ihm den Kontrollaufwand in Rechnung stellen?
Der SFV wird sich als - nicht ständiges Mitglied - bei der Clearingstelle-EEG für eine Klärung einsetzen.
Bis zur endgültigen Klärung empfehlen wir den Anlagenbetreibern Widerspruch einzulegen, wenn der Netzbetreiber Entgelte für Leistungen verlangt, die er gar nicht selber erbracht hat, oder die er als Käufer unentgeltlich erbringen muss.

Eine Frage haben wir noch nicht behandelt.
Bisher stellte E.ON Avacon gebührenfrei einen Einspeisezähler, also ohne Zählermiete, wenn der Kunde auf Abschlagszahlungen verzichtete. Viele Solarstromeinspeiser verzichteten deshalb auf die Anschaffung eines eigenen Einspeisezählers.
Auch wenn dies nicht schriftlich vereinbart wurde, ist dies u. E. ein sogenannter "konkludenter Vertrag" - also eine Einigung, die ohne Worte zustande gekommen ist, die aber dennoch den Wert eines gegenseitigen Vertrages hat: Du verzichtest auf die Zählermiete, ich verzichte im Gegenzug auf die mir eigentlich zustehenden Abschlagszahlungen.
Im Vertrauen auf diese Abmachung haben viele Anlagenbetreiber auf die Anschaffung eines eigenen Zählers verzichtet. Wenn nun dieser konkludente Vertrag einseitig durch Avacon gekündigt wurde, ist Avacon u. E. zum Ersatz des Schadens verpflichtet, der daraus dem Anlagenbetreiber entsteht. Der Anlagenbetreiber kann also von Avacon die Mehrkosten zurückverlangen, die sich durch das nachträgliche Auswechseln des Zählers gegen einen selbst beschafften Zähler ergeben.

Wir haben zu diesen Themen schon öfter Stellung genommen, z.B.
Zählergebühren, Verwendung eines eigenen Zählers, Bezugsmöglichkeiten, Eichintervall
http://www.sfv.de/lokal/mails/phj/zaehlerg.htm
Zähler ablesen, Rechnung schreiben, Mahnverfahren durchführen überarbeitet am 16.11.04
http://www.sfv.de/lokal/mails/wvf/mahnverf.htm

(Beide Links sind leider nicht mehr ganz aktuell, aber hoffentlich trotzdem hinweisend. /TBK)

TBK Hinweis
Unterstreichungen und Hervorhebungen sind von mir.
Ich habe hierauf beruhend einen Musterbriefentwurf an den „Solarenergieförderverein Deutschland e.V.“ (Sfv)geschickt. (Nicht zu verwechseln mit dem quasie gleichnamigen der E.on aus München (SEV).
Wer auf das Musterschreiben warten will, möge aber mindestens schon formlos Widerspruch einlegen und dabei die Begründung ankündigen. (z.B. „Die Begründung reiche ich bald nach. … nach eingehender Beratung nach.“ … o. ä.)



Auf dem Unicampus (Leuphana-Uni) wird nun systematisch über ein Seminar die Unisolar-Ini als Vermittler vieler solarer PV-Anlagen und Aktivitäten -wie auch eines Kleinwindanlagentestfeldes- entwickelt.
Nähere Infos zum Konzept auch mit einem link zu einer vielfältigen Gemeinschaftsanlageninfo über: http://www.unisolar-netzwerk.de/
Eine viel versprechende neue Kraft für den Lüneburger Solaraufbau, mit der SunOn LG gerne zusammenarbeitet.



- Beim SunOn Mitglieder - Beratungstreff über Ziele und Projekte 2008 am 27. August, wurden manche Anregungen gesammelt, die weiter zu besprechen sind. Themen waren:
Wie kann SunOn (noch) produktiver werden? Wie können sich alle Mitglieder noch besser erreichen und beteiligen?
Wie unterstützt „SunOn LG“ Gemeinschaftsanlagen? Ist das Dach der neuen St. Ursula Schule Turnhalle aussichtsreich für eine Vereins-PV?
Wie beraten wir über solare Stromangebote? Was sollten wir zu solarer Mobilität beitragen? Welche solaren Kleinanwendungen, wie Hausnr., Gartenlampen usw. (auch Schmuck) gilt es wie verbreiten zu helfen, Wie schaffen wir eine Solaranlagenoptimierungsberatung? Was tragen wir zu einem solaren Entwicklungsplan für Lüneburg bei? u. w.



PV-Anlagen Kosten und Finanzierungsanteile
nach Tomas Biermann-Kojnov

Zumindest, die folgenden Einzelpunkte sind bei Gemeinschaftsanlagen zu berücksichtigen (Die meisten auch bei Privatanlagen, die aber weniger Verwaltung brauchen und meist auch steuerlich wirksamer gestaltbar sind):

Anschaffungskosten
Planungs- + Beratungskosten, incl. Statik
Dachnutzungsvertrag verhandeln

Anlagegrundkosten
Module, incl. Stecker, Kabel, Verbinder
Aufständerung incl. Schrauben
Wechselrichter
Installation
Stromanschluss + EVU-Abnahme
Vorortanzeige (Display)*
Fernüberwachung (Gsm-Handy)

Gesamt-Anschaffung

Betriebskosten
Zählergebühr
Kreditkosten
Versicherungen:
Haftpflicht
Allgefahren
KWh-Ausfall
Wartungen (1% a * 20)
Wechselrichterersatz
Sonstiger Ersatz
Reparaturenrücklage (incl. Modulgewährleistung)
Anlagenrückbaupauschale

Pauschale Unvorhersehbare Kosten

Verwaltungskosten
Organisationskosten, auch Verhandlungen
Anlagenbetreuung, Datenaufbereitung,
Finanzorganisation, (insbes. Steuererklärungen,
Tel., Internet, Bankkonto)
Gesellschafterbetreuung
Extraaufwendungen, z.B. Feiern

Pauschale Unvorhersehbare Kosten

Gesamtbetriebskosten

Gesamtkosten


Förderungen
LG
Aufbaupreisermässigung für Installateur
100 € pro 0,2 KWp (max. 3000 €)

Projektförderer
z. B. PV-Anlage St. Marien , Uni-PV-Anlage

Eigenarbeiten - welche?

Weitere?

Finanzierungen

Stromverkauf der aufdach-geernteten kWhs nach EEG 2008+2009:
Seit 2008: 0,4675 € pro verkauften kWh bis 30 kWp (Ab 2009: 0,4301 €)
Seit 2008: 0,4458€ pro verkauften kWh ab 30 bis 100 kWp (Ab 2009: 0,4091 €)
Ab 2009: 0,3958 €) pro verkauften kWh ab 100 kWp
Ab 2009: 0,33 € pro verkauften kWh ab 1000 kWp
Ab 2009: 0,31,94 € pro verkauften kWh auf Freiflächen

Seit 2008: 0,5175€ pro verkauften kWh Fassade (entfällt leider ab 2009!)

Öffentliche
wie Millionen-Dächer-Programm nach 100.000 - (noch nicht)

Private
Wieviele, dass möglichst Viele beteiligt sind, (ab 500 €)
und mit vertretbarem Aufwand eine überschaubare und auch nicht zu kleine Summe zusammen kommt: z.B.
z.B. 4*500+2*1000+2000+5000+10000 = 20000 €)

Banken
Kredite mit tilgungsfreier Zeit (2 Jahre) zu Zinsen und Zinseszinsen zu um möglichst 4 % a (bei KfW schon über 5% derzeit leider)
**    Nur wenn Vorortinfo wichtig ist.

Preisentwicklung von Photovoltaikanlagen
Die Preisentwicklung verläuft nicht so, wie es das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) eigentlich vorsieht. Seit dem Jahr 2004, als das EEG erstmals novelliert wurde, gelten Einspeisetarife, die den Betrieb von Photovoltaikanlagen ohne weitere Fördermaßnahmen - insbesondere ohne staatliche Zuschüsse - rentabel machen sollen. In Erwartung sinkender Preise reduziert sich die Vergütung für neu ans Netz gehende Aufdachanlagen dabei um jährlich fünf Prozent (für Freiflächenanlagen um 6,5 Prozent). Die Anschaffungspreise hätten dieser Degression folgen und ebenfalls um jährlich fünf Prozent sinken sollen. Das aber haben sie nicht getan.
Ein Komplettsystem mit fünf bis zehn Kilowatt Leistung kostete im Jahr 2004 durchschnittlich rund 4.520 Euro pro installiertes Kilowatt. Dementsprechend müsste eine Anlage gleicher Größe heute für 3.680 Euro je Kilowatt zu haben sein. Tatsächlich aber werden 4.400 Euro verlangt. Folglich ist auch die Rendite, die ein Betreiber erzielen kann, heute weitaus geringer als vor vier Jahren.
Unterm Strich hat die Solarbranche die Vorgaben des EEG damit deutlich verfehlt. Die typische private Aufdachanlage erhält im Jahr 2008 mit 46,75 Cent pro Kilowattstunde gegenüber 2004 (57,4 Cent) eine um 19,5 Prozent geringere Vergütung. Die Preise hingegen sind nur um knapp drei Prozent gefallen.
Dies ergibt sich aus der diesjährigen Marktübersicht Komplettsysteme des Solarstrommagazins Photon. Der Erhebung zufolge reichen die Preise bei kleinen Systemen (bis zwei Kilowatt) von 4.439 bis 5.798 Euro je Kilowatt. In der Kategorie bis fünf Kilowatt liegen die Preise zwischen 4.000 und 5.942 Euro, bei Anlagen bis zehn Kilowatt zwischen 3.989 und 5.737 Euro.
Für eine Rendite von sieben Prozent, (Grundlage zur Bemessung der Einspeisevergütung 2004), muss der Preis der Anlage bei 3.800 Euro pro Kilowatt liegen Solche Angebote finden sich ausschließlich in der Kategorie ab zehn Kilowatt, dort reicht das Spektrum von 3.436 bis 4.798 Euro.

Marktübersicht Komplettsysteme, Photon April 2008, Bezug:
Solar Verlag GmbH, fülicher Straße 376, 52070 Aachen (4,20 Euro zzgl. 2 Euro Versand)


KFW-Kredite gibt es derzeit nur noch mit zu hohen effektiven ca. 5,5 % Zinsen.

Das Thema „Neue Modularten, die mit dem Strom zugleich Wärme erzeugen sollen“ (quasie solare Kraft-Wärme-Kopplung) ist noch weiter zu diskutieren. Hier dazu die Info:

Die Sonne nutzbarer gemacht - Eckart Granitza
Freitag, 08. August 2008, Wiener Zeitung*
http://www.wienerzeitung.at/DesktopDefault.aspx?TabID=3937&cob=365101

Neuer Kollektor vereint Photovoltaik und Solarthermie zur effizienteren Energiegewinnung
  Lichtspektren werden im Kernstück zu Strom und Wärme.
  Höherer Gewinn bei weniger Fläche auf dem Dach.

Berlin. Die Sonne – Quelle allen Lebens und schier unerschöpflicher Energielieferant. "Wissenschaftler haben berechnet, dass die auf die Erde einstrahlende Sonnenenergie etwa das Zehntausendfache des gesamten Primärenergieverbrauches der Menschheit decken könnte. Doch leider sieht die Realität anders aus: Derzeit ist der Anteil der Solarenergie an unserem Wärme und Energieverbrauch noch unter einem Prozent", sagt der Solarenergieexperte Uwe Vincenz von Institut für angewandte Technik (IAT) im Thüringischen Altenburg. Um allein die Energiemenge herzustellen, die die Sonne im Weltraum freisetzt, müssten mehr als eine Billiarde Kernkraftwerke in Betrieb genommen werden. Für die Lebenszeit der Sonne von etwa vier Milliarden Jahren steht also Energie im Überfluss zur Verfügung. Die Menschen müssen nur lernen, sie vernünftig zu nutzen.
Deshalb haben sich die Erfinder um den gelernten Maschinenbauingenieur daran gemacht, jede einzelne Komponente der bestehenden Solaranlagen durchzuchecken und auf ihre Effizienz und Verbesserungsfähigkeit zu prüfen. Die erste und entscheidende Verbesserung entwickelten sie schon bei dem Kernstück jeder Solaranlage: dem Kollektor. Sie verbanden die Energiegewinnung durch Photovoltaik und Solarthermie miteinander.
Bis jetzt gab es nur die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Kollektoren entweder Wärme oder Strom zu erzeugen. Doch die Sonne bietet zwei verschiedene Lichtspektren zur Energiegewinnung: Die Photovoltaik bedient sich aus dem sichtbaren Lichtspektrum der Sonne und liefert Strom. Die Solarthermie wandelt das Infrarotspektrum des Lichtes in Wärme für Heizung und Wasser um. Der neu entwickelte Kollektor ist als einziger weltweit in der Lage, diese beiden Formen des Sonnenlichtes zu nutzen.
Dadurch kann etwa ein Hausbesitzer sowohl Strom als auch Wärme aus der Sonnenenergie gewinnen. Dadurch wird er wesentlich unabhängiger, als wenn er nur ein System auf dem Dach installiert hätte.

Neues Kühlsystem
Doch der eigentliche Clou dieses Hybridsystem ist seine Kühlung: Die Photovoltaikzellen werden normalerweise bei der Aufheizung durch die Sonne bis über 100 Grad heiß. Die optimale Leistung der Solarzellen liegt aber bei etwa 25 Grad Celsius, von dort an verlieren sie an Effizienz, je wärmer sie werden. Die Solarhybrid-Technologie stoppt diese Aufheizung bei etwa 60 Grad, indem das Wasser aus dem unter den Solarzellen gelagerten solarthermischen Kreislauf die Wärme aus dem Kollektor abführt.
"Das macht sich auch finanziell bemerkbar", weiß Vicenz, nämlich wenn die Energie in ein öffentliches Stromnetz eingespeist wird. Mit dem Hybridsystem kann der Endverbraucher je nach Sonneneinstrahlung bis zu 30 Prozent mehr Strom produzieren und damit eine weit höhere Einspeisevergütung von den Netzbetreibern erhalten, als bei herkömmlichen photovoltaischen Anlagen.
Und es gibt noch einen weiteren Vorteil: Der Hybridkollektor braucht viel weniger Montageleistung und Fläche, als wenn man beide Systeme auf dem Dach installieren würde. "Die natürliche Zielgruppe für solche solarenergetische Systeme sind dezentrale Nutzer, also zum Beispiel Einfamilienhäuser. Die Anwendung ist aber auch für Mehrfamilienhäuser sowie Schwimmbäder, Hotels und Krankenhäuser denkbar, da sie dort am effektivsten arbeiten, wo ständig warmes Wasser über den Tag gebraucht wird", sagt Peter Albring, Hauptbereichsleiter im unabhängigen Institut für Luft- und Kältetechnik (ILK) in Dresden.
Trotz dieser Weiterentwicklung hat die Energiegewinnung durch die Sonne in unseren Breiten noch einen großen Nachteil. Im Winter gibt es zu wenig Sonne und im Sommer wird durch die vermehrte Sonneneinstrahlung fast immer zu viel Energie produziert.

Überschüssige Energie
Da es noch kein Speichermedium gibt, um überschüssige Sonnenenergie im Sommer bis in den Winter zu speichern, haben sich die Erfinder des IAT daran gemacht, diese Energie wenigstens zu verwerten. Sie entwickelten einen Thermogenerator, der die überschüssige Wärmeenergie der Solarthermie in elektrische Energie umwandelt.
Dieser in den solarthermischen Kreislauf integrierte Thermogenerator basiert auf einem schon in der russischen Raumfahrt verwendeten System. Dabei werden sogenannte kristalline Seebeck-Elemente mit dem unterschiedlich warmen Wasser des Solarthermiekreislaufes durchströmt: das durch die Solarthermie erwärmte Wasser und das kalte Rücklaufwasser. "Durch die Temperaturdifferenz an den beiden Enden der Seebeck-Elemente bilden sich Thermodiffusionsströme, die eine elektrische Spannung erzeugen", erklärt Vincenz. Die dadurch erzeugte Energie kann dann wieder genutzt oder in das Stromnetz eingespeist und verkauft werden.

Zukunftsmodell
Allerdings steckt diese Technik noch in den Kinderschuhen, denn bis jetzt hat der Thermogenerator erst einen Wirkungsgrad von knapp über vier Prozent. Trotzdem ist Albring optimistisch: "Es gibt ein großes Potenzial zum Energieeinsparen durch die Nutzung von Abwärme, die bisher an die Umgebung abgegeben wird. Deswegen ist das Aufgreifen des Gedanken der Stromerzeugung mit einem Thermogenerator sehr interessant und lohnt, wissenschaftlich-technisch weiterverfolgt zu werden."

Bereits in Serie
Das neue Hybridsystem hat auch den Betriebswirt und Geschäftsführer der Solarhybrid AG, Tom Schröder, überzeugt. Er hat den Tüftlern die Patente anteilsmäßig abgekauft und lässt die Elemente der Anlage jetzt industriell anfertigen. In einer Fabrik in Markranstädt bei Leipzig werden die Hybridkollektoren seit kurzem serienmäßig hergestellt. Mit Hightechmaschinen sollen 120.000 Hybridkollektoren pro Jahr produziert werden.
Auch Schröder sieht dies recht optimistisch: "Schon jetzt müssen die Verbraucher im Schnitt 16 Prozent mehr für ihren Energieverbrauch ausgeben als noch vor fünf Jahren. Wenn man ganz konservativ annimmt, dass die Energiepreise in den nächsten 10 Jahren um nur 8 Prozent im Jahr ansteigen, hat sich die Solarhybridanlage für ein Einfamilienhaus schon nach 10 Jahren amortisiert."
Kommentar: TBK:
Wenn eben alles so funktioniert, wie ihr als Verkäufer schon jetzt optimistisch annehmt. Aber diese interessanten Möglichkeiten müssen noch auf Bewährung geprüft sein, bis man sie schon so bewerben kann./ TBK.
•    Auch im Hamburger Abendblatt erschien am 12. August eine Kurzinfo
•    http://www.abendblatt.de/daten/2008/08/12/920188.html


Kreisbotenartikel „Das geballte Solarwissen“ 16.07.08 und TBKs korrigierender Leserbrief zur Klarstellung

Menschen:

Das geballte Solarwissen
Tomas Biermann-Kojnov setzt sich für die Nutzung von Solarenergie ein

(Foto hier noch nicht darstellbar)

Solarfan Tomas Biermann-Kojnov vor der Solaranlage an der St. Marienkirche in Lüneburg  F: jve

Lüneburg (jve) - Vielleicht hat ihn die karibische Sonne geprägt, unter der Tomas Biermann-Kojnov vor 51 Jahren geboren wurde. Seit auf der Weltklimakonferenz 1992 das Programm Agenda 21 ins Leben gerufen wurde, befasst sich der Lüneburger mit der Solarenergie. „Weit und breit hat niemand so viel Wissen im Solarbereich für Lüneburg wie ich", meint Biermann-Kojnov, der dem 2005 gegründeten Lüneburger Solarförderverein Sunon vorsitzt und sein Wissen an interessierte Bürger in der Region weitergibt.
Seit der Diplom-Psychologe im Jahr 1999 mit Frau und Sohn nach Lüneburg kam, setzt er sich in der Stadt dafür ein, den Bürgern die Solarenergie näher /u bringen - und das als aktiver Bürger, nicht innerhalb politischer Parteien. „In der Zukunft muss die breite Bevölkerung selbst an der Energieversorgung teilhaben", ist Biermann-Kojnov überzeugt. Er ist keiner, der sich auf die Versorgung durch die großen Konzerne verlassen will und meint: „Man kann als einfacher Mensch schon einen kleinen Bedarf decken." So gebe es kleine Insellösungen für den Privatgebrauch wie Solartaschenrechner, Solarlampen und -hausnummern oder sogar Solarschmuck. Die nächste Möglichkeit ist die private Nutzung von Sonnenenergie mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Da diese Möglichkeit nicht jeder hat, geht der Trend zu Gemeinschaftsanlagen. Wer daran zweifelt, dass sich mit der Sonne in der Region etwas machen lässt, wird von Biermann-Kojnov eines Besseren belehrt: „In dieser Region ist es möglich, über tausend Kilowattstunden (jährlich pro kWp-Leistung/TBK) zu erzeugen", weiß er, denn das zeigte das Ergebnis des Solarerntewettbewerbs, den Sunon ins Leben gerufen hatte. Zum Vergleich: Ein Einzelhaushalt verbraucht rund 1.800 Kilowattstunden im Jahr.
Dass Sonnenergie eine Zukunft hat, bringen Biermann-Kojnov und der Solarförderverein jeden dritten Donnerstag im Monat interessierten Bürgern beim Solarstammtisch im Clubraum des Comodo nahe. Nächstes Treffen: 21. August, 19.30 Uhr. • Infos: www.sunon.org

Der Text findet sich mit Foto direkt im Kreisbotenarchiv http://www2.kreisboten.de/onlineausgabe/popup.php?uid=1&datum=16.07.2008&titel=KB&seite=2


TBK an Kreisboten-Redaktion - 17.07.08
Sehr geehrte Redaktion des Kreisboten,

bei allem Dank für diese besondere Veröffentlichung zur Lüneburger Solarberatungsmöglichkeit samt meines solaren Engagements unter dem Titel "Geballtes Solarwissen", wie dem schönen Foto, muss ich doch dringend zumindest per Leserbriefabdruck einiges richtig stellen. Natürlich ist mir bewusst dass hier aus einem ca. 2-stündigen Interview nur Weniges wiedergegeben werden kann und auch mir bleibt nun nur wenig Zeit für wenige Korrekturen.
- Vermutlich habe ich mit dem vielen Informationen zu meiner Person, wie zur Solarenergie, gerade auch zur Region (Hansestadt und 50 KM drum herum) zu geballt gewirkt. - So wirkt das aus dem Zusammenhang genommene Zitat entsprechend schief. Richtig müsste es lauten: "Weit und breit hat sich vermutlich Niemand in Lüneburg ehrenamtlich so für Solarenergie der Region engagiert, wie ich." Meine Kompetenz bezieht sich auf die eines weitergebildeten solaren Agenda 21 Bürgers. Selbstverständlich gibt es hier Solarengagierte und solare Fachleute („Solarteure“), die in Ihrem jeweiligen Gebiet genaueres Wissen und auch Solaranlagen konkret aufbauten bzw. betreiben. Neben den vielen Privaten, die wir auch über unseren Solarstammtisch und den Solarerntewettbewerb kennen lernen und miteinander in Verbindung bringen, waren und sind hier zu nennen: Herr Riggert von der WRS, Herr Krause von St. Marien, Herr Blaurock, ad fontes, Herr Will, Herr Schuhmacher und besonders Herr Fleer und Herr Bartels, die mich auch im Vorstand von „SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V. unterstützen, wie auch Herrn Boll und Frau Brüggen für die Uni-Photovoltaik-Anlage und Frau Dragendorf mit der größten Gemeinschaftsanlage für den Campusverein LG e.V. Manche weitere wären zu nennen. Insgesamt erreichten wir von den geschätzt 300 PV-Anlagenbesitzern in Kreis und Stadt ca. 50.
Leider gibt es bisher noch keine Information wie viel Strom Lüneburger bisher verbrauchen und wieviel Strom dazu derzeit erneuerbar erzeugt wird.
- Und selbstverständlich muss es richtig heißen, dass wir tatsächlich erhoben haben ,hier im Norden sind ähnlich hoch wie im Süden, über 1000 kWh pro KWp (also 1000 W Leistung) solarer Strom pro Jahr zu ernten; so das in der Tat schon mit einer 2 kWp- Fotovoltaikanlage der Strombedarf eines Singels aus unendlichem und unschädlich naturangepassten Sonnenrohstoff zu decken ist.
Unser Verein ist als gemeinnütziger e.V. seit April 2008 noch jung und weitgehend beratend tätig, mit mehr anerkennender denn geldlicher Förderung. Und wir sehen uns als Vereinsergänzung zum Förderengagement für Installateure der Umweltverwaltung Lüneburgs mit Frau Dzuiba-Busch und Frau Schorling.
- Energieversorgung soll so viel als möglich durch die Bevölkerung selbst organisiert werden, aber natürlich sollte sich auch Eon hier endlich stark für solaren Aufbau und Betrieb engagieren. Die öffentlich dargestellte Avacon-PV-Anlage beim Salü ist ja ein guter, aber eben kleiner Anfang.
- Gemeinschaftsanlagen sind die wichtige zusätzliche Möglichkeit und bräuchten zur Entwicklung Förderung, wie SunOn LG eben auch, Trend sind sie noch nicht, sollten sie aber gerne werden.
Helfen Sie uns möglichst viele zu Solarengagement anzuregen und rufen Sie mich dazu ab 15. August unter 04131-403636 an!
Soweit mein Leserbrief, der zumindest ab der Richtigstellung des Zitates bald veröffentlicht sein werde.
(Telefonisch wurde mir dann mitgeteilt, dass es Absicht gewesen wäre mich persönlich so herauszustellen, weil ich so vom Kreisboten wahrgenommen würde.)
Mit bestem Dank und sonnigem Gruß,

Tomas Biermann-Kojnov
Dipl. Psych. WBS Organisationsberater
Vereinsvorsitzender SunOn Sonnenkraftwerke LG e.V., Fördermitglied Solarprojekt Uni LG, Mitglied bei Eurosolar und dem Solarenergieförderverein Aachen

UND gleich dazu die neuste Zellrekordmeldung:
ISE-Solarzellen mit Rekordwirkungsgrad
Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben Sonnenlicht mit 37,6 % Wirkungsgrad in elektrischen Strom umgewandelt.
Die Freiburger Wissenschaftler schufen damit einen neuen Europarekord. Das Ergebnis wurde auf der Basis so genannter Mehrfachsolarzellen aus III-V Halbleitern erzielt. Dies sind Solarzellen, die bislang hauptsächlich im Weltraum eingesetzt werden…  Aus: Newsletter energieportal24

SunOn LG war erfolgreich bei der Umweltmesse LG 28. + 29.06.08  -  Infos unter: http://www.lueneburger-umweltmesse.de/

Solarstrommanlagenpraxis erfahren mit dem Lüneburger Solarverein:
„Sonnenfreunde“-PV-Anlagen am 26. Mai 08 besuchen  -  (angekündigt unter: http://www.woche-der-sonne.de/veranstaltungen/detailansicht/?aid=2705&cHash=dc17bb8075
Zusätzlich zu den Photovoltaikanlagen-Besuchen während der „Woche der Sonne“ bei der interessant dargestellt unter: http://www.solarlog-home.de/sonnenfreunde/
*    Versehentlich in vorigen Veröffentlichungen als „Weg“ bezeichnet.
Viele Gelegenheiten SunOn LG e.V. und Solarenergie praktisch kennen zu lernen! Seien Sie dabei und melden Sie sich rechtzeitig!
Spenden und neue Mitglieder sind dem jungen gemeinnützigen Umweltverein willkommen!

Sonniger Gruß,

Tomas Biermann-Kojnov 
 “Woche der Sonne” http://www.woche-der-sonne.de :

Der Solarstammtisch (15. Mai) und die Solarfabrikfahrt zu „Solvis“ (16. Mai) waren besonders informativ und der „Woche der Sonne“ Solarinfostand mit der „Verbraucherzentrale“ und „Fleer solar“ wurde auch beim LG-Stadtserver zur erstseitig herausgestellte Veranstaltung und brachte manche Kontakte und auch Aufträge.

Und wir werden noch dazu berichten, wenn es Zeit gibt!

Zur Solarfabrikfahrt bleibt einstweilen die Vorausinfo:

Zur Einstimmung sehe man die webside an: www.solvis.de und http://www.solarserver.de/solarmagazin/anlageseptember2002.html, http://www.solarthemen.de/?p=1563  Welche weiteren Internetinfos zu „Solvis“ sollten wir hier noch bekannt machen?

Werksbesichtigungsplan:

- Beginn um 10.00h in Braunschweig (Grotrian-Steinweg-Str. 12 im Industriegebiet BS-Hafen); Anfahrt wird rund 1,5 Std.
- Kurzer Einführungsvortrag zur Firmenhistorie, Produktinfo´s , Energie- und CO2-Einsparungen
- Mittagsimbiss gegen 12.00
- Zurück in LG ca. 16 Uhr

Vertriebsleiter Heinz Schmitz führte durch den Tag.

Nach der Mitfahrt melden Sie sich bitte, wenn Sie an einer neuen Fahrt zu einer Solarfabrik interessiert sind, damit wir Sie dann einladen können. Tomas Biermann-Kojnov, Biermann@sunon.org oder 04131-403636

In der „Woche der Sonne“ (16-23.05.08) http://www.woche-der-sonne.de lud unser Mitglied Meyer-Olbersleben am 17.05. bei Sonnenbier zu seiner Plusenergiehaus- + Anlagenbesichtigung ein - An der Schule 41, 21335 Lüneburg, 04131-407997; und am 18.05. auch bei „SunOn LGs“ Anlagenvergleichstour.
 
Am 18. Mai.08 starteten wir neben der Uni-PV-Anlage, Camus-Gebäude 9, Scharnhorststr und besuchten nach der Anlage von Meyer-Olbersleben die Reppenstedter der Familie Meese, wie die der Solarwerker auf Grundschule+Gellersenhalle, wo uns Vater und Sohn Maukel fein informierten.


Solarstromerntesiegerpreis 2007 mit 1003,9 kWh/kWp wurde an Herrn Kröpke überreicht
Bei herrlichem Sonnenschein lernte der Sunon-LG-Vorstand die Siegeranlage bei einem Vorortbesuch am 02.05.08 näher kennen und überreichte Urkunde und Solarhubschrauber mit der Bemerkung, dass er mit ihm weitere Solarstromhöhen erfliegen möge. Herr Kröpke steht schon vor dem Aufbau der dritten Solaranlage dort. Hoffen wir dass er weiterhin mit guter Vorbereitung von Herrn Fleer besonders erfolgreich aufbauen wird.

Der Sieger in der Kategorie langfristiger bzw. höchste Solarstromnetzbeiträge wurde die PV-Anlage der Gellersenhalle, Reppenstedt mit 986,74 kWh/kWp.
Der Preis wird in Kürze überreicht. Die weiteren Ernten geben wir bald bekannt.

Aktueller Zusatz:
Zu Preisüberreichung und den Spitzenergebnissen von Anlagen der Lüneburger Region gab es am 28.05.08 auch einen Bericht bei den bundesweiten Solarinfonews des Solarservers: http://www.solarserver.de/solarmagazin/newsa2008m05.html#news8893
Für Eilige hier gleich zum Text (Übergabefoto hier allerdings nicht darstellbar):
Lüneburger ernteten Solarstrom wie Süddeutsche
Knapp 1.004 Kilowattstunden Solarstrom pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung erntete die Siegeranlage des "SunOn LG"-Wettbewerbs 2007. Selbst im sonnenverwöhnten Süden Deutschlands wäre das ein Spitzenergebnis gewesen, betont der Vorsitzende des gemeinnützigen Solarvereins "SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg", Tomas Biermann-Kojnov, in einer Pressemitteilung. Vermutlich seien im Norden weitere Spitzenwerte erzielt worden, doch diese seien noch immer nicht öffentlich zugänglich, so Biermann-Kojnov. SunOn LG geht von rund 300 Solarstromanlagen in der Region Lüneburg aus, von denen in der Hansestadt 110 bekannt seien, von denen wiederum 56 Photovoltaikanlagen seit September 2005 mit Hilfe des Stadt-Solarprogramms entstanden.

Für die höchste Solarernte mit 1003,90 kWh/kWp erhielt Claus-Dieter Kröpke (Garze) den Lüneburger Solarerntepreis. Seine Solarstromanlage hat eine Nennleistung von 5,67 kWp. Ebenfalls einen vierstelligen Ertrag pro installiertem Kilowatt Photovoltaik-Leistung verzeichnete Andreas Röhr (Artlenburg), der eine 11 kWp-Anlage betreibt und 1.000 kWh/kWp erntete. Den dritten Platz belegt die Grundschule Reppenstedt mit 983,15 kWh/kWp.

Solarstromanlagenbetreiber sollen Datensammlung komplettieren
Die beeindruckend hohen Solarstromerträge seien vom Sieger bis zum 14. Platz mit mindestens 11 verschiedenen Modulen in dem hinsichtlich der Globalstrahlung durchschnittlichen Jahr 2007 erreicht worden, betont Biermann-Kojnov. Um die Bedingungen besonderer Solarleistungen genau herauszuarbeiten will der Verein die Ergebnisse von weiteren Ernten für 2007 oder seit Einspeisung bis zum 31.12.07 sammeln und bitte um Mithilfe: Alle Solarstromanlagenbetreiber der Region Lüneburg, die 2007 mehr als 800 kWh pro Kilowatt-peak (kWp) geerntet haben oder seit Ihrer Ersteinspeisung bis Ende 2007 mehr als 10.000 kWh** geerntet haben, sollen die Leistung ihrer Photovoltaik-Anlage (PV) in kWp und Ihre Gesamt-kWh übermitteln, per Email, Telefon oder Postkarte. SunOn garantiere den Datenschutz (von Name und Anlagenort) und mache diese Daten nur öffentlich, wenn dies ausdrücklich erlaubt wird.
Kontakt: Tomas Biermann-Kojnov; Vereinsvorsitzender: Biermann@sunon.org
und über www.sunon.org.

Weitere Informationen bietet der neue Lüneburger Solarstadtplan unter www.lueneburg.de (s. o. genauer/TBK)
28.05.2008 Quelle: SunOn Sonnenkraftwerke e.V.   Solarserver.de © Heindl Server GmbH   Bildquelle: SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg


Solarstromerntewettbewerb 2007
Der Wettbewerb ist entschieden. Es gab 2 Ernten über 1000 kWh/kWp und 23 Ernten über 900 kWh/kWp. Das sind Erträge, die sich auch mit ertragreicheren südlichen Regionen messen können. Wie es möglich wurde gilt es nun genauer zu untersuchen, um davon für Verbesserungen auch bei anderen zu lernen.
Und 44 Anlagen ernteten noch mehr als 800 kWh/kWp, wobei wir eben nicht genau wissen, wieviele Anlagen 2007 in der Region einspeisten. Das wird leider noch nicht öffentlich klar erhoben.
Für die Hansestadt sind Ende 2007 nach unseren Informationen 110 PV-AnlagenbetreiberInnen anzunehmen. Im Kreis vermutlich noch eine größere Zahl.
Bei allem Wettbewerb sei ausdrücklich klargestellt, dass jeder Solarstrombeitrag zum Stromnetz bedeutend ist und von uns als Beitrag zur Klima und Umwelt schützenden Stromversorgung anerkannt ist.
Die besten Ernten 2007 über 837 kWh/kWp hatten:
    Name, Ort    kWp    kWh/kWp
1    Claus-Dieter Kröpke, Garze    5,67    1003,90
2    Andreas Röhr, Artlenburg    11,00    1000,00
3    Grundschule Reppenstedt – Solarwerker S. Maukel     5,64    983,15
4    Ulrich Meese, Reppenstedt    11,76    978,10
5    Campusverein LG - Wh-Uelzener Str., S. Dragendorf    14,40    972,52
6    Andreas Timm, Handorf    4,20    969,87
7    WRS 7, LG, Karsten Riggert    3,00    966,00
8    Fritz Opitz, Barnstedt    3,84    958,15
9    Bernd Rczeppa, Deutsch Evern    2,00    958,00
10    Gellersenhalle Reppenstedt - Sebastian Maukel (SW)    10,56    957,58
11    B aus A    5,40    955,40
12    N aus B    5,27    947,20
13    Röhr-Gesamt, Artlenburg    28,81    944,03
14    Uni-Solarprojekt, LG    7,50    943,90
15    Feldmann, LG    4,80    943,29
16    S aus C    11,18    938,60
17    Johanneum 2, LG    0,99    935,90
18    M aus D    6,12    926,80
19    Schule am Katzenberg - Sonnenstrom aus Adendorf    20,27    918,20
20    Fleer, Turnhalle Häcklingen    9,00    911,70
21    Röhr-2, Artlenburg    17,81    909,47
22    Warneke, LG    5,04    901,79
23    J aus E    7,74    900,60
24    Salue-Avacon    7,35    892,00
25    Bohlsen LG    2,01    883,09
26    P aus F    3,06    882,50
27    Sporthalle Deutsch Evern    11,70    882,05
28    WRS-4, LG    2,12    874,20
29    WRS-Gesamt, LG    11,56    873,50
30    Jugendzentrum Deutsch Evern    25,20    870,60
31    WRS-5, LG    1,00    864,40
32    WRS-1/2, LG    2,12    856,70
33    Heuer - Brietlingen    42,55    856,54
34    R.-Steiner Schule    4,38    855,77
35    Lüwobau-Wilschenbrucher W, LG    7,59    855,34
26    R aus G    29,48    839,60
27    Sporthalle Deutsch Evern    11,70    882,05
28    WRS-4, LG    2,12    874,20
29    WRS-Gesamt, LG    11,56    873,50
30    Jugendzentrum Deutsch Evern    25,20    870,60
31    WRS-5, LG    1,00    864,40
32    WRS-1/2, LG    2,12    856,70
33    Heuer - Brietlingen    42,55    856,54
34    R.-Steiner Schule    4,38    855,77
35    Lüwobau-Wilschenbrucher W, LG    7,59    855,34
36    R aus G    29,48    839,60

37-45    Weitere Ernten über    diverse    800,00

Die Modulangaben sind noch zu klären!
Beeindruckend hohe – mit Süddeutschland durchaus vergleichbare- Spitzen-Erträge mit mindestens 11 verschiedenen Modulen bis zum 14. Platz. Und es folgen auch noch viele weitere bundesweit langjährig überdurchschnittliche Ernten (837 kWh/kWp). Dabei hatte 2007 nur ein annähernd durchschnittliches Sonnenstrahlenpotential (Globalstrahlung).
Es wird spannend weitere Ernten zu ergänzen und die Bedingungen genau herauszuarbeiten, die die besondere Leistungen von Anlagen dieser Region ermöglichen.
In jedem Fall sollte man die angegebenen Nennleistungen durch Nachmessen überprüft haben, um zu vermeiden, dass ein Modul angeblich 220 Wp (Nennleistung) haben soll und tatsächlich aber nur 210 Wp leistet; vielmehr sollte es mit 220-225 Wp (oder noch mehr) Leistung arbeiten.
Zu weiteren Spitzenleistungsbedingungen nach eingehender Auswertung mehr.
Noch weitere erste interessante Ergebnisse:

- Die ältesten zwei PV-Anlagen speisen in der Stadt LG schon seit 1993 ein. Deren Ergebnisse sind uns jedoch noch nicht bekannt.
- Die leistungsstärksten uns -bekannten- PV-Anlageder Region haben seit Ende 2008 kWp: 512 – 99 - 50,7 – 42,55 – 30,02 - 29,48 – 28,81 – 25,2
Dabei hat die 42,55-kWp-Anlage der Familie Heuer aus Brietlingen mit 75102,6 kWh bis Ende 2007 am meisten kWh ins Netz eingespeist.

Seit November 2008 ist die größte Anlage der Hansestadt die PV-Anlage Fleer - Kaltenmoor mit 30,02 kWp und trug hier die Gesamtanlage der Wilhelm-Raabe-Schule* mit 48693 kWh (bis Ende 2007) am meisten Sonnenstrom zum Stromnetzwandel bei.
Die größte Bürgersolaranlage im Kreis, ist die von „Sonnenstrom aus Adendorf w. V.“ auf der Schule am Katzenberg mit 20,27 kWp, die 32735 kWh einspeiste; in der Stadt war es die vom Campusverein auf dem Wohnheim Uelzener Str. mit 14,4 kWp mit 27479 kWh.
 
* Sie besteht aus 8 Teilanlagen, die von 1997-2005 selbst aufgebaut wurden.
Teilen Sie uns gerne auch danach noch Ihre Ernten für 2007+2008 oder seit Einspeisung bis 31.12.07+08. „Spitze braucht ja Breite“ und nicht so hohe Erträge können Ansporn zu Verbesserungen sein. Dazu wollen wir helfen!
Datenschutz ist garantiert! (Name und Anlagenort oder gar  Anlagenadressen veröffentlichen wir wenn, nur nach ausdrücklicher Zustimmung.)
Weitere Infos finden Sie unten „Solarstammtisch“!

Aktueller Zusatz:
Nach dem Wettbewerb haben sich zwei Anlagenbetreiber gemeldet, die 2007 sogar noch weit mehr als unser Sieger geerntet haben. Wie war ihnen das möglich, wo doch auch die 1003,9 kWh/kWp schon außerordentlich hoch waren?
Nach Überprüfung werden wir diese erfreulichen Ergebnisse bei Einverständnis auch öffentlich machen. Wir bitten noch um Geduld!

UND es folgt die Rangfolge der längerfristigen - bzw. hochmengigen solaren Netzeinspeisungen:
Seit Ersteinspeisung bis 31.12.07 ernteten am meisten (pro kWh/kWp):
    Name, Ort    kWp    kWh/kWp    kWh   
1    Gellersenhalle, Reppenstedt    10,56    986,74    22767,7    06.09.2005
2    Wilhelm-Raabe-Schule 7*, HLG    3,00    968,72    6132,0    01.10.2005
3    Leuphana Uni, HLG    7,50    958,31    14770,0    01.11.2005
4    Meese, Reppenstedt    11,76    958,15    23155,4    01.11.2005
5    B aus A     5,40    951,30    10556,6    01.11.2005
6    Campus-Wh-Uelzener Str. HLG    14,40    949,40    27479,3    16.12.2005
7    N aus B     5,27    948,59    10323,1    20.10.2005
8    M aus D     6,12    939,16    11610,3    01.12.2005
9    Salue-Avacon, HLG    7,35    867,11    19534,0    26.10.2004
10    WRS 1+2*, HLG    2,12    860,86    14600,1    01.01.1999
11    Wilhelm-Raabe-Schule*, HLG    11,56    842,85    48693,2    04.11.1997
12    Warneke, HLG    5,04    836,92    9090,0    15.09.2005
                   
    Und diese Besonderen:               
    Heuer - Brietlingen    42,55    819,05    75102,6    15.09.2005
    St. Marien Kirche, HLG    5,04    812,04    22612,0    16.06.2002
    Schule am Katzenberg/
SonnenstromAusAdendorf**    14,8-20,27    ca. 900    32735,0    07.03.2006**
*   2005 ausgelassen, da wegen Umbauten nur 5 Monate Ergebnisse.
** Auch mit ältester Teilanlage noch nicht mehr als 2 Jahre einspeisend

Solaranlagenmeilenerkundungstour Lüneburgs am 26. April 08 (Tag Erneuerbarer Energien + Tschernobyl-AKW-Gau 1986) war vielfältiger als geplant

Am Tag der Erneuerbarer Energien (26.04.08) Lüneburger City Bürgersolaranlagen mit dem Solarverein besuchen.
Der Tag der Erneuerbaren Energien 2008 war am 26. April, an ihm zeigen AnlagenbetreiberInnen bundesweit wie man regenerative Energien konkret erzeugen kann. Näheres unter www.energietag.de
Der Lüneburger Solarverein „SunOn Sonnenkraftwerke“ organisierte zu diesem Zweck eine Fahrradtour zu den Solarstromanlagen der Solarmeile Lüneburgs. Sie verlief von der Uni, Scharnhorststr. 1, (Anlage von 7,5 KWp) über Hausdoktor, An der Schule 41,
Und wurde spontan ergänzt über die 3-Dächersolaranlage des Wohnheims Studentenwerk Braunschweig (11,66 kWp), W. Wattstr.und die Fleeranlage (2,1 KkWp), Munstermannskamp 34,
dann wie geplant weiter über Campus Wohnheim Uelzener Str. 112 (14,4 KWp), Lüwobau-Wilschenbrucher Weg 114 (7,6 KWp), Salü, Soltauer Str. (7,35 KWp), bis zur St. Marien Kirche (5,04 KWp), Friedensstr. 8. Und brachte dann nach der Pause um 15 Uhr noch eine intensiven Anlagenbesuch in der Wilhelm-Raabe-Schule, Feldstr. 30 (11,36 KWp), wo Herr Riggert einen sehr anschaulichen und vielfältigen Vortrag hielt. Er zeigte auf, wie die Schule mit Aktionen eine erfolgreiche Energieeinsparentwicklung nahm und Stück für Stück mit angeleiteten Schülern mit der PV-Anlage solare Energieselbstversorgung aufbaute, so dass die WRS mit den 11,56 kWp seit 2005 bei dem seit den 90-ziger Jahren erheblich gesenkten Energiebedarf mit dieser Anlage 22 % erneuerbarer Energieversorgung erreicht. So erfüllt die WRS das Klimaschutzziel für 2020 bereits!
Dazu waren geschickt und auch glücklich erreichte Förderungen zu erfüllen und der „Run for the sun - Sponsorenlauf“ zu organisieren, wie auch eine tolerante Schul- und Stadtverwaltung hilfreich. Ärgerlich bleibt nur das Verbot selbst die nicht einsehbaren Schrägdachflächen nicht solar nutzen zu dürfen.
Und vorbildlich ist auch das neuste Engagement. Nach kulturellem Austauschbemühungen werden Solarstromernteerlöse nun auch an einer tansanischen Schule Sonnenstrom entwickeln helfen.
SunOn LG wünscht viel Erfolg und wird sich bemühen dazu mitzuhelfen, dass noch viele solche Projekte gelingen mögen.

Am Sonntag, 27.04.08, (verkaufsoffen) kam es dann zu den Solarwettspielen und wurde auch anhand des Solarförderstadtplans der Stadtverwaltung vielfältig zu Erneuerbaren Energien informiert; besonders auch durch Klaus Bartels, SunOn-Vorstand und Energieberater der Verbraucherzentrale.
Zu den Einzelheiten die Stadtinfo: Solare Wettbewerbe auf dem Marktplatz  http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=239&inhalt_id=873078
(sp) Lüneburg. Energie aus Sonne, Erdwärme und anderen sich selbst erneuernden Quellen steht im Schwerpunkt des nächsten Klimaschutz-Aktionstages in der Hansestadt. Zum verkaufsoffenen Sonntag, 27. April, locken Stefanie Slowek-Klaus. Dörte Schorling und andere Aktive vom Bereich Umwelt mit vielen Informationen sowie Spaß und Spiel bei solaren Wettbewerben auf den Marktplatz.
Wer ist stärker, Sonne oder Mensch? Auf diese Probe wollen die Klimaschützer am Sonntag die Teilnehmer eines Wettbewerbs im Wasserpumpen stellen. Slowek-Klaus erläutert: „Je nach Wetter und Muskelkraft ist entweder der durch Solartechnik befüllte Bottich zuerst voll oder eben der andere, wir werden sehen.“ Unterhaltung für Jung und Alt versprechen auch die weiteren Angebote der Firma „Solarschmiede“, ein u.a. auf Solar-Aktionen spezialisiertes Ingenieur-Büro. Zum Beispiel steht eine Modellbahn mit solarbetriebenen Rennautos bereit.
Neben Mitmach-Aktionen stehen städtische MitarbeiterInnen für Fragen rund um das städtische Förderprogramm regenerativer Energien zur Verfügung. Ein Energieberater der Lüneburger Verbraucherzentrale beantwortet vor Ort technische Fragen.
Auch eine Neuheit im Datenfundus der Hansestadt wird auf dem Aktionstag vorgestellt: der Stadtplan „Regenerative Energien“. Dörte Schorling vom Bereich Umwelt und Wolfgang Holzem vom Bereich Vermessung/Geodaten haben die Karte erarbeitet. Verschieden farbige Punkte zeigen, wo überall in der Stadt Anlagen arbeiten, die aus dem städtischen Programm gefördert sind und nun umweltfreundliche Energien wie Sonne und Erdwärme nutzen.

Pressemitteilung des Lüneburger Solarvereins vom 20.02.08: (Internetversion)

„SunOn LG“ überreichte Solarstrompreis für Ernterekord an Campusverein -
Die Geschäftsführerin des Campus LG Vereins, Sandra Dragendorf, erhielt Urkunde und Solarhubschraube* für den Solarstromernterekord für hohe Erträge vom SunOn LG – Vorsitzenden Tomas Biermann-Kojnov.
936 kWh pro Kilowattpeak (kWp**) hatte die größte öffentliche Fotovoltaikanlage der Hansestadt (14,4 kWp) seit Einspeisebeginn erreicht;
und 962 kWh/ kWp die zuvor anerkannte Uni-PV-Anlage als Jahresrekordler 2006.

So zeigt der bundesweit einmalige Wettbewerb des Lüneburger Solarvereins, dass auch im Norden hohe Ernten erzielbar sind.

*    Zuvor hatten wir den Solar(cents)-Geldpreis überwiesen.
**    kWp ist das Solarstrom-Leistungsmaß (s. o.). Wieviele kWh pro kWp im Jahr (a) zu ernten sind, ist allerdings unterschiedlich hoch. (s. a. „Solar-Stammtisch“
Durchschnittlich sind hier bisher langfristig etwas über 800 kWh pro kWp zu erwarten!
(Nach bundesweiter Datensammlung des Solarenergieförderverein in Aachen (http:///www.sfv.de),1992-2004: 837 KWh/ KWp.
„Wieviele werden nach dem nächsten Solarstromerntewettbewerbs 2007 festzustellen sein?", fragt Tomas Biermann-Kojnov

Angemessene PV-Anlagenpreise 2008 – wie erreichen?

Ergänzende Vorbemerkung (TBK):
Nach Veröffentlichung des Bundesverbandes Solarwirtschaft vom August 2008 sind die Anlagenaufbaupreise für Haushaltsanlagen seit 2006 auf 4275 € ohne Ust oder 5088 € brutto pro kWp Nennleistung gesunken. Damit bleiben die mit dem EEG 2004 zu Grunde gelegten geplanten Gewinnerwartungen der Energiewirtschaft von 7,4 % jährlich jedoch weiter unerreichbar; vielmehr braucht es Geschick (nicht zu hohe Zinsbelastungen) und auch Glück (gute Erträge) um auch nur in 20 Jahren einen kleinen Gewinn zu erreichen. Und Finanzämter erwarten in diesem Zeitraum einen klaren Totalüberhang aus Gewinn und Verlust, (also schlicht einen klaren Ertrag, der Steuern erbringt!)

SFV:
Die Regierung plant ab 2009 die Einspeisevergütungen des EEG (Erneuerbare Energien Gesetz) erheblich mehr als um jährlich 5% abzusenken. (8 -10 % und keine Fassadenanlagenzusatzförderung mehr/TBK).
Sie verspricht sich davon einen starken Druck auf die zu hohen Preise für die Anlagenbetreiber. Leider sind auch in diesem Jahr immer noch Preise von teils weit über 5-6000 € pro kWp weit verbreitet in unserer Region. Gewinnerwartungen, wie sie das EEG 2004 vorsah sind damit völlig ausgeschlossen, ja es ist dann selbst bei hohen Dauerernten kaum auch nur ein kleiner Gewinn zu erwirtschaften. Nach der Solarfachzeitschrift „Photon“ sollten die Preise am 1-2-3 Prinzip. (s. u. „Solarstammtische“) orientiert werden. 2008 wären somit für schlüsselfertige PV-Anlagen eigentlich nicht mehr als 3800 € pro kWp Leistung zu bezahlen. Je nach besonderen Ausstattungen und Aufwendungen kann auch mehr anzusetzen sein. Ziel muss aber jetzt erst recht eine 3-tausender Größe sein und eben nicht eine 4- oder gar 5- oder 6-.
Es bleiben dann ja ohnehin noch mehr als 20 Jahre an Herausforderungen, Möglichkeiten, wie eben auch Risiken des Anlagenbetriebes, die allerdings über Solarteurbetreuung und Versicherungen begrenzbar sind.
Der „Solarenergieförderverein“ aus Aachen* (www.sfv.de) befürchtet somit mit noch weiteren Herabsetzungen der garantierten Verkaufspreise im Energie-Oligolpolmarkt, dass Zellen-, Module- und auch Wechselrichterverkauf dann zukünftig in lukrativeren Märkten -wie Spanien- gesteigert verkauft werden, statt in Deutschland endlich zu erheblich gesenkten Preisen. So würde sich der Anlagenbetrieb hier zu Lande noch weniger rechnen als derzeit.
Zudem seien die angeblich zu hohen Mindestpreise des EEG in Wahrheit viel geringer als die angeblich niedrigen Preise der atomar-fossilen Energien, da der Solaranlagenbetrieb erheblich volkswirtschaftliche Kosten einspare und neue Werte, wie auch Arbeitsplätze schaffe, während der atomare und fossile Energiebetrieb eben volkswirtschaftlich zunehmend unbezahlbare Kosten verursache, (man denke nur an die Atommüllsicherung für tausende von Jahren oder die Ewigkeitskosten des Kohleabbaus) und damit wirtschaftliche Werte, wie Arbeitsplätze tatsächlich verringere.
Ähnliche Wirkungen gelten im übrigen auch für die Klimakostenentlastungen durch Solarenergie und –belastungen durch die atomar-fossilen Energien.

Näheres und Infolinks dazu, wie eine Kostenanteile-Übersicht für Aufbau + Betrieb findet sich unter „Solarstammtisch“

Was sollten wir fordern, um in der Lüneburg Region einen so vielfältigen Solaranlagenaufbau zu erreichen, dass wir uns in 2020 zu 20 % mit Solarenergie (teil)unabhängig mit Strom versorgen können?

Schreiben Sie uns an Biermann@sunon.org ! Wir möchten die Argumente dazu dann gerne veröffentlichen! (Mit Namen natürlich nur auf Wunsch)

Zur Ergänzung noch diese Info vom Bauportal Nordost-Niedersachsen
http://bauportal-regional.info/index.php?option=com_content&task=view&id=102&Itemid=54

Das Ende des PV-Booms in Deutschland -
nach Recherchen des Solarenergie-Fördervereins Deutschland
Die Bundesregierung hat dem Bundestag eine Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vorgelegt. Die Einspeisevergütungen für neu installierte Solarstromanlagen sollen schneller reduziert werden als bisher, nicht mehr jährlich um 5 Prozent, sondern
 - zum Jahr 2009 um 9,12 Prozent
 - zum Jahr 2010 um 7 Prozent
 - danach jährlich um 8 Prozent.
Diese drastische Absenkung soll erfolgen, obwohl die Zahl und die Gesamtleistung der neu installierten Anlagen im Jahr 2006 deutlich zurückgegangen ist und obwohl für das Jahr 2007 nur stark voneinander abweichende Schätzungen vorliegen.
 - Der Bundesverband Solarwirtschaft schätzt den Zubau für 2007 auf über 1,1 Gigawatt,
 - eine Zeitschrift schätzte gar 1,6 Gigawatt.

Doch selbst eine solche Zunahme der jährlich neu installierten PV-Leistung wäre kein Grund, die Einspeisevergütung stärker abzusenken als in den Vorjahren. Denn zur Bekämpfung der Klimakatastrophe brauchen wir ein hohes Wachstum bei der PV-Industrie.

Aber es kommt noch schlimmer:

Der Solarenergie-Förderverein hat jetzt eine eigene Recherche durchgeführt und kommt darin zu dem niederschmetternden Ergebnis, dass es danach auch im Jahr 2007 kein Wachstum gegeben hat, dass sogar noch weniger PV-Leistung installiert worden ist als im Jahr 2006 und dass insbesondere die Neuinstallation der kleineren Hausdachanlagen drastisch zurückgegangen ist.

Unsere Recherche haben wir im Internet veröffentlicht unter
http://www.sfv.de/artikel/2008/Das_Ende.htm

Fazit:

Die Absicht der Bundesregierung ist unbegreiflich! Seit 2005 gibt es auf dem PV-Sektor in Deutschland kein Wachstum mehr sondern ständiges Schrumpfen. Und die Bundesregierung will die Einspeisevergütungen für Photovoltaik trotzdem noch stärker absenken!
Wie ernst nimmt die Bundesregierung eigentlich ihre eigenen Warnungen vor dem Klimawandel?
Wir bitten alle Umweltgruppen und Umweltfreunde um Weitergabe dieser Meldung und um ihren Protest bei den politischen Parteien.
Wir bitten die politischen Parteien des Bundestages, die Degression der Einspeisevergütungen für Solarstrom abzuändern.
Unser Vorschlag lautet:
Keine Degression zum Jahr 2009 und für die Folgejahre jeweils 4 Prozent.

Verfasser:
Solarenergie-Förderverein Deutschland e.V. (SFV)
Herzogstraße 6 * D-52070 Aachen * zentrale@sfv.de  Tel. 0241-511616 * Fax 0241-535786 * http://www.sfv.de

Auf der Homepage des Solarenergiefördervereins gibt es eine Emailaktion hierzu!
Sehen Sie unter www.sfv.de


Die 1. öffentliche Lüneburger Stromwechselparty am 06.03.08 des Umweltverein T.U.N. (Technik-Umwelt-Natur) machte über „SunOn“ solar fördernde Stromanbieter bekannt; darunter auch das meist nicht wahrgenommene preisgünstigste (6,15 € monatlich und 18,49 Cent/kWh garantiert für ein Jahr) beantragt über die Energieeinkaufsgemeinschaft des Ökostrompool der Hannover BiU (Bürgerinitiative Umweltschutz), www.oekostrompool.org an „Enercity“ (Stw Hannover); zu Naturstromqualität. (Leider seit 2009 aufgegeben!)
Die bekannten Ökostromanbieter „Greenpeace-energy“, „Naturstrom“, „EWS Schönau“ und auch „Lichtblick“, (welche leider noch nicht solar fördern und teils auch AKW-+fossilen Strom zukauften), warben direkt Kunden. „IGEL“ (Interessengemeinschaft Energiepreis Lüneburg) informierte über deren neue Gaslieferalternativen.
Jochen Stay (berühmter AKW-Widerständler) und Miriam Staudt, (Grünenpolitikerin der Region im Landtag), erklärten wozu der Stromwechsel zu Ökostromanbietern bedeutend ist.
Wir danken dem T.U.N.“-Verein für seine freigiebige Einladung!

Nähere Info zu unserer Empfehlung echter solar fördernder Anbieter s. u. direkt vor „Solarstammtisch“!


Fachmesse für energieoptimiertes Bauen „ALT BAU NEU“ am 1./2. März
verlief trotz  böig-windigem Wetter erfolgreich. Sie wurde vom „Verein Agenda 21 Lüneburg e.V.“ und „KLIMAWERK Energieagentur“ veranstaltet unter Beteiligung unseres Mitglieds, Dipl. Ing. Torsten Behrens, Bauingenieur: http://www.behrens-ing.de , der auch zum Thema “Vom Altbau zum Passivhaus“ vortrug.

Zu weiterer Info: http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=239&inhalt_id=753834


Am 9. Februar haben wir mögliche Solaranlagendächer per Rad erkundet. Nach weiteren Klärungen, werden wir hier auf neue Dachmöglichkeiten hinweisen.
Das Dach der neuen Feuerwehrwache ist leider wegen Baumängeln bis auf Weiteres nicht bebaubar.


Anteil Erneuerbare Energien nahm 2007 weiter zu – Strom: 14,28%
08.01.2008 Quelle: BEE Solarserver.de © Heindl Server GmbH

Die Energiebereitstellung aus Wind, Sonne und Co. hat im Jahr 2007 neue Rekorde erreicht, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. In keinem anderen Land gehe der Ausbau erneuerbarer Energien so schnell voran, wie in Deutschland. Ihr Anteil am gesamten deutschen Energieverbrauch beträgt laut BEE mit 219 Milliarden Kilowattstunden inzwischen neun Prozent, der Anteil am Stromverbrauch sogar 14 Prozent. Dies geht aus den am 08.01.2008 veröffentlichten Jahreszahlen 2007 des BEE hervor. "Wo Licht ist, ist aber auch Schatten", betont der Verband. So seien bei der Windenergie und Biomasse die Investitionen in Neuanlagen 2007 stark zurückgegangen. Der Wärme- und Kraftstoffmarkt für Erneuerbare Energien stagniere. "Die anstehenden Gesetzesvorhaben müssen neue Impulse setzen. Die bisherigen Ankündigungen der Bundesregierung reichen nicht aus, um den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fortzusetzen", kommentiert BEE-Präsident Johannes Lackmann. 

Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch wächst auf 14,3 Prozent
Die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stieg laut BEE im Jahr 2007 auf 86,71 Milliarden Kilowattstunden (2006: 73,04 Mrd. kWh). Allein der Zuwachs eines Jahres entspreche damit erneut der Jahresproduktion eines Kernkraftwerkes, betont der BEE. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch betrug 2007 damit 14,28 Prozent (2006: 11,86).
Hauptträger des EE-Wachstums war die Windenergie, die nach mehreren relativ windschwachen Jahren wieder ein durchschnittliches Windjahr verzeichnete. Sie konnte ihren Beitrag zur Stromversorgung von 30,7 Terawattstunden (TWh) auf 38,5 TWh steigern. Die Installation neuer Windkraftanlagen sei hingegen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, so der BEE.
Solarstrom (PV) speiste 3 Milliarden KWh (2006: 2,2) ins Netz ein.
Die Gesamtstromproduktion 2007 ergab 607,213 Milliarden kWh*,
(2006: 615,85 Milliarden kWh* /TBK * oder TWh (= 1000 GWh = 1 Millionen MWh)
Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Kraftstoffverbrauch 7 Prozent
Der Biokraftstoffeinsatz hat sich im letzten Jahr nur geringfügig auf 4,29 Millionen Tonnen erhöht. Das entspricht einem Anteil am deutschen Kraftstoffverbrauch von 7,0 Prozent (2006: 6,6). Der nur geringe Anstieg ist laut BEE auf die erhöhte Besteuerung der Biokraftstoffe seit dem 01.01.2007 zurückzuführen. Die seit dem Anfang dieses Jahres geltende erneute Steuererhöhung für Biokraftstoffe werde die mittelständischen Unternehmen der Branche in ihrer Existenz gefährden, warnt der Verband. Der BEE fordert deshalb eine sofortige Aussetzung dieser Besteuerungsstufe.
Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Wärmeverbrauch 6,4 Prozent
Die Nutzung von Bioheizenergie, Solarwärme und Erdwärme blieb im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr konstant. Insgesamt betrug die Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien 89 Milliarden Kilowattstunden (2006: 89 Mrd. kWh). Nur aufgrund des witterungsbedingt insgesamt niedrigeren Wärmeverbrauchs sei der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Sektor auf 6,4 Prozent gestiegen (2006: 6,0%). Damit bleibe die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien weiterhin deutlich unter ihren Möglichkeiten.
Solarthermie wärmte mit 4,4 Milliarden kWh. (2006: 3,8)
Der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch stieg mit 219 Milliarden kWh auf 9 % der 2433,33 TWh (= 2,433 PWh)
Einsparung durch Erneuerbare Energien
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist das mit Abstand effektivste Klimaschutzinstrument, betont der BEE: Die gesamte Energiebereitstellung aus Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie und Erdwärme entspreche einer vermiedenen CO2-Menge von 115 Millionen Tonnen. Allein der Zuwachs erneuerbarer Energien im Jahr 2007 führte zu einer Einsparung von 14 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht der Emission von 5 Millionen PKW oder einer Großstadt wie Köln. Insgesamt vermieden die erneuerbaren Energien 2007 externe Kosten für Umweltschäden in der Höhe von 8,6 Milliarden Euro und verringerten die hohe Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung. So konnte durch ihren Einsatz im vergangenen Jahr der Import von Öl, Gas, Kohle und Uran im Wert von 5,9 Milliarden Euro vermieden werden, berichtet der BEE.
Eine Präsentation mit den Jahreszahlen 2007 steht zum Download bereit unter unter www.bee-ev.de.
Kursiv, unterstrichen und aus Berechnungen und den Pdf-Präsentationsunterlagen BEE ergänzt von TBK


14.12.07
Sonnenenergie ist Klima schonend. Dafür warb der Solarverein „SunOn LG e. V.“ auf seinem Infostand beim Weltklimaaktionstag am 08.12.07 auch mit preiswerten Stromanbietern, die tatsächlich Solarenergie fördernd. (Siehe unten „Stammtische“!)
„Und Sonnenstrom macht nicht krank“, stellt ihr Vorsitzender, Tomas Biermann-Kojnov, angesichts der neuen Kinderleukämiebefunde um Atomenergieanlagen klar. So sollte Solarenergie schnell vielseitig und hochwertig genutzt werden.
Was sie schon tatsächlich leistet, erkennt „SunOn LG“ mit dem bundesweit erstmaligen Solarstromerntepreis an; was auch die Solarfachredaktion „Photon“ (www.photon.de) bestätigte.


DANK
Allen Mitgliedern sei gedankt, die am 24.11.07 bei der Baumpflanzaktion im Deutsch Evern Wald  teilgenommen haben!
Lassen wir doch eben so gerne neue Eichen und Buchen wachsen, wie wir dazu helfen, dass mehr und mehr SolarstrombetreiberInnen PV-Anlagen aufbauen!


Unseren Solarverein gibt es seit 2005 - solare Initiativen seit langem

Mit der „Solar lokal Kampagne“ der DUH wurde er seit Februar 2005 in Lüneburg von der Verwaltung mitinitiiert. Durch unsere Zuarbeit wurde der Bürgersolardachnutzungsvertrag der Stadt geschaffen und wir werben auch für städtische Solarleistungen. Führten zum Tag Erneuerbarer Energien am 28.04.06+07 „Solarmeilentouren“ zu öffentlichen Bürgersolaranlagen der City durch, wie diverse Infoveranstaltungen, -stände und Solarstammtische.

Doch die Stadtverwaltung verschwieg „SunOn LG“ unverständlicherweise in allen Umweltausschusspapieren seit 2005; zuletzt auch im Energiezwischenbericht November 2007 und in der Stadtbroschüre „Kommunaler Klimaschutz in Lüneburg“.

Wir sind dennoch engagiert da, wie sich hier und mit dem Solarstromerntepreis auch deutschlandweit zeigt!




Stromanbieter mit Solarförderung  - SunOn LG Info
Preise ab 2008 (2007) – Stand Sommer 2008
Anbieter    Preis kWh/ Cent    Grund-preis Monat    Jahres-verbrauch
1500 kWh    Jahres-verbrauch
2500 kWh    Jahres-verbrauch
3500 kWh    Strommix -
EE-anteil;
FV= solar
Naturstrom
0211-77900444
www.naturstrom.de
19,90
(19,25)    7,95 €
(7,95)    393,90 €
(384,15)    592,90 €
(576,65)    791,90 €
(769,15)    100 % + Fv
Greenpeace Energy
040-808110330
www.greenpeace-energy.de
19,80
(18,90)    8,90 €
(8,90)    403,80 €
(390,30)    601,80 €
(579,30)    799,80 €
(768,30)    100 % + Fv
EWS Schönau
07673-88850
www.ews-schoenau.de
21,20
(19,90)    6,90 €
(5,90)    400,80 €
(369,30)     612,80 €
568,30    824,80 €
767,30    90% + Fv**

Das beste Ökostrompool-Angebot der Enercity (Stadtwerke Hannover)
Ökostrompool* (BiU-Hannover)
0511-443303
www.oekostrompool.org
18,49
(18,49)    6,15 €
(6,15)    351,20 €
(351,20)    536,10 €
(536,10)     721,00 €
(721,00)     100 % + Fv

KOMMENTARE:

Ökostrompoolangebot wurde leider aufgegeben, da insbesondere die Durchleitungsgebühr zu hoch war und es wurde eine neue Angebotsform mit Koop mit N-Energie (Nürnberg) entwickelt, das zwar differenzierter ist, aber auch teurer und mit TÜV Nord – vermutlich nicht mehr neuen Solarufbau bewirkt. So wird dafür auch von dort das Naturstromangebot empfohlen.

Mit dem Greenpeace Energy Angebot wird –laut Internetinfo- derzeit kein solarer Neuaufbau mehr gefördert.


Wir bleiben dran und werden bald weitere solare Alternativen suchen.

* Bzw. Grün Strom e.V. www.gruen-strom.de (Hannover)
** Fotovoltaikanlagen Spezialförderung, auch Kraftwärmekopplung mit Gas-Strom

Zum Vergleich

Lichtblick
www.lichtblick.de
20,25 €
(18,98)    7,95 €
(7,08)    399,15 €
(369,66)    601,65 €
(559,46)    804,15 €
(749,26)    100% gehandelt
ohne Fv

Eon-Avacon „Alpha“
www.eon-avacon.com
20,19 €
(19,14)    5,80 €
(4,51)    372,48€
(341,22)    5,74,38 €
(532,62)    776,28 €
(724,02)    AKW+Kohle 80% erzeugt+gehandelt
ohne Fv

Tomas Biermann Kojnov berät auch persönlich zu solar fördernden Stromwechsel! Sprechen oder schreiben Sie ihn gerne auch mit Ihren besonderen Fragen an!  04131-403636 oder Solar@to-biko.de




Solarstammtische
seit dem 22.06.07

NEU:  Unter www.photon.de „Termine“ findet man unsere Solarstammtisch-Termine! - „Lüneburg“ eingeben!
 
Ab Februar soll er nach Wunsch des Wiener Solarstammtisches zu deren 20-jährigem Jubiläum vom 3ten auf den 4ten Donnerstag des Monats verschoben: 23.04.09, 28.05.09, 25.06.09 usw.
Terminänderungen sind möglich – T. Biermann-Kojnov bestätigt gerne.


Nächsten SOLARSTAMMTISCH am 28. Mai 09, ab 19,30 Uhr, im Comodo-Clubraum

Wir planen zu beraten:

- Spitzenernten der Region – Gewinner des Solarwettbewerbes!
- Wie ist Stromverbrauch und solare Erzeugung/ Ernten in den Orten der Region

… und nehmen an:

- Wünsche an SunOn LG
- wie auch persönliche Solar-Anliegen
(Gern angekündigt bei Biermann-Kojnov 04131-403636 oder Biermann@sunon.org )

Zur (lesenden) Weiterbildung gibt es kostenlos aktuelle Zeitschriften von „Photon“ (auch Profiausgaben), „Haus & Energie“ und die „Woche der Sonne Infos“

Was ist Ihnen wichtig zu besprechen? Schreiben Sie uns gerne, kurz begründet!


Zur Vorbereitung des nächsten Solarstammtisches am 28. Mai 09 bitten wir um rege Beteiligung bei der Solarerntensuche 2008.
Es folgen dazu die Mitmachbedingungen:

Beteiligen Sie sich am Solarstromernte-Wettbewerb 2008
- Für Solarwissen, Anerkennung Ihrer Solarleistung und unseren Preisgewinn!
Wer und Wie

Alle SolarstromanlagenbetreiberInnen der Region Lüneburg*, die in 2008 laut Einspeisezählerabrechnung 800 und mehr kWh pro Kilowatt-peak (kWp) ernteten oder seit Ihrer Ersteinspeisung (spätestens 31.12.2006) bis Ende 2008 mehr als 10000 kWh** geerntet haben. Aber auch wer weniger erreichte, teile uns das mit, damit wir an Sie denken können.
Übermitteln Sie uns per Email, Telefon, Fax , Brief bzw. Postkarte:
Die Leistung ihrer Photovoltaik-Anlage (PV) in kWp und Ihre Gesamt-kWh in 2008, wie bis 31.12.08 seit Einspeisebeginn.
Z. B.: 5 kWp, 2008: 4269 kWh – bis 31.12.08  9136 kWh seit 15.10.06

Wozu

Der Lüneburger Solarverein „SunOn Sonnenkraftwerke e.V.“ möchte für alle wissen wieviele kWh pro kWp Solaranlagen der Region Lüneburg tatsächlich ernten. Dazu sammeln wir jeweils die eingespeisten Jahreserträge, wie auch die Einspeisemenge seit Einspeisung, um den besonderen Beitrag für den Solarstromanteil im Netz anzuerkennen.

Was noch

- Wir garantieren Datenschutz (von Name und Anlagenort);
nennen diese nur öffentlich, wenn Sie uns das ausdrücklich erlauben!
- Wir wüssten gerne Weiteres über ihre PV-Anlagen; (und was macht sie besonders?):
Modul-, Wechselrichtertyp mit Leistungsangaben, Kabelstärke und Verbindungsweisen etc.,
Aufbaumerkmale, wie Art + Ausrichtung, Schattenfreiheitsgrad, usw., Besonderheiten

*    Auch einige Kilometer über die Kreisgrenze möglich, z. B. Bienenbüttel
**    Bei Kleinanlagen bis 5 kWp auch ab 7000 kWh

Kontakt:

Tomas Biermann-Kojnov - Vereinsvorsitzender
04131-403636  Fax: 0321-21212157
Häcklinger Weg 43a, 21335 Lüneburg
Biermann@sunon.org    www.sunon.org


BERICHTE:

Der SOLARSTAMMTISCH vom 23. April 09

bot erstmalig den Vortrag des Solarpark-Rodenäs-Geschäftsführers Groneberg in LG zu Chancen eines Bürger-Solarparks gab verständig beeindruckende Informationen.
Im Bericht der LZ vom 270409  –leider ohne Fotos- hieß es dazu:

sel Lüneburg.
 …
Donnerstag beim Solarstammtisch, 23.04.09:
 … „gab es bereits  einen Vortrags- und Diskussionsabend zum Thema "Solarpark" - einen solchen sähe der Verein auch gerne in Lüneburg.
Als Landwirtschaftsmeister Frank Groneberg mit seinem Partner Dr. Armin Wulf 2003 das Unternehmen Solarpark Rodenäs, kurz SPR, gründete, wurde er von vielen belächelt. Im sonnenverwöhnten Süddeutschland gab es bereits zahlreiche große Photovoltaik-Freilandanlagen - im hohen, windgeschüttelten Norden aber war ein solches Projekt kaum vorstellbar. Heute beschäftigt das Unternehmen 50 Mitarbeiter und vier Auszubildende, im Solarpark Rodenäs werden 2,6 Megawatt Strom erzeugt und es gibt weitere Freilandanlagen der Firma mit einer Leistung bis zu 6 Megawatt. SPR hat eine Anlage auf Mallorca installiert, ist in Italien und Österreich tätig und seit dem 1. Januar ist auch eine Tochtergesellschaft in Bienenbüttel in Betrieb.
Jetzt war Geschäftsführer Frank Groneberg auf Einladung des Vereins "SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg" in der Hansestadt und stellte die Bürgerbeteiligungsanlage in Rodenäs vor, die kurz vor der dänischen Grenze angesiedelt ist. In erfrischend nordfriesischer Manier skizzierte der 41-jährige Landwirt, Jäger und Unternehmer die Startprobleme von SPR, vor allem bei der Einwerbung der Gelder. Neun Millionen Euro hat der Solarpark gekostet, 25 Prozent musste als Eigenkapital, sprich von den Kommanditisten (Beteiligten), eingebracht werden. "Wir sind damals durch die Kneipen getingelt und haben Einlagen von jeweils mindestens 5000 Euro gesammelt", berichtete Groneberg im voll besetzten Clubzimmer des "Comodo". 105 Kommanditisten brachten Einlagen ein, und nach einigen bürokratischen Hindernissen folgte im Mai 2006 der erste Spatenstich.
Bereits am 21. Dezember 2006 "wurde der Hebel umgelegt und der Sonnenstrom von der E.ON abgenommen". Und von den "gigantischen Leistungen" der Anlage zeigten sich bald alle Beteiligten überrascht. "Die Wechselrichter waren zum Teil völlig überfordert." Denn anders als erwartet, verstärkte der Wind die Stromgewinnung, da die Module so immer wieder abkühlten und sich neu aufheizten. Im November 2008 wurde die Anlage erweitert. Die Fläche, die an ein FFH-Gebiet grenzt (13,2 Hektar), wird von Schafen beweidet und als Jäger sagt Groneberg: "Die Vegetation in Solarparks entwickelt sich erfreulich. In Rodenäs haben sich Fasane, Rebhühner, Hase und Fuchs angesiedelt." Und zur Leistung sagt er abschließend: "Technisch gesehen ist der Strom auf Sylt zu Hundert Prozent grün, denn er kommt aus Rodenäs."
SunOn gab er den Tipp: "Bevor Sie geeignete Flächen suchen, stellen Sie sich die Frage: Wo kann ich den Strom einspeisen? Oft eignen sich Windparks gut für Photovoltaik-Anlagen, dort sind bereits Übergabestationen vorhanden. Und fangen Sie nicht unter einer Leistung von zwei Megawatt an." Infos: www.solarpark-rodenaes.de , www.sunon.org.


Der SOLARSTAMMTISCH vom 12. März 09

Befasste sich mit den deutlichen PV-Anlagen-, dabei auch Modulpreissenkungen. Nach dem Bundessolarverband sind derzeit durchschnittlich PV-Anlagen für 3996 €/ kWp (hier und folgend ohne Ust) aufbaubar. Handfeste Gründe sind deutlich gesunkene Siliziumpreise, da der Weltmarkt viel Kapazität aufgebaut hat und die großen „Spieler“ im Großmarkt Spanien –wegen des „Deckels“ dort- erst einmal kaum noch etwas absetzen können.
Eine deutliche Senkung seit Winter 2008, wo noch 4300 €/kWp und höher sehr verbreitet waren.
Doch auf welche Ausstattung genau beziehen sich diese Preise, in welcher Region mit welchen Partnern, wie zuverlässig untersuchte Ware von wo, welche Gewährleistung, Anbieter, die mindestens 10 Jahren m Markt sind und Nachfolgeansprüche gut geregelt haben werden?
Andererseits sind die Preise nun ausreichend günstiger, wenn manche Analysten noch absehbar von PV-Aufbaupreisen unter 3000 €/ kWp für sehr wahrscheinlich halten.
Und was ist in unserer Region möglich? Von den meisten Anbietern ist das noch unbekannt, auch wieweit sie noch nach günstigeren Lieferanten Ausschau halten. Und natürlich kommt es bei seriösen Preisen auf die konkreten Gegebenheiten an. (Z. B. wie sind die Module auf dem Dach verteilbar, wie sind die Kabel verlegbar, wo fällt Schatten genau hin?) Ein Solarstammtischteilnehmer einen Preis von 3700 € /kWp für eine durchschnittliche PV-Anlage von 2-5 kWp für machbar bei größeren auch für 3500 € /kWp. Zu lange zu warten könnte auch Ernte verpassen lassen und den wichtigen gesteigerten Solarstrombeitrag zum Stromnetz. Schließlich bleibt bei Finanzkrise und Marktdynamik die weitere Entwicklung schlecht berechenbar. So scheint ein Preis von 3500 € / kWp günstig – sofern er die konkreten Anforderungen passend beantwortet und eben auch das kalkulatorische Erntepotential nicht zu hoch ansetzt. (Bekanntlich ist der SFV-Durchschnitt 837 kWh/kwp + konnten hier in 2007 mindestens 25 PV-Anlagen mehr als 900 kWh/kWp ernten.)
Im Weiteren wurde neben den Energieverbräuchen auch erstmals der örtliche PV-Aufbau der Region mit kWh-Erntesummen dargestellt. Es fehlen jedoch noch Daten zu Dahlenburg, Bleckede und Amt Neuhaus und es bleibt noch weitere Auswertungsarbeit. So muss auf die Veröffentlichung an dieser Stelle noch gewartet werden.


Der SOLARSTAMMTISCH vom 12. Februar 09
stellte erstmals öffentlich Daten zu Energieverbräuchen und PV-Aufbau der Region dar. Nähere Einzelheiten sollen nach weiteren Klärungen, gerade auch mit E.ON-Avacon erfolgen.

Am 20.02.09 sind weitere kWh-Angaben der Region von E.on-Avacon eingetroffen, die nun aufzuarbeiten sind.

Zu Solarenergiefördervorschlägen bleibt Diskussionsbedarf.

Intensiv haben wir uns auch wieder über den Aufbau verschiedener Solarstromanlagen beraten.


Der erste SOLARSTAMMTISCH 2009 fand am 15. Januar 2009 statt.
Wir klärten uns wie geplant über PV-Neuerungen 2009, wie die nach dem Ernergie-Einspargesetz geforderten 20 % Erneuerbare Wärme (Solarthermie 15%) für Neubauten auf. Gingen auch nochmals auf die Abrechungsgebühren von E.ON-Avacon ein und nahmen den Wunsch auf das bedingungslose Einkommen – auch an Hand eines Filmes-  zum Thema zu machen.
Soweit derzeit – es drängen viele weitere Aufgaben!


Der SOLARSTAMMTISCH am 18. Dezember
beriet sich zuerst gründlich über PV-Anlagenversicherungsmöglichkeiten.
Dazu hier diese kurzen Hinweise:
Die (Nicht)-Schadensbeweislast hat bei ihnen der Versicherer. Bei Hausrats- bzw. Gebäudeversicherungen hat sie oft der Versicherte.
Klein-Anlagen bis 10 kWp, bei einer Versicherung auch größere bis 50 kWp sind auch in 2009 weiterhin zu einer günstigen Pauschale von 80-90 € gegen quasie alle Gefahren (Zerstörungen in Folge Blitz, Wasser, Sturm, Feuer, Überspannung, Vandalismus und auch Diebstahl) versicherbar*. Auch Ertragsausfall ist enthalten: Ca. 1-1,50€ täglich in der Zeit von Oktober bis März und 2-2,50€ in der ertragreicheren Periode. Die meisten zahlen allerdings nicht während 3 Karenztagen, eine leistet vom ersten Tag an.
Auch eine Anlagenaufbauhaftpflichtversicherung kann enthalten sein, wie eine generelle Betreiberhaftpflichtversicherung.
Auch Fahrlässigkeit ist oft kein Ausschlussgrund, wie sonst bei den meisten Versicherungen.
 * Einzelheiten zum Wie genau sind jeweils noch zu klären.

Was ist beim PV-Anlagenaufbau 2009 zu beachten?
Hier sei zunächst nur betont, dass Anlagenbetreiber dann selbst bei der Bundesnetzagentur ihre Anlagenleistung anmelden müssen, um ihre Solarstromvergütung ausgezahlt zu bekommen.
Man kann dann auch für 20,01 Cent/kWh auch seinen Solarstrom selbst nutzen. Steuerfragen u. w. sind jedoch noch ungeregelt. So ist dies bis auf Weiteres nicht zu empfehlen und ohnehin für die meisten nicht günstigter.
Für PV-Anlagen ab 100 kWp gilt dann die Mittelspannungsrichtlinie (kein Gesetz), die eine Leistungssteuerung der Anlagen durch den Netzbetreiber –noch ohne Vergütungsausgleich- vorsieht. Eine ähnlich wirkende Niederspannungsrichtlinie ist derzeit unwahrscheinlich.
Einzelheiten + Konsequenzen hierzu sind noch zu besprechen!

Es wurde auch wieder intensiv Anlagenaufbau beraten.

Unser 2. Vorsitzender Klaus Bartels verteilte auch eine Info zum neuen Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz, wie Einsparverordnung (EnEv 2009). Darauf sollte dann beim Januar Solarstammtisch näher eingegangen werden.



Der wieder gut besuchte SOLARSTAMMTISCH am 20. November
freute sich zunächst über Erfolg der Rücknahme der Abrechnungs-,Messgebühren und auch der Möglichkeit, die Mietzählergebühr erlassen zu bekommen. Die Vielzahl besprach sich zu Möglichkeiten der Anlagenüberwachung, teils samt Diebstahlsicherung oder zur Leistungsauswertung, wie der Schattenbehandlung.
Nähere Einzelheiten folgen später!


Beim SOLARSTAMMTISCH am 16. Oktober, beriet sich nochmals zur neuen Solarstrom-Mess- + Abrechnungsgebühr E.on-Avacons
und erwog -anhand vieler Photon 10-08 – Beispiele- Vor- + Nachteile der verschiedenen Formen nachführender PV-Anlagen.
Mit Hilfe des einzigen Betreibers der Region, Dirk Stuhlmacher, Putensen, wie einem Planer einer Anlage im Heidetierpark, besprachen wir auch Ertragsmöglichkeiten und konkrete Aufbau- und Betreiberaufwendungen.  


Der SOLARSTAMMTISCH am 18. September beriet sich dazu,
was mit der neue Solarstrom-Mess- + Abrechnungsgebühr E.on-Avacons zu tun ist. Es wurde Argumente ausgetauscht, ob und wie sich ein Widerspruch lohnt oder nötig ist. In jedem Fall ist fraglich wieso die Gebühren so hoch berechnet sind, wie gefordert.
Auch ist der Wortlaut der angeblichen Genehmigung durch die Bundesnetzagentur nicht klar.
Insbesondere ist es ein Novum, dass hier eine Gebühr für eine Rechnungsprüfung erfunden wurde. Ist so was hinnehmbar? Sollen wir jedes Mal, wenn wir eine Rechnung prüfen dafür eine Gebühr verlangen? Hier also bei E.on-Avacon, wenn Sie unseren Haushaltsstromverbrauch abrechnen?
Unter Aktuelles ist die Argumentation des Solarenergiefördervereins zu lesen. Der Vereinsvorsitzende hatte sehr ähnliche Überlegungen und hat eine Vorlage für einen Musterwiderspruch dort zugesendet.

Im weiteren stellte Tomas Biermann-Kojnov kurz dar, welche Formen von Gemeinschaftssolaranlagen möglich sind. Zwischen den beiden Extremen einer Gemeinschaftsanlage von allen und von lauter Einzelnen neben einander gibt es:
- Gemeinschaftsanlage von allen Betreibern für alle auf genossenschaftlicher (wirtschaftsvereinlicher) oder BGB-Grundlage.
- Geteilte Formen, mit einem oder mehreren Hauptgeschäftsführenden Gesellschaftern und stillen Gesellschaftern oder GmbH und Co KGs
- Gemeinschaftsanlagen von lauter Einzelanlagen je für sich nebeneinander. Eventuell professsionell betreut, wie etwa bei „Solar GmbH“.

Die Versammelten wurden noch kurz gefragt, wobei sie mitmachen könnten. Und es wurde klar, dass Standorte zu klären bleiben und eine SunOn- Vereinsanlage ein Extraanlagenprojekt wäre.

Auf dem Unicampus (Leuphana-Uni) wird nun systematisch über ein Seminar die Unisolar-Ini als Vermittler vieler solarer PV-Anlagen und Aktivitäten -wie auch eines Kleinwindanlagentestfeldes- entwickelt.
Sehr spannend und eine neue Kraft für den Lüneburger Solaraufbau, mit der SunOn LG gerne zusammenarbeitet.


Der SOLARSTAMMTISCH am 21. August 08 beriet sich gut besucht  über PV-Anlagenkosten und Finanzierungen. Siehe näheres oben unter „Aktuelles“.

Der SOLARSTAMMTISCH im Juli 08 musste urlaubszeitbedingt ausfallen.

Der JUBILÄUUMS-SOLARSTAMMTISCH wurde im Juni auf den Extratermin Freitag, den 27.06.08 verschoben -wegen des EM-Fußballspiels am 19. Juni 08.
Norddeutschlands einmaliger Solarberatungstreff befasste sich beim 1-jährigen Bestehen insbesondere mit den - Neuerungen des EEG (Erneuerbaren Energien Gesetzes) 2009 und dessen Auswirkungen für die Region (etwa wie werden hier Anlagenpreise sinken, wer baut 2008 noch Fassadenanlagen, die in 2009 keinen kompensierenden zusätzliche 5 Cent pro kWh erhalten.
Schließlich besprachen wir auch interessante Neuerungen der "Intersolar".
Und mit was überraschten wir zum Jubiläum?
Wir stellten die Solarstromernterekorden großer Einspeisungen fest – und bereicherten uns mit Ideensturm zu Gemeinschaftsanlagen, solarer Mobilität, Vereinsberatungstreff und Solarfahrten, mit der „Alstersonne“ oder zu einer Solarfabrik …

Die letzte Stammtische am 17. April + 15. Mai 2008 waren schon gut besucht und diskutierten auf hohem Niveau Fragen des Photovoltaikaufbau und -betriebes

Wir besprachen intensiv die Solarstromernten 2007 und gingen auch auf die „Woche der Sonne“ – Aktivitäten ein. „Alte Hasen“ + „junge Gesichter“ sprachen angeleitet verständig miteinander und auch persönliche Anliegen konnten bewegt werden.

Die Zusatzinfo für AnlagenbetreiberInnen bleibt für weitere Ernteergebnismitteilungen

Schicken Sie uns bitte:
- Ihre Anlagenleistung in kWp, jeweils seit wann, wenn ihre Anlage in Teilen aufgebaut wurde.
Z.B. speiste Jemand zunächst 14 kWp seit April 2006 ein und baute im Oktober nochmals 3 kWp dazu. Dann bräuchten wir am besten die kWhs der 14 kWp, wie die der 3 kWp jeweils seit deren Start.
- Die kWhs in 2007 und die kWhs seit dem die Anlage das erste mal einspeiste.
- Schreiben Sie uns bitte auch ob wir sie mit Namen oder Anlagenort veröffentlichen sollen oder nicht.
Wir garantieren Datenschutz!
- Schließlich würden wir uns auch wünschen von Ihrem Modul-, Wechselrichtertyp mit Leistungsangaben, und Aufbaumerkmale, wie Ausrichtung, Schattenfreiheitsgrad usw. zu erfahren.

Besten Dank für ihre Unterstützung! Sie wird uns helfen realistisch ermutigend zu beraten! Vielleicht ja auch einmal bei Ihnen!


Seit April wechselten wir den Solarstammtisch vom Pons, Clubraum zum Comodo-Clubraum!


21.02.08

Themen

- Wie können Solarstromanlagen besonderes leisten? – Zum Start des Solarstromerntewettbewerbes 2007
- Erwartungen und Wünsche an „SunOn LG“
Einladung vom 16.02.08 (Internetversion)
Werte Solarinteressierte,
"SunOn Sonnenkraftwerke LG e. V." startet beim Solarstammtisch am 21. Februar 2008, um 19,30 Uhr, Pons, Clubraum, Stintmarkt den Solarernterekordwettbewerb 2007. So bitte ich alle, die in 2007 oder bis Ende 2007 Solarstrom geerntet haben uns Ihre Anlagenleistung in kWp und ihre Erträge in kWh zuzusenden. Datenschutz ist selbstverständlich garantiert! Weitere Einzelheiten zu den Bedingungen erscheinen bis zum 20.02.08 auf unserer homepage www.sunon.org.
Passend dazu wird es beim Stammtisch dieses Mal um "Möglichkeiten und Grenzen von Spitzenleistungen" gehen und wollen wir auch Erwartungen, wie Wünsche an den Solarverein sammeln.
Freue mich Sie beim Stammtisch zu treffen und empfehle Ihnen zur Ergänzung auch unsere PM* anbei.
Freundliche solare Grüße,
Tomas Biermann-Kojnov

* Die Schatten entstehen durch die pdf-Übersetzung.

17.01.08

Themen:

- Änderungen des Erneuerbare Energien Gesetz
- Weitere Bürgersolaranlagen in Lüneburg – wie, wo, mit wem?
Einladung vom 17.01.08 (Internetversion)
Werte SunOn-Mitglieder,
seien Sie erinnert zum heutigen ersten Vereinstreff 2008 "Solarstammtisch", 19,30 Uhr im Pons, beim Stintmarkt - Clubraum.
Wer noch etwas Zeit findet, möge sich zur Einstimmung in die EEG-Änderungsfrage "Wie die Einspeisevergütung angemessen zu bestimmen sei" wenigstens diese Kurzfassung der Solarenergieförderverein Aachen Argumentation erlesen: http://www.sfv.de/artikel/2007/Die_Angs.htm
Vollständiger findet sich die Debatte unter www.photon.de und http://www.sfv.de/artikel/2007/gravier3.htm
(Wer möchte, melde sich bei mir. Dann kann ich die Beiträge auch in pdf zusenden.)
Zur Frage angemessener Anlagenkosten noch diese Anmerkungen von mir angesichts abenteuerlicher Aufbau-Preise, die ein Solarengagierter laut Zusa-Nachrichten in Uelzen leisten soll:
Er soll für eine 5 kWp-Bürgersolaranlage dort 50000 € Aufbaukosten bezahlen. Das kann selbst bei besonderen Zuschüssen für eine besonders zu fördernde Anlage, zinslosen Darlehen oder vielen Kleinspenden (was hier anscheinend alles nicht gegeben ist) eigentlich nur zu einem deutlichen Verlustgeschäft führen. 10000 € pro kWp allein für die Aufbaukosten ist einfach unbegreiflich zu hoch. Man kann bei Hochleistungsmodulen, ordentlichem Aufbau, sorgfältiger Überwachung und Wartung auf gute Ernten hoffen. Doch in mehr als 20 Jahren kann eben manches passieren. Auch gibt es Allgefahrenversicherungen, aber nach deren Kleingedruckten wird eben nur ein pauschalierter Ausfall übernommen.
Kurz, bei allem Engagement müssen die Ausgangspreise einfach noch kaufmännische Spielräume lassen, geht es eben nicht um „Spielerei“ (nicht nur gegenüber dem Finanzamt), sondern um einen Umwelt entlastenden  Geschäftsbetrieb. Bei dem kommt es zwar nach der Grundsatzentscheidung der Oberfinanzbehörden von 2001 auch unabhängig von tatsächlichem Gewinn zur Steuerwirksamkeit von Ust und Betriebskosten. Bei offenbaren Verlustgeschäften erkennen aber manche Finanzbeamte dann trotzdem Betriebskosten wegen „Liebelei“ zunächst nicht an.
Man orientiere sich an der 1-2-3 Regel, (Photon 12-06 hier folgend) und das nun noch verschärft. Bei der Einspeisevergütung ab 2008 von 0,4675 € pro eingespeistem kWh errechnet Photon 01-08 nur noch 3800 € Anlagengesamtkosten pro kWp., wenn man energiewirtschaftlich normale gut 7 % anstrebt, wozu der mindestens 20-jährige Betrieb auch noch normal verlaufen muss). Müssen also die 4500 €/kWp für 2007 für kleine Gewinnaussichten 2008 abermals um 5 % reduziert werden.
Natürlich steht auf der anderen Seite der Rechnung, was man tatsächlich erntet. So ist mit leistungsgemessenen Sanyo-Modulen oder denen der Uni-PV deutlich mehr zu erwarten als mit klassischen Koycera 120 von St. Marien. Deren Anlage wurde aber bekanntlich auch mit hohem Anfangszuschuss (Kirchen-PV-Förderung 2002) und schneller zinsloser Rückfinanzierung organisiert.
2009 wollen Glos und Gabriel (die 2 Gs) nicht nur um 7,5 % absenken, sondern auch noch einen pauschalen Cent zusätzlich. Bei größeren Anlagen ab 30 kWp auch noch deutlich mehr.  Es steht sehr in Frage, ob so ein gesetzlicher Radikalabsenkungszwang von Mindestpreisen im (Netz)-Monopolmarkt zu günstigeren Einkaufspreisen führt oder zu Insolvenzen und Geschäftsverlagerung ins Ausland (für die Mächtigen, der es durchführen könnten). Im deutschen Markt gibt es jedenfalls vergleichsweise viel höhere Preise als beispielsweise in Japan oder den USA.
Soweit meine erste Stellungnahme. Nun bin ich gespannt, was Sie dazu denken.
Es gibt aber auch was "Handfestes". Wer kommt kann sich neuste oder auch noch aktuelle ältere Ausgaben von "Photon" oder "Haus+Energie" kostenlos mitnehmen.
Auf einen klärenden Stammtisch in netter Runde,
Tomas Biermann-Kojnov
PS.: Herr Gabriel kommt am Montag um 20,30 Uhr in HS 1 zum Vortrag. Wer kommt mit dazu?
 

Das 1-2-3-Prinzip
EDITORIAL von Anne Kreutzmann
Photon 12 06

Wir fragten Solarinstallateure nach einem Angebot für eine schlüsselfertig installierte Solarstromanlage zum Preis von netto 4.100 Euro je Kilowatt - und trafen damit  ganz  offensichtlich einen sehr empfindlichen Nerv: Ein solcher Preis, hieß es fast unisono, sei keinesfalls machbar. Warum also überhaupt darüber reden? Oder noch schlimmer: diesen Preis verbreiten? Wenn doch praktisch kein Installateur derzeit in der Lage ist, einen solchen Preis zu bieten, würden die Kunden bei teureren Angeboten diese ablehnen - und auf sinkende Preise warten. Das kann PHOTON doch nicht ernsthaft wollen?
Doch. Das wollen wir. Wer eine Solarstromanlage überwiegend aus Umweltgründen installiert, dem ist der Preis ohnehin nicht so wichtig - diese Kundengruppe ist aber mengenmäßig inzwischen unerheblich, denn sie hat schon lange gebaut.
Die Mehrzahl der Anlagen wird inzwischen von Menschen finanziert, die Photovoltaik - zumindest auch - als Geldanlage betrachten. Denen kann man zwar mit ein paar Rechentricks noch 5.000 Oder gar 6.000 Euro je Kilowatt schmackhaft machen.
Wer ehrlich rechnet und auch Risiken mit einkalkuliert kann eine ordentliche Rendite von 7,4 Prozent aber in diesem Jahr nur noch mit Anlagen ab etwa 4.100 Euro erreichen.
2007 liegt die Latte dann schon bei 3.900 Euro je Kilowatt. Damit diese renditeorientierten Betreiber zu glücklichen Betreibern werden, deren Erwartungen erfüllbar sind, rät PHOTON vom Kauf ab, sofern höhere Preise als die hier genannten gefordert werden. So viel Fairness muss sein.
Wer jetzt meint, eine solche Rendite brauche doch kein Anlagenbetreiber, auch fünf oder gar ein Prozent würden reichen, der möge kurz zurückdenken und sich erinnern: 7,4 Prozent wurden dem Anlagenbetreiber bei der Festlegung der Einspeisevergütung als angemessen zugestanden, denn man will ihn in Sachen Rendite mit den konventionellen Stromerzeugern gleichstellen. Ein fairer Gedanke, wie ich finde, den man nicht einfach fallen lassen sollte. Unabhängig davon steht die Photovoltaik im Wettbewerb zu anderen Anlageformen, wenn es um das Geld der Investoren geht. Langjährige, mit einem Risiko des Totalverlusts behaftete Investments fangen da bei sieben bis acht Prozent gerade erst an.

Sollen die Installateure also jetzt kostenlos installieren? Keineswegs. Sie müssen nur aufmerksam PHOTON lesen und die Informationen nutzen, die ihnen bei Preisverhandlungen mit ihren Vorlieferanten helfen können. Wir haben bereits gezeigt, dass die diesjährige Umsatzrendite der Solarindustrie über die gesamte Wertschöpfungskette gerechnet bei 30 Prozent liegt. In den Silizium-, Zell- und Modulpreisen ist also noch viel Luft. Und in diesem Heft berichten wir über die Einkaufspreise des japanischen Fertighausherstellers Sekisui. Der kauft Sharp-Module zum Preis von 1,67 Euro je Watt - rund 37 Megawatt im Jahr.
Deutsche Installateure zahlen derzeit das Doppelte an den japanischen Modulhersteller. Nur deshalb kann Sekisui seine Solarstromanlagen für 3.100 Euro je Kilowatt anbieten - und die deutschen Installateure eben nicht. Aber muss das so bleiben? Schließlich sind es dieselben Module.

Photovoltaikanlagen konnten auch in Deutschland schnell viel billiger werden. Wir werden ab sofort in jeder Ausgabe Installateure vorstellen, die im Einkauf gut verhandelt haben und ihren Kunden attraktive Angebote machen.
Als Faustregel für 2007 kann gelten: Anlagenbetreiber sollten darauf achten, dass bei ihren Angeboten eine »3« vorne steht - also maximal 3.999 Euro je Kilowatt akzeptieren. Installateure sollten beim Moduleinkauf nur bei einer »2« Interesse zeigen, also maximal 2,99 Euro je Watt zahlen. Und Modulhersteller fangen an, auf die »1« beim Zelleinkauf zu bestehen, maximal 1,99 Euro je Watt.
Dann verdienen alle in der Kette, und der Ausbau der Photovoltaik in Deutschland kann ungebremst vorangehen. Selbst Sharp verdient in Deutschland dann immer noch sehr gut.


Zuvor am 12.01.08
Werte SunOn-Mitglieder,

zunächst nochmals meine guten Neujahrswünsche für alle! Möge dieses Jahr qualitativen und auch preisgünstigen Bürgersolaraufbau erbringen.
Wir starten unsere Aktivitäten mit dem ersten Lüneburger Solar-Stammtisch im Neuen Jahr, am dritten Donnerstag, dem 17. Januar 2008, 19,30 Uhr im Pons, Clubraum, (Achtung: neuer Ort!). Seien Sie alle herzlich eingeladen!

Wir wollen insbesondere sprechen über:
"Änderungen des Erneuerbare Energien Gesetz" und "regionale Möglichkeiten von Bürgersolaranlagen"
Doch sind uns ja alle solaren Themen, die anliegen, willkommen - so können natürlich auch(solar)-energiepolitische Forderungen zur Landtagswahl besprochen werden.
Unsere webside www.sunon.org wird weiter wöchentlich aktualisiert. Und wenn ich wieder ganz genesen bin, werde ich auch hoffentlich im bildlichen Auftritt weiter kommen. Gerne sammele ich dazu auch Anregungen.
Und wenn wir in Lüneburg auch immer noch nicht genau erfahren, wieviel Strom wir hier in Stadt und Kreis verbrauchen, kann ich aus der jüngsten Veröffentlichung des Bundesverbandes Erneuerbare Energien Einiges zur Deutschlandlage auf einer Seite wiedergeben. (siehe folgend) Sie zeigen was Erneuerbare schon leisten, auch finanziell. Würde ich gerne mal näher besprechen. Wer auch?
Immerhin kann ich zu Hannovers Strom 2006 -laut Enercity (Stadtwerke dort)- mitteilen: Ca. 3,4 TWh (Das sind 1000*1000*1000 kWh, also 3400 GWh oder 3.400.000 MWh) wurden verbraucht. Produziert wurden dort 4 TWh und umgesetzt, also zu bestimmten Zeiten gekauft und zu anderen wieder verkauft 7 TWh.
Diese Energiegrößen und der Anteil der Erneuerbaren müssen doch auch endlich für Lüneburgs Region herauszubringen sein.
Mit freundlichen solaren Grüßen,
Tomas Biermann-Kojnov

Erneuerbare Energien 2007: Rekordwerte trotz gebremstem Wachstum
08.01.2008 Quelle: BEE Solarserver.de © Heindl Server GmbH
Die Energiebereitstellung aus Wind, Sonne und Co. hat im Jahr 2007 neue Rekorde erreicht, berichtet der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) in einer Pressemitteilung. In keinem anderen Land gehe der Ausbau erneuerbarer Energien so schnell voran, wie in Deutschland. Ihr Anteil am gesamten deutschen Energieverbrauch beträgt laut BEE mit 219 Milliarden Kilowattstunden inzwischen neun Prozent, der Anteil am Stromverbrauch sogar 14 Prozent. Dies geht aus den am 08.01.2008 veröffentlichten Jahreszahlen 2007 des BEE hervor. "Wo Licht ist, ist aber auch Schatten", betont der Verband. So seien bei der Windenergie und Biomasse die Investitionen in Neuanlagen 2007 stark zurückgegangen. Der Wärme- und Kraftstoffmarkt für Erneuerbare Energien stagniere. "Die anstehenden Gesetzesvorhaben müssen neue Impulse setzen. Die bisherigen Ankündigungen der Bundesregierung reichen nicht aus, um den erfolgreichen Kurs der letzten Jahre fortzusetzen", kommentiert BEE-Präsident Johannes Lackmann. 

Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Stromverbrauch wächst auf 14,3 Prozent
Die Stromproduktion aus Erneuerbaren Energien stieg laut BEE im Jahr 2007 auf 86,71 Milliarden Kilowattstunden (2006: 73,04 Mrd. kWh). Allein der Zuwachs eines Jahres entspreche damit erneut der Jahresproduktion eines Kernkraftwerkes, betont der BEE. Der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttostromverbrauch betrug 2007 damit 14,28 Prozent (2006: 11,86).
Hauptträger des EE-Wachstums war die Windenergie, die nach mehreren relativ windschwachen Jahren wieder ein durchschnittliches Windjahr verzeichnete. Sie konnte ihren Beitrag zur Stromversorgung von 30,7 Terawattstunden (TWh) auf 38,5 TWh steigern. Die Installation neuer Windkraftanlagen sei hingegen im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen, so der BEE.
Solarstrom (PV) speiste 3 Milliarden KWh (2006: 2,2) ins Netz ein.
Die Gesamtstromproduktion 2007 ergab 607,213 Milliarden kWh*,
(2006: 615,85 Milliarden kWh* /TBK * oder TWh (= 1000 GWh = 1 Millionen MWh)
Anteil Erneuerbarer Energien am deutschen Kraftstoffverbrauch 7 Prozent
Der Biokraftstoffeinsatz hat sich im letzten Jahr nur geringfügig auf 4,29 Millionen Tonnen erhöht. Das entspricht einem Anteil am deutschen Kraftstoffverbrauch von 7,0 Prozent (2006: 6,6). Der nur geringe Anstieg ist laut BEE auf die erhöhte Besteuerung der Biokraftstoffe seit dem 01.01.2007 zurückzuführen. Die seit dem Anfang dieses Jahres geltende erneute Steuererhöhung für Biokraftstoffe werde die mittelständischen Unternehmen der Branche in ihrer Existenz gefährden, warnt der Verband. Der BEE fordert deshalb eine sofortige Aussetzung dieser Besteuerungsstufe.
Anteil erneuerbarer Energien am deutschen Wärmeverbrauch 6,4 Prozent
Die Nutzung von Bioheizenergie, Solarwärme und Erdwärme blieb im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr konstant. Insgesamt betrug die Wärmeproduktion aus erneuerbaren Energien 89 Milliarden Kilowattstunden (2006: 89 Mrd. kWh). Nur aufgrund des witterungsbedingt insgesamt niedrigeren Wärmeverbrauchs sei der Anteil erneuerbarer Energien in diesem Sektor auf 6,4 Prozent gestiegen (2006: 6,0%). Damit bleibe die Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien weiterhin deutlich unter ihren Möglichkeiten.
Solarthermie wärmte mit 4,4 Milliarden kWh. (2006: 3,8)
Der Anteil der Erneuerbaren am Gesamtenergieverbrauch stieg mit 219 Milliarden kWh auf 9 % der 2433,33 TWh (= 2,433 PWh)
Einsparung durch Erneuerbare Energien
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist das mit Abstand effektivste Klimaschutzinstrument, betont der BEE: Die gesamte Energiebereitstellung aus Wind, Sonne, Wasser, Bioenergie und Erdwärme entspreche einer vermiedenen CO2-Menge von 115 Millionen Tonnen. Allein der Zuwachs erneuerbarer Energien im Jahr 2007 führte zu einer Einsparung von 14 Millionen Tonnen CO2. Das entspricht der Emission von 5 Millionen PKW oder einer Großstadt wie Köln. Insgesamt vermieden die erneuerbaren Energien 2007 externe Kosten für Umweltschäden in der Höhe von 8,6 Milliarden Euro und verringerten die hohe Importabhängigkeit der deutschen Energieversorgung. So konnte durch ihren Einsatz im vergangenen Jahr der Import von Öl, Gas, Kohle und Uran im Wert von 5,9 Milliarden Euro vermieden werden, berichtet der BEE.
Eine Präsentation mit den Jahreszahlen 2007 steht zum Download bereit unter unter www.bee-ev.de.
Kursiv von TBK ergänzt aus Berechnungen und den Pdf-Präsentationsunterlagen von BEE.

Verleihung des Solarstromernterekordpreises 2006 - Infos für TeilnehmerInnen:
11-07
Wer hatte 2006 die höchste Solarstromernte - bzw. PV-Erträge in KWh des Jahres 2006. Den Solarrekord möchte der Lüneburger Solarverein „SunOn LG e. V.“ bei seinem nächsten Stammtisch feststellen um seinen Solarerntepreis zu vergeben.
Genauer: Wer hat mit seiner Solarstromanlage bis zum 31.12.2006 am meisten KWh Strom pro Kilowatt peak (KWp) eingespeist (mehr als 10000 KWh eingespeist) und wer in 2006 pro KWp am meisten KWh erreicht (mindestens 830 KWh pro KWp)?
Wobei bitte auch die Anlagengröße in KWp anzugeben ist, damit wir die KWh nach KWp zuordnen können und auch möglichst nach Anlagengrößen unterscheiden können. (Etwa bis 3 KWp, bis 6 KWp + ab 6 KWp) unterscheiden.
Im Weiteren interessiert uns dazu die Art der Anlage: Welche Module, Wechselrichter wurden verwendet, wie dicke Kabel wurden verwendet, wurde eventuell besonders verschaltet. Und die Ortbedingungen: Schattenfreiheit, Ausrichtung usw. .

Wer in der einen oder anderen Art in 2006 "ernten" konnte, teile uns das bitte bis zum 19.12.07 kurz per Email unter Angabe einer Telefonnr. mit. .)
Name und Adresse werden auf Wunsch selbstverständlich nicht bekannt gemacht!
Bedenke Sie bitte, dass Ihre Ergebnisse und Erfahrungen anderen Solarbetreibern nützlich sein und auch unentschlossene ermutigen können!

Wo gibt es Bürgersolardächer?
Sollten Sie Dächer kennen, die relativ groß (ab 8m*10m) sind, süd bzw. südwestlich oder südöstlich ausgerichtet, möglichst schräg, unverschattet und für 20 Jahre absehbar erneuert sind. Unter Umständen ist auch eine kleine Pacht zahlbar?
Geben Sie uns bitte Hinweise! (Kontakt Jörn Fleer, s. o.)

Stammtische wozu
Für Menschen, die Solarenergie in unserer Region bewegen wollen: Der SOLARSTAMMTISCH:
Ein offener Treffpunkt für Solarinteressierte, zu gut merkbarer Zeit (jeder dritte Freitag) an gemütlichem Ort, um sich über alles "Solare" zu besprechen und einander kennen zu lernen, um sich ggf. zu Solarprojekten zusammen tun zu können oder einfach nett miteinander zu klönschnaken! Gerade auch für uns Vereinsmitglieder!
Was braucht es um den Solaraufbau der Region LG kräftig und vielfältig voran zu bringen? Was ist dabei zu bedenken? Wer kann was tun? Ist vielleicht auch der Erfahrungsaustausch über Solarartikel oder solare Stromangebote von Interesse? Gibt es auch bestimmte politische Wünsche?
Vieles möge also beim Stammtisch besprechbar sein - tragen wir alle dazu bei!
Solare Infos gibt es auf der SunOn-Seite  www.sunon.org,
wie vorbildlich gründlich-vielfältig beim bundesweiten „Solarenergieförderverein Aachen e. V www.sfv.de , für News u. w. bei www.solarserver.de , für Fachneues bei der Zeitschrift „Photon“ www.photon.de und für Regionales+Lokales: www.regiosolar.de + www.solarlokal.de .

Solarvereinvorbildliches zeigt der „Berliner Solarverein“ www.solarverein-berlin.de , wie der regionale Solar w. V. "Sonnenstrom aus Adendorf" www.sonnenstromausadendorf.de
… (S. a. u. „Solare Adressen und Erträge“), wie auch unter: LG-Stadtserver: http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=244&inhalt_id=547363

Haben Sie Fragen oder möchten Sie etwas mitteilen... Dann melden Sie sich gerne vorher!

Weiterhin sammele ich auch Hinweise zu Themen und interessanten PV-Anlagen der Region?

Infos von Solarstammtischen

- PV-Anlagen Kosten- und Finanzierungsanteile von Tomas Biermann-Kojnov
Siehe derzeit oben unter „Aktuelles!

- Die Erträge in KWh pro KWp können auch in der Lüneburger Region erheblich schwanken. 2006 wurden gemessen
Von 722 KWh/KWp bis zu 962 KWh/KWp. -nach uns zugänglichen Quellen von Anlagen ohne offensichtliche Fehler-
Dabei ist zu unterscheiden, ob man die Angabe am Einspeisezähler oder am Wechselrichter bzw. am Display ansieht. (Der Einspeisezählerwert ist ca. 3.5% niedriger)
Neben dem Wetter, den Sonneneinstrahlungsbedingungen und Tempraturempfindlichkeiten der Module, der Ausrichtung, Schattenfreiheit, gibt es dabei vielerlei an Erklärungsursachen. Beim 722 KWh-Wert waren die Module etwa stark westlich und östlich ausgerichtet.

- Es gibt nur einige Stromanbieter mit echter Solarförderung -
den von Ökostrompool* am preisgünstigsten 1207  /TBK
Bitte beim Stromwechsel auf klimaschützende Qualität achten:
Angebote von „Greenpeace-Energy“, „EWS Schönau“, „Naturstrom“ und am preisgünstigsten „Oekostrompool.org“ bzw. „Grünstrom.de“, das zudem niedersächsisch wirkt (Einkaufsgemeinschaften von „Enercity Natur 100 Tarif“, Stw Hannover) bieten solare Förderung und tatsächliche Netzstrommixwandel.
„Lichtblick“ bietet das –laut www.lichtblick.de- jedoch noch nicht! Allerdings eine Regenwaldprojektförderung.
Infos zu solarfördernden Anbieter, 2008 s. o. am Ende von Aktuellest!

- Erfolgreicher Solarstromanlagenbetrieb – welche Kostenteile sind zu beachten?
Um nur einiges Grundlegendes zu nennen:
Man braucht ein passendes Dach (ohne Reparaturbedarf, schattenfrei, schräg, südlich ausgerichtet usw.), sichere und qualitative Dachbefestigung für die Module, die kostengünstig, aber qualitativ hochwertig sein sollten (Infos dazu über www.photon.de und uns (unsere Stammtische), einen Wechselrichter und mindestens einen Ersatzwechselrichter (10 J.-Garantie-Versicherung möglich), ausreichende Kabeldicke, passenden Aufbau und Verschaltung, Wartung und Instandhaltung, Reparaturen, passende Allgefahren-Versicherungen (am besten auch mit KWh-Preisersatz bei Ausfällen), Verwaltunsentgelt und eine Sicherheitspauschale (für ungeplante Kosten). Was noch? Informieren Sie uns! 

- Eons neuer Einspeisevertrag - was tun nach Photonkritik und Stellungnahme?
Braucht Verbesserungen, wie z.B. Haftungsrisikobeschränkungen für Netzprobleme, keine Einspeisebegrenzungseinrichtung vor dem ersten Fall (viele Anlagen arbeiten seit vielen Jahren ohne jede Netzbelastung), monatliche, kostenlose Abschlagszahlung, (das müssen wir Stromkunden ja auch (für Eon-Avacon) leisten. U. W.: Fragen Sie uns!

- Lüneburgs größte PV-Anlage - erste Infos zur Aufbauplanung
Befindet sich derzeit in der konkreten Aufbauplanung. Leider wurde das Dach der „neuen Feuerwache“ mit Dachmängeln und auch nicht ohne Dachdurchdringungszwang gebaut. So lässt es sich bis auf weiteres für den Solaranlagenaufbau nicht nutzen – zumal die Stadt trotzdem nicht bereit ist wenigstens für einen Dach durchdrungenenwindfesten  Anlagenaufbau abgenommen die Verantwortung zu übernehmen. Hoffentlich finet sich doch noch eine befriedigende Lösung!

- Unser Mitglied Michael Meyer-Olbersleben lebt seit 05.11.07 im Energieplushaus, da er mit seiner 6 KWp-Anlage auf seinem Passivhaus nun mehr Energie erzeugt als er dort mit Familie verbraucht. Wer in Lüneburg noch ein Energieplushaus betreibt melde sich bitte bei uns!
Jeden ersten Samstag im Monat, 15-18 Uhr kann Haus und Anlage besichtigt werden. Zudem wird auch über moderne LED-Lichtgeber

- Die 9 KWp-Anlage unseres Mitgliedes Jörn Fleer + Mitgesellschafter hat im ersten Jahr ca. 915 KWh pro KWp geerntet. Gratulation!

Wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, versorgen wir uns aus Netzweite und Speichern; wie Druckluftkraftwerken:
Nicht nachgefragter Energie erzeugt Druckluft für ein Kraftwerk (wie z.B. bei Esensham), das daraus energetisch günstig Energie erzeugt, wenn erneuerbare Energie nicht ausreichend nutzbar ist.

- Und auch manches persönliche Anliegen haben wir beraten

Wenn Sie Fragen haben oder etwas mitteilen wollen (auch wo Solarinteressantes für unsere Region zu finden ist) dann melden Sie sich!




Wer was wozu?
Dazu unsere Kurzvorstellung und + Satzunsausszug*:


     SunOn
              Sonnenkraftwerke Lüneburg e. V. i. G.
                                             Strom von Bürgern für Bürger!


Wozu wir uns engagieren - Ziele

Die faszinierende nachhaltige Energietechnik nutzbar machen:
•    Denn ihr `Rohstoff` „Sonnenlicht“ steht überall und unendlich,
klima- und umweltangepasst kostenlos zur Verfügung.
•    Ihr Betrieb ist sauber und leise, verschleiß- wie reparaturarm, ungefährlich, friedlich und schon als Kleinanlage mit geringem Kapitalbedarf machbar.
•    Auch Stadt und Region Lüneburgs gilt es mit und für Solarenergie zu entwickeln:
vielfältig weit verbreitet, demokratisch und leistungsstark, für lokale Unabhängigkeit.

Lüneburger Energie zu 20 Prozent solar erneuerbar in 2020

Was wir dazu tun - Wege

•    Solarer Ansprechpartner und Berater sein für alle Solarinteressierten;
geeignete Aufbauorte, günstiger Anlagenbetrieb, Finanzierungen und Förderungen
•    Kontakte zur Teilhabe an Bürgersolaranlagen
•    Vermittlung solarer Stromanbieter
•    Besichtigungen von Solarbauten u. w.
•    Organisation des Forums Solarstammtisch
(jeden 3ten Donnerstag des Monats, 19.30 Uhr, Comodo)
Nächste Termine: ab 17. April 2008

Wer wir sind

Engagierte BürgerInnen, die sich über die Kampagne „Solar lokal Lüneburg“ zusammengefunden haben und alle Solaraktiven willkommen heißen.

Macht mit!

Wollen Sie uns etwas fragen oder mitteilen? Wir antworten gerne!

Tomas Biermann-Kojnov         Jörn Fleer
Häcklinger Weg 43a        Vor dem Neuen Tore 38
21335 Lüneburg        21339 Lüneburg
Tel.:   04131-403636        Tel. / Fax:   04131-760285 / 855355
Mobil: 01577-4713957        Mobil: 0163-7602850
Email: Biermann@sunon.org
    Email: Fleer@sunon.org


Vereins-Konto: SunOn LG - Knr. 100591000 - Volksbank LG (BLZ 24090041)


Solare Adressen und Photovoltaikerträge

Solare Infos gibt

- der bundesweit tätige „
Solarenergieförderverein Aachen e. V.“,
  mit seiner vielfältigen
website (vom Technischen über Rechtliches zu Politischem) 
http://www.sfv.de ,

- wie manchmal spannend kontrovers zu ihm die
Solarfachzeitschrift „Photon“:  http://www.photon.de ,

- für aktuelle news und spannende Reports
Internet-Solarserverhttp://www.solarserver.de und - für Regionaleswww.regiosolar.de,

 

Für Solarbetreiber(vereine) zeigt uns der „Berliner Solarverein“Vorbildliches,  http://www.solarverein-berlin.de,

- wie auch unser Nachbarsolarverein
als w. V. "Sonnenstrom aus Adendorf"  http://www.sonnenstromausadendorf.de ,

Seit 16.04.07 mit einer 20,24 KWp-Anlage, Schule am Katzenberg, (seit 07.03.06 mit 14,8 KWp, seit 08.06.06 mit 17,4 KWp) Sie erreichte bis 30.09.07 eine Gesamternte von 29950 KWh + 840 KWh a pro KWp. Am 31.12.07 waren es: 32735 kWh mit 918,2 kWh/kWp .2007 Gratulation!

 

 

Bundesweit vorbildliche Bürgersolarorganisation zeigen:

- Über Solar GmbH http://www.solar-gmbh.de/viewpage.php?page_id=10vermittelte und betreute, wie die Solarini München Land http://www.simla-ev.de/

- das „Dresdner SolarGemeinschaftskraftwerk“ http://www.buergerkraftwerk.de .

- Bürgersolarkonzept der Stadtwerke Freising (leider veraltet) unter http://www.buergersolar.de/index.htm , und aktuell zur besonderen Kombi-PV-Anlage als Lärmschutzwand zu 620 KWp unter: http://www.stw-freising.de/page.php?page=/freising/versorgungsnetze/strom/photovoltaik.html

Weitere vorbildliche Bürgersolarinfos werden noch folgen!


U
nter den Lüneburger Bürgersolarbetreiber sind zu nennen:

- Sonnenraabe“-Energie-AG + Wilhelm-Raabe-Schule http://www.sonnenraabe.de Seit 1997 entstand in mehreren Stufen, über handlungsorientierten Unterricht und besonderes Engagement von Herrn Riggert in Eigenaufbauarbeit diese besondere und deutlich größte Schul-PV-Anlage LGs (11,56 KWp).
Im ersten tatsächlichen Jahr mit 11,56 KWp von Okt 2005-Sept 2006 wurden 10436,2 kWh a (anno=Jahr) geerntet, was einer KWp-Ernte von ca. 902,8 kWh a entspricht. Insgesamt sind es seit Start im Dezember 1997 mit der 1KWp-Anlage bis September 2007 kWh 46205. Ende 2007 waren es dann 48693 kWh. Am 01.04.08 waren 49008 kWh ablesbar.
Das ist die klar stärkste Solarstromerntemenge der Stadt LG! Wir gratulieren!
Zusätzlich wurden von WRS zugleich erhebliche Energieeinsparungen erreicht, so dass 2005 nur ca. 42000 KWh verbraucht wurden.
Mit diesen vorbildlichen Leistungen hat WRS schon heute das EU-Ziel für 2020 überfüllt: Über 20 % weniger Energieverbrauch, Strombedarf zu klar über 22 % solar erneuerbar erzeugt (mit durchschnittlich ca. 9400 KWh a angenommen),
wie auch Vermeidung von ca. 20 % an Co2- u. w. Klimabelastungen.
Und dieser (öffentliche) Großhaushalt beweist somit, dass unser Vereinsziel realistisch erreichbar sein kann: Lüneburg zu 20% Solarstrom versorgt!

- Solarprojekt des Campus e. V. Studentenwohnheim   http://www.campus-ev.de/campus/index_campus.html (Info über S. Dragendorf) Auf Studentenwohnheim Uelzenerstr errichete der Verein unter Aufbauhilfe der Campus Gmbh im Dezember 2005 eine 14,4 KWp Anlage, die im ersten Jahr bis Weihnachten 2006 mit ca. 940 KWh a/KWp das zweitbeste öffentliche LGer Jahresergebnis erzielte. Und laut Mitteilung vom 17.10.07 mit 27479,3 KWh auch die zweithöchste Ernte für das Stadt-LG-Netz erreichte.

-
Solarprojekt der St. Marien Kirche http://www.dekanat-lueneburg.de/photo/frames.html hat seit Juni 2002 mit Hilfe des Kirchensolarprogramms eine 5,04 KWp-Anlage, die nach einem besonderen Finanzierungsmodell bezahlt, voll für die Kirchengemeinde arbeitet und seit 09-07 aus Reklamation auch seine Module neu erhalten hat. Am Nebengebäude ist auch ein öffentlich zugängliches Display angebracht. Bis zum 29.09.2007 hat sie laut Display 22222 KWh geerntet, was ca. 4410 KWh/KWp entspricht. Zum Vergleich: Im ersten Jahr 806 KWh a/KWp, aber im 2ten (2003-4): 860 KWh a/KWp

Bis 31.12.07 waren es 22612* kWh. Am 01.04.08 waren 23414* kWh ablesbar. * Die dritthöchste öffentliche Stadt LG-ernte! Gratulation!

- Solarprojekt der Uni LG, jetzt Leuphana http://www.solarprojekt.uni-lueneburg.de/ , hier wurde seit November 2005 eine 7,5 KWp Anlage mit monokristalinen - und Dünnschicht-Modulen aufgebaut.
Nach eigenen Internetangaben, wie auch nach TBKs Display-Aufzeichnungen von Gebäude 9, am 1. November 2006, erzielte sie im ersten Jahr ca. 7440 KWh(Display) und den öffentlichen Lüneburger Spitzenwert von ca. 992 KWh a/ KWp. In 2006 wurden dann 962 KWh a/KWp (nach Einspeisezähler) abgerechnet, der vermutlich höchste Wert Lüneburgs!
Am 01.11.07 sind nach Internet- und Vorortdisplay in 2 Jahren 14626 KWh geerntet worden, also noch ca. 958 KWh a/KWp oder im Durchschnitt aus beiden Jahren ca. 975 KWh a/KWp. Bei der Messung am 12.10.07 zeigte das Display 239 KWh mehr an als der Einspeisezähler. Somit sind mit diesen ca. 1,7 % Abweichung also vermutlich ca. 942 KWh a /KWp geerntet worden. Am 31.12.07 waren 14770 kWh eingespeist; mit 944kWh/kWp für 2007 (Einspeisezählerwert)
Teilvorfinanziert wurde sie durch Förderungen der Vereinsmitglieder, wie Fördermitglieder mit je ab 10 €-Beitrag. Dafür erwarben diese das Recht Uniprojekte vorzuschlagen und abzustimme. die dann aus PV-Erntegeldern gefördert werden. Die Anlage wurde von der Univerwaltung beauftragt und finanziert, wofür sie über Jahre einen teil der Erntegelder erhält. Das erste Projekt soll eine Trinkanlage am Mensaeingang schaffen.

- Solaranlagen des Johanneum http://www.johanneum-lueneburg.de/index/menuid/85/reporeid/110 (Kontakt war D.. Böhm, jetzt B. Seitz) hat ebenfalls in Selbstaufbau mittlerweile 3 KWp aufgebaut.
Johanneum 2 (0,99 kWp) erreichte 2007 mit 935,9 kWh/kWp einen Superwert. Der nach unserer Erhebung bisher 17te Platz, (Stadt-LG.5te) ist allerdings eben nicht der beste.
Seit Oktober 2007 ist dort die besonderen Solarschülerfirma „JoJo-Energy“ engagiert.

- die PV-Anlage des Salü (Lüneburger Salztherme, städtische Tochter-GmbH), mit 7,35 kWp wurde von Avacon (Info über Purena) seit Oktober 2004 ans Netz gebracht und zeigt ihre Ernteergebnisse über ein Display am Eingang. Danach wurde bis zum 29.09.2007, 18,45 Uhr ca. 18807 KWh, was ca. 2559 KWh/KWp entspricht. Zum Vergleich: 1tes Jahr 874 KWh a/KW, 2tes 870. Am 31.12.07 waren 19534 kWh am Display erkennbar; mit neuem Soluebestwert von 892 kWh/kWp.
Leider gibt es weiterhin noch keinen Internetauftritt bei der Salü- wie bei der Eon-Avacon-homepage!

- Lüwobaus Solarstromanlagen http://www.luewobau.com (Info über H. Schäfke) ,bei der Geschäftsstelle (2 kWp?)und auf einem Mehrfamilienmietshaus Wischenbrucher Weg mit 7,6 kWp seit Oktober 2005, wo 2007 854,21 kWh/kWp geerntet wurden.

- Auf der Turnhalle Häcklingen wurde die 9 KWp Anlage von Fleer und Gesellschaftern mit First Solar-Dünnschichtmodulen seit September 2006 aufgebaut. Im ersten Jahr erntete sie trotz einer Ausfallzeit wegen zerworfener Module ca. 915 KWh a/KWp, 2007 wurden 911,7 kWh/kWp erreicht.

- 1-1,4? kWp PV-Anlage der Stadt an der Kita Häcklingen seit 2003, seit August 2006 ergänzt um eine 2,3 kWp-Anlage der SPD LG

- Seit 07.05.2007 bauten die Solarwerker Maukel - Hoffmann-Ramm die  7,5 kWp Anlage auf der Feuerwehr Rettmer auf, die bis 31.12.07 über 5000 kWh einspeiste.

- eine 13,77 kWp Anlage an der Grundschule Häcklingen folgte seit August 2007 durch Herrn Lampe (Suntechnics) und Nachbarn. Vom 15.08.-27.09.07 erntete sie laut Display dort: 2459 KWh. Die ernte b is 31.12.07 ist uns noch nicht bekannt. Am 01.04.08 waren 7922 kWh und bis 15 Uhr ein Tageswert von 54,2 kWh ablesbar.

In der Stadt wird privat auch eine 20 kWp-Anlage betrieben, die noch anonym bleiben soll.

 

 

GRÖßTE ERNTEN, WIE BESTE KWH/KWP-WERTE GIBT ES* IM KREIS:
* bisher

-  Seit 15.09.2005 speist die 42,55 kWp große PV-Anlage der Gärtnerei Heuer, Brietlingen ein. Bis 31.12.07 erreichte sie mit 75102,6 kWh die deutlich größte LG Solarstrommenge. Gratulation! Ihr kWh/kWp-Wert 2007 lag mit 856,54 allerdings im guten Mittelfeld, und klar gesteigert gegenüber 2006, wo er noch 843,6 kWh/kWp betrug.

Es gibt im Landkreis seit 2007 eine PV-Anlage von 50,7 KWp, die bisher noch annonym bleibt.

- Das Spitzenergebnis erzielt 2007 die 5,67 kWp - PV-Anlage Kröpke aus Garze mit 1003,9 kWh/kWp.

- Kurz dahinter folgte die 11 kWp - PV-Anlage Röhr aus Artlenburg mit 1000 kWh/kWp (Datenloggerwert)

- Seit 06.09.2005 wird auf der Gellersenhalle in Reppenstedt eine 10,56 kWp – PV-Anlage der Solarwerker Maukel - Hoffmann-Ramm betrieben, die 22767 kWh bis 31.12.07 erntete; bei 957,58 KWh/kWp in 2007.

-
Seit 12.04.2006 bauten die Solarwerkern Maukel - Hoffmann-Ramm auf der Grundschule Reppenstedt eine 5,64 kWp – Anlage, die 10108 kWh bis 31.12.07 erntete; bei 983,15 KWh/kWp in 2007.

 

 

Und weitere Ergebnisse vom Solarstromerntewettbewerb 2007:

Es gab 2 Ernten über 1000 kWh/kWp und 23 Ernten über 900 kWh/kWp. Das sind Erträge, die sich auch mit ertragreicheren südlichen Regionen messen können. Wie es möglich wurde gilt es nun genauer zu untersuchen, um davon für Verbesserungen auch bei anderen zu lernen.
Und 44 Anlagen ernteten noch mehr als 800 kWh/kWp, wobei wir eben nicht genau wissen, wieviele Anlagen 2007 in der Region einspeisten. Das wird leider noch nicht öffentlich klar erhoben.
Für die Hansestadt sind Ende 2007 nach unseren Informationen 110 PV-AnlagenbetreiberInnen anzunehmen. Im Kreis vermutlich noch eine größere Zahl.

Bei allem Wettbewerb sei ausdrücklich klargestellt, dass jeder Solarstrombeitrag zum Stromnetz bedeutend ist und von uns als Beitrag zur Klima und Umwelt schützenden Stromversorgung anerkannt ist.

Die besten Ernten 2007 über 837 kWh/kWp hatten:

 

Name, Ort

kWp

kWh/kWp

1

Claus-Dieter Kröpke, Garze

5,67

1003,90

2

Andreas Röhr, Artlenburg

11,00

1000,00

3

Grundschule Reppenstedt – Solarwerker S. Maukel

5,64

983,15

4

Ulrich Meese, Reppenstedt

11,76

978,10

5

Campusverein LG - Wh-Uelzener Str., S. Dragendorf

14,40

972,52

6

Andreas Timm, Handorf

4,20

969,87

7

WRS 7, LG, Karsten Riggert

3,00

966,00

8

Fritz Opitz, Barnstedt

3,84

958,15

9

Bernd Rczeppa, Deutsch Evern

2,00

958,00

10

Gellersenhalle Reppenstedt - Sebastian Maukel (SW)

10,56

957,58

11

B aus A

5,40

955,40

12

N aus B

5,27

947,20

13

Röhr-Gesamt, Artlenburg

28,81

944,03

14

Uni-Solarprojekt, LG

7,50

943,90

15

Feldmann, LG

4,80

943,29

16

S aus C

11,18

938,60

17

Johanneum 2, LG

0,99

935,90

18

M aus D

6,12

926,80

19

Schule am Katzenberg - Sonnenstrom aus Adendorf

20,27

918,20

20

Fleer, Turnhalle Häcklingen

9,00

911,70

21

Röhr-2, Artlenburg

17,81

909,47

22

Warneke, LG

5,04

901,79

23

J aus E

7,74

900,60

24

Salue-Avacon

7,35

892,00

25

Bohlsen LG

2,01

883,09

26

P aus F

3,06

882,50

27

Sporthalle Deutsch Evern

11,70

882,05

28

WRS-4, LG

2,12

874,20

29

WRS-Gesamt, LG

11,56

873,50

30

Jugendzentrum Deutsch Evern

25,20

870,60

31

WRS-5, LG

1,00

864,40

32

WRS-1/2, LG

2,12

856,70

33

Heuer - Brietlingen

42,55

856,54

34

R.-Steiner Schule

4,38

855,77

35

Lüwobau-Wilschenbrucher W, LG

7,59

855,34

26

R aus G

29,48

839,60

27

Sporthalle Deutsch Evern

11,70

882,05

28

WRS-4, LG

2,12

874,20

29

WRS-Gesamt, LG

11,56

873,50

30

Jugendzentrum Deutsch Evern

25,20

870,60

31

WRS-5, LG

1,00

864,40

32

WRS-1/2, LG

2,12

856,70

33

Heuer - Brietlingen

42,55

856,54

34

R.-Steiner Schule

4,38

855,77

35

Lüwobau-Wilschenbrucher W, LG

7,59

855,34

36

R aus G

29,48

839,60

 

37-45

Weitere Ernten über

diverse

800,00

 

Die Modulangaben sind noch zu klären!

Beeindruckend hohe – mit Süddeutschland durchaus vergleichbare- Spitzen-Erträge mit mindestens 11 verschiedenen Modulen bis zum 14. Platz. Und es folgen auch noch viele weitere bundesweit langjährig überdurchschnittliche Ernten (837 kWh/kWp). Dabei hatte 2007 nur ein annähernd durchschnittliches Sonnenstrahlenpotential (Globalstrahlung).
Es wird spannend weitere Ernten zu ergänzen und die Bedingungen genau herauszuarbeiten, die die besondere Leistungen von Anlagen dieser Region ermöglichen.
In jedem Fall sollte man die angegebenen Nennleistungen durch Nachmessen überprüft haben, um zu vermeiden, dass ein Modul angeblich 220 Wp (Nennleistung) haben soll und tatsächlich aber nur 210 Wp leistet; vielmehr sollte es mit 220-225 Wp (oder noch mehr) Leistung arbeiten.
Zu weiteren Spitzenleistungsbedingungen nach eingehender Auswertung mehr.

Noch weitere interessante Ergebnisse:

- Die ältesten zwei PV-Anlagen speisen in der Stadt LG schon seit 1993 ein. Deren Ergebnisse sind uns jedoch noch nicht bekannt.

- Die leistungsstärksten uns -bekannten- PV-Anlage im Kreis haben kWp: 50,7 – 42,55 – 29,48 – 28,81 – 25,2 – 20,5
Dabei hat die 42,55-kWp-Anlage der Familie Heuer aus Brietlingen mit 75102,6 kWh bis Ende 2007 am meisten kWh ins Netz eingespeist.
Seit September 2005 ist die größte Anlage der Hansestadt eine private mit 20,5 kWp, deren Erträge uns noch nicht bekannt wurden und trug hier die Gesamtanlage der Wilhelm-Raabe-Schule* mit 48693 kWh am meisten Sonnenstrom zum Stromnetzwandel bei.
Die größte Bürgersolaranlage im Kreis, ist die von „Sonnenstrom aus Adendorf w. V.“ auf der Schule am Katzenberg mit 20,27 kWp, die
32735 kWh einspeiste; in der Stadt war es die vom Campusverein auf dem Wohnheim Uelzener Str. mit 14,4 kWp mit 27479 kWh.
 
* Sie besteht aus 8 Teilanlagen, die von 1997-2005 selbst aufgebaut wurden.

Teilen Sie uns gerne auch danach noch Ihre Ernten für 2007 oder seit Einspeisung bis 31.12.07. „Spitze braucht ja Breite“ und nicht so hohe Erträge können Ansporn zu Verbesserungen sein. Dazu wollen wir helfen!
Datenschutz ist garantiert! (Name und Anlagenort oder gar  Anlagenadressen veröffentlichen wir wenn, nur nach ausdrücklicher Zustimmung.)

Weitere Infos finden Sie unten „Solarstammtisch“!

Zusatz:

Nach dem Wettbewerb haben sich zwei Anlagenbetreiber gemeldet, die 2007 sogar noch weit mehr als unser Sieger geerntet haben. Wie war ihnen das möglich, wo doch auch die 1003,9 kWh/kWp schon außerordentlich hoch waren?
Nach Überprüfung werden wir diese erfreulichen Ergebnisse bei Einverständnis auch öffentlich machen. Wir bitten noch um etwas Geduld.

 

UND es folgt die Rangfolge der längerfristigen - bzw. hochmengigen solaren Netzeinspeisungen:

Seit Ersteinspeisung bis 31.12.07 ernteten am meisten (pro kWh/kWp):

Anlagenname (Ersteinspeisung)

kWp

kWh

kWh/kWp

Rang

 

 

 

 

 

Schule am Katzenberg (03-06)

14,8-20,27

32735,0

ca. 903,00

9

Campus-Wh-Uelzener Str. (12-05)

14,40

27479,3

949,40

6

 

 

 

 

 

Meese, Reppenstedt (11-05)

11,76

23155,4

958,15

4

Gellersenhalle, Reppenstedt (09-05)

10,56

22767,7

986,74

1

Salue-Avacon (11-04)

7,35

19534,0

867,11

10

Uni, LG (11-05)

7,50

14770,0

958,31

3

WRS 1+2, LG (01-99)*

2,12

14600,1

860,86*

11

M aus D 12-05

6,12

11610,3

939,16

8

B aus A 10-05

5,40

10556,6

951,30

5

N aus B 10-05

5,27

10323,1

948,59

7

WRS 7, LG (10-05)*

3,00

6132,0

968,72

2

 

 

 

 

 

Heuer - Brietlingen 09-05

42,55

75102,6

819,05

nicht 1-11

WRS, LG (seit 11-97)*

1-11,56

48693,2

ca. 842,85

nicht 1-11

Ruschmeyer, Stelle (05-06)

29,48

42677,0

836,68

nicht 1-11

* 2005 ausgelassen, da wegen Umbauten nur 5 Monate Ergebnisse.

Alle Angaben stammen aus Ablesungen von Tomas Biermann-Kojnov bzw. Internetangaben.

 

 

Wieviel kWhs haben Solarstromanlagen in Lüneburgs Region erbracht? (erneuert)
Solarstromernterekorde von Uni- und Campusverein-Anlage erreicht –
SunOn LGs bundesweit erstmalige* Preise gab es für 962 + 936 KWh/ KWp

 

Was Solarstromanlagen tatsächlich leisten wollte der „SunOn LG wissen und lobte den Solarstromerntepreis aus, um zu erfahren, wer im Landkreis am meisten Sonnenstrom-Kilowattstunden pro Kilowattpeak (KWp) geerntet hat. Zu gewinnen gab es Preise für die höchste Jahresleistungssumme pro KWp und für die meisten KWh/ KWp seit Einspeisebeginn der Anlage, um auch langfristige bzw. große Beiträge zum solaren Stromnetzwandel zu würdigen.
Seit Oktober 2007 sammelten wir kWh-Ernten pro kWp für das Jahr 2006 und seit Einspeisebeginn der Anlage bis zum 31.12.06, wenn dabei mehr als 10000 kWh erreicht wurden. Galt es ja gerade auch langfristige bzw. große Beiträge zum solaren Stromnetzwandel zu würdigen. Wollten wir aber auch hier nicht die absolute kWh-Summe bewerten, welche große Anlagen automatisch bevorzugt hätte, sondern kWh/kWp-Ergebnisse, welche auch auf Effektivität hindeuten.

 

Ergebnisse des ersten bundesweiten Solarstromerntewettbewerbes

In 2006 ab 900 kWh a

 

PV-Anlage

KWp

KWh a/KWp

 

Uni LG

  7,5

962

Stadt

N. in R.*

  5,27

952,9

Kreis

B. in H.*

  5,4

950,6

Kreis

M. in E.*

  6,12

939,2

Kreis

Campusverein

14,4

936

Stadt

WRS-Total

  3,0

926,4

Stadt

* Privatanlage ohne Namens- + Ortsnennung

 

Bis 2006-7 ab 10000 kWhs

 

PV-Anlage

KWp

KWh a/KWp

kWh seit Start

 

Campusverein

14,4

936

13475

Stadt

Wilhelm-Raabe-Schule

11,56

876

38595

Stadt

St. Marien

  5,04

844

19318

Stadt

Heuer, Brietlingen

42,55

752

38656

Kreis

 

Dazu noch diese Erklärungen

Die größte –von uns erhobene- Anlage war die der Gärtnerei Heuer in Brietlingen, die mit 38656 kWhs seit September 2005 etwas mehr einspeiste als die zweitgrößte der Stadt, die der Wilhelm-Raabe-Schule mit 38595 seit 1997. Das kWh/kWp-Ergebnis sprach aber deutlich für die selbst aufgebaute Schulgesamtanlage.

Ein Privater betreibt in der Stadt eine 20 kWp-Anlage, er beteiligte sich aber noch nicht.
Die Anlage der St. Marienkirche erreichte seit Juni 2002 durchschnittlich 844 kWh/ kWp, hatte dabei aber wegen defekter Module 2006 nur 725 kWh/ kWp. Erfolgreich reklamiert werden die Erträge wohl weit höher sein.

*  Was auch die Redaktion der Solarfachzeitschrift „Photon“ bestätigte. (www.photon.de)

 

 

Pressereaktionen - nicht nur regional:

Immerhin erschienen nach dieser PM Kurzberichte beim Stadtserver am 23.12.07 http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=239&inhalt_id=655185

Am 24.12.07 folgte die LZ, allerdings wurden aus 962 KWh/ KWp gleich 962 KWp gemacht. Tage später in einer Randnotiz und mit Abdruck am 19.02.08 mit unserem Leserbrief korrigiert.

 

Am 29.12.07 kam die PM auch fast vollständig beim Deutschland- Österreich- Schweiz-weiten www.solarserver.dehttp://www.solarserver.de/solarmagazin/newsa2007m12.html#news8170
(Womit wir auch Werbung für „Solar lokal Lüneburg“ gemacht haben!)

 

Es gab Kurzberichte in „Lünepost“ und „Kreisboten“ 01-2008.

 

Wie auch Folgeveröffentlichungen:

 

Sanitärbund            http://www.sanitaerbund.de/pn_51456.htm

 

Enegieportal24       http://www.energieportal24.de/pn_51456.htm

 

Windjournal            http://www.windjournal.de/alle-artikel/solarstromernterekorde-4143

 

Pressbot                  http://www.pressbot.net/article_l,1,i,51456.html

 

Und zuvor ankündigend beim Bauportal Nordost-Niedersachsen
(mit Foto des Vorsitzenden)         
http://bauportal-regional.info/index.php?option=com_content&task=view&id=84&Itemid=1

 

Wo wurde noch berichtet?

 

 

Schließlich sei noch auf die besondere PV-Anlage „Solarwald“ hingewiesen: http://www.solarwald.de/solar.htm . Deren Erträge auch öffentlich ausgewertet werden:
http://www.solarernte.de/broer/jahresertrag_g.php?monat=10&jahr=2006&aid=1

 

 

Wo kann man sich noch über PV-KWh-Ernten LGs informieren?

 

Neben den oben mitgeteilten Ergebnissen, kann man sich näher informieren bei:

 

- Dem von Herrn Böhm engagiert betrieben Schulserver, der auch St. Marien und Uni mit aufführt: http://www.geocities.com/RainForest/Andes/8460/pv/pv_lg.htm

 

- Beim Uniserver www.solue.de gibt es eine besonders genaue Erntedarstellung (deren Einzeldaten und Summen allerdings teilweise nicht übereinstimmen). Man siehe dort unter „Ertrag“!

 

- Der genauen und schön anschaulichen täglichen Ernteergebnisdarstellung der PV-Anlage Perschke Warneke, LG, Bleckeder Lstr.:
http://www.solarlog-home.de/sonnenfreunde/

 

- Der Solarenergieförderverein Aachen (Sfv) sammelt seit 1994 regionale Daten, die gleich in verschiedenen Hinsichten ausgewertet sind:
http://www.pv-ertraege.de/cgi-bin/pvdaten/src/region_uebersichten_auswahl.pl/gr
Nach seiner Datenauswertung der 3000 bundesweit verteilten Anlagen von 1992-2005 sind bundesweit durchschnittlich pro KWp 837 KWh a Solarstrom zu ernten. Oder pro m2 Modul sind mindestens109 und höchstens 134 KWh a geerntet worden; also als Kurzformel: 1 m2 Modul ergibt ca. 100 KWh a!
Zum Hintergrund
lese man den kurzen informativen Artikel von Eberhard Waffenschmidt:

http://www.waffenschmidt.homepage.t-online.de/100prozent/100prozent-solar-2007-04-06.pdf

 

- Und auch unter Sonnenertrag http://www.sonnenertrag.eu/compare.php gibt es nicht nur verschiedene genaue Ertragsdarstellungen auch aus Niedersachsen, sondern auch viele andere –teils recht persönliche- Infos. Etwa die Überlegungen zur Anlagenentscheidung unter „Entscheidung“.

 

LGs öffentliche Anzeigen gibt es bei:

- St. Marien Kirche, Friedenstr., -
- Salue, Kurpark, (im Gebäude bei der Kasse, von außen durch die Scheibe einsehbar)
- Wilhelm-Raabe-Schule, Feldstr. (im Gebäude, 1 ter Stock, links herum im Flur)
- Uni Gebäue 9, 
- Kita* Häcklingen
- Grundschule Häcklingen (im Gebäude, in der Mitte  beim „Schwarzen Brett“)
und auch in der Wilhelm Raabe Schule, Feldstr. (allerdings nur weit oben im Gebäude)

* KWh- und Co2-Angaben dort scheinen jedoch zweifelhaft hoch. So ist dort die Zahl der CO2-Ersparnis ca. 13 % höher als die der KWh-Ernte,  während sie üblicherweise zwischen 50-75% der KWh angegeben wird.

 

Bald sollen hier auch privat gesammelte Daten veröffentlicht werden!

 

Und um das PV-Erntepotential abzuschätzen, gehe man etwa zu: http://re.jrc.ec.europa.eu/pvgis/apps/pvest.php?lang=de&map=europe

Und wer Co2-Wirkungen berechnen möchte findet einen Rechner bei Klima aktiv:

http://www.klima-aktiv.com/co2rechner.html

 

 

LÜNEBURG (Stadt) ist auch in der Solarbundesligavertreten.

Mit 71119 Einwohnern sind bisher 6,8 Watt pro Einw. gezählt worden (+ Solarthermie 0,043 m²/Ew*), die somit insgesamt 483,61 KWp Solarstrom einspeisen und Solarthermie auf 3058 m² nutzen.

Im Vergleich zu anderen ist LG damit bundesweit nach diesem Punktesystem 867 te und in Niedersachsen 71 te. Aber dabei gehen eben alle Größen und Arten von Gemeinden in die Wertung ein. Lüneburg müsste fairerweise mit ähnlichen Städten verglichen werden und dann wäre die Platzierung ganz anders zu werten.

In Niedersachsen ist das 4680 Einwohner kleine Suderburg, wo auch ein Leuphana-Teil wirkt, 5te (BRD: 237) mit 118,6 Wp pro Einw. + 0,138 m² St/Einw. weit voraus.
Und herauszustellen sind auch: Wendisch Evern (1480 Einw.) als 36te (BRD: 591) mit 7,9 Wp/Einw. + 0,168 m² St/Einw., wie Adendorf (10112) als 41te (BRD: 673) mit 11,1 Wp/Einw. + 0,096 St/Einw. .

Reppenstedt fehlt noch erstaunlicherweise, wie weiterhin auch Hannover.
 
Für einen fairen Vergleich sind somit nur noch die folgenden besser:

Platz

Pkte

Ort

Einwohner

Thermie-m²

Strom-Wp

Platz BRD

24

39

Hameln

63172

0,041

52,3

550

25

38

Tostedt

21255

0,134

18,8

556

54

19

Emden

51351

0,040

16,8

757

56

17

Osnabrück

154850

0,048

11,2

789

71

13

Lüneburg

71119

0,043

6,8

867

Deutlich wird allerdings, dass hier gerade im Solarstromaufbau mehr passieren muss!
Unser Verein arbeitet dafür und es sollte dazu dringend Förderung für Gemeinschaftsanlagenaufbau geben.

 

Bis 2006/7:
Mit 70771 Einwohnern sind bisher 4,4 Watt pro Einw. gezählt worden (+ Solarthermie 0,032 m²/Ew*), die somit insgesamt 311,39 KWp Solarstrom einspeisen.
Das ist derzeit bundesweit noch der 787. Platz, unter den vergleichbaren Mittelstädten aber schon der 220. .
In Niedersachsen der 51, unter den vergleichbaren ab 38.000 Einw. haben nur mehr erreicht: der 31. Emden (51000) mit 16,8 W/Ew, der 41. Neustadt Rgb (45000) 15,4 W/Ew, der 42. Buchholz Nordh. (fast 39000) 9,1 W/Ew, der 43. Laatzen (41500) 6,8 W/Ew und als 44. die Großstadt Osnabrück (157000) mit 6,7 W/Ew .

Kleine Umfeldgemeinden Lüneburgs sind schon relativ erfolgreicher: So erreicht der 13. Wendisch Evern (1480) 7,9 W/Ew + 0168 m²/Ew, Adendorf (9800) 6,5 W/Ew + 0,85 m²/ Ew und die Spitzengemeinde in unserem weiteren Umfeld (Landkreis Uelzen) ist der 3. Suderburg (4666) mit 81 W/Ew .

Aber wer weiß es genau, bisher fehlen noch sehr viele Kommunen, auch das sich solar aufgeschlossen gebende Hannover.

Welch` ein seltsamer Maßstab, wo wir doch Energieleistung zumindest in Watt messen und sie eben dann auch in der Zeitdimension als KWh abrechnen. (TBK)

 

 

PV-Anlagen + kWp-Leistungen

Und nach neuester Anlagenübersicht des Netzbetreibers, ergänzt und korrigiert nach SunOns Infos von Anlagenbetreibern speisen ein:

 

Gesamt-PV Kreis LG, incl. HLG (bis 12-08 ):
über 3200 kWp mit 440 Anlagen

 

PV Hansestadt-LG:
ca. 641,1 kWp (nach neusten Überprüfungen) – (nach Solarbundesliga (07-2008): 483,6 kWp) mit 145 Anlagen (Solarbundesliga: nicht bekannt!)

 

PV Kreis LG, ohne HLG:

Ca. 2559 kWpmit 295 Anlagen

 

Dabei sind die Beiträge aus Bleckede, Dahlenburg, Amt Neuhaus und Bienenbüttel noch zu ergänzen. Über Zuarbeit würden wir uns freuen.

 

 

Die leistungsstärkste PV-Anlage im Landkreis war bis November die mit 99 kWp – seit Dezember versorgt der 512 kWp Solarpark Südergellersen (Landwirt Beecken mit Solarstrom ) in neuer Dimension,
in der
Stadt leistet seit Ende Oktober nicht mehr eine 27,3 kWp – Anlage, sondern die Fleer Kaltenmoor – Anlage mit 30,0 kWp am meisten. Im Weiteren brachte er im November eine 18,4 kWp – Gemeinschafts-Anlage ans Netz.

 

Genauere kWh bzw. MWh-Angaben aus dem Energiedialog mit E.ON-Avacon sind in der Klärung. Rechnet man in Annäherung mit 837 kWh pro kWp (langjähriger Bundesdurchschnitt des Sfv seit 1992) wären es ca. 2141 MWh a (= anno) Solarstrom im Kreis und ca. 536 MWh a in der Stadt; insgesamt werden also vermutlich ca. 2670 MWh Solarstrom eingespeist, wobei die Beiträge aus Bleckede, Dahlenburg, Amt Neuhaus und Bienenbüttel noch zu ergänzen sind.

 

Wir gratulieren allen Betreibern seit 1992 (`93)!

 

Weitere Detailsinfos folgen nach weiteren Überprüfungen + Ergänzungen!

 

 

 

 

Weitere Infos zu LG Solarkraftwerken und SunOn LG stehen bzw. standen auch in der Klimaserie der LZ: http://www.landeszeitung.de/dokumente/klima2.pdf, wie auch -leider versteckt bzw. leider wieder „herausgenommen“*- im Archiv des Stadtservers www.lueneburg.de

*  Nur noch im –leider kostenpflichtigen- Zeitungs-Archiv der LZ zu finden.

 

 

 

UND ZUR BEDEUTUNG für die STROMVERSORGUNG:

 

Solarstrom versorgt uns stark zunehmend

Vom Deutschen Strombedarf, 617,647 TWh (Nitsch, DLR) wurden 2006 mit 3300 MWp fast 3 (2,77) GWh solar erzeugt;
davon allein 2006 ca. 900 MWp aufgebaut! Die Aufbauzahlen für 2007 sind noch umstritten, nach dem Bundesumweltministerium + Photon seien es ca. 1150 MWp gewesen. Der Solarenergieförderverein sieht einen wesentlich geringeren Neuaufbau.

In Bayern gab es 2007 bis 2008 vermutlich schon einen Solarstromanteil von 2% des Strombedarfes. Aber auch im Norden gibt es ständige steigenden Aufbau und weiterhin ein großes Potential! Man bedenke etwa, dass wir hier mehrere Jahre PV-Ernten von über 1000 kWh pro kWp a bzw. mehrfach über 950 kWh/kWp a feststellen konnten.

 

In jedem Fall ersetzt er teureren Spitzenlaststrom,  meist aus Braunkohle.

 

Auch amortisiert sich der Solarstrom energetisch schon nach höchstens 3 Jahren (d. h. wird die Energie, die zur Herstellung der PV-Anlage eingesetzt wurde erzeugt (genauer: gewandelt). Danach wird noch über 30 Jahre Energie neu geschaffen!

Herkömmliche atomare und fossile Energien amortisieren ihre Energieerzeugung nie. Sie verbrauchen also immer deutlich mehr Energie als je schaffen können (schon deshalb, weil sie ständig Energiestoffe, wie Uran, Kohle, Öl oder auch Gas brauchen (deren Bereitstellung auch nochmals Energie verbraucht.)

 

Man denke etwa gerade auch an den Energieverbrauch, den allein ein Castortransport (wie der am 08.-10.11.08) verbraucht. Wieviel Sinnvolles könnte damit geschaffen werden. Auf jeden Fall auch manche Solarstromanlage. Helfen Sie mit sie zu schaffen!

 

 

Wieviel Strom alle Lüneburger verbrauchen ist bisher nicht öffentlich.
Wer informiert uns?

 

Erneuerbare Energien erbringen mehr als sie kosten

Die privaten Stromverbraucher mussten 2006 für die EE-Preise ca. 2 Milliarden € (pro KWh 0,54 Cent von 19,79 Cent bezahlen. Der so bezahlte EE-Strom ersparte aber ca. 5 Milliarden € an Strompreiskosten. (Umweltministerium + www.unendlich-viel-energie.de)

 

Oder auch:

 

Volkswirtschaft gewinnt und spart mit Erneuerbarem Energien-Gesetz:
Teuer ist also nicht das EEG trotz garantiert höherer Preise, sondern sind die fossil-atomaren Energien!

Durch den Einsatz erneuerbarer Energien konnten in Deutschland 2006 Importe von Öl, Gas, Kohle und Uran in Höhe von 4,2 Mrd. Euro und externe Kosten für Umweltschäden von 3,2 Mrd. Euro vermieden werden
– Einsparungen, denen Kosten von nur 2,0 Mrd. Euro für die Förderung Erneuerbarer Energien gegenüber standen.

 

2007 war diese Bilanz noch günstiger! Genauere Zahlen gibt es bei Bundesverband Erneuerbare Energien + Agentur EE.

 

2007 kam es – trotz der PV fälschlich als teuer und unproduktiv darstellenden Medien-Propaganda – zu einem Solarstromneuaufbau von 1150 MWp! (Photon)

Und besondere zunehmend Kosten einsparende Wirkung gibt durch den "Merit Order - Effekt" - also die Verringerung des Einkaufspreises - an der Strombörse, wie es auch das Bundesumweltministerium bestätigt:

Zitat des BMU im Juni 2008 zu diesem Thema:
"Aufgrund der speziellen Preisbildungsmechanismen auf dem deutschen Strommarkt haben erneuerbare Energien in der Vergangenheit einen deutlich dämpfenden Einfluss auf die Börsenstrompreise ausgeübt. Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung von Fraunhofer/ISI für das BMU senkte dieser sog. " Merit-Order-Effekt " in den letzten drei Jahren die Kosten der Strombeschaffung über den Spotmarkt um 2,5 Euro/MWh (2004), 4,3 Euro/MWh (2005) bzw. 7,8 Euro/MWh (2006). Hochgerechnet auf den gesamten deutschen Strombedarf entspräche dies 2006 - rechnerisch - einem Volumen von rd. 5 Mrd. Euro.

Die o. g. Studie hat in der Diskussion um die Nutzenwirkungen des EEG deutliche Akzente gesetzt und wurde z. T. kontrovers aufgenommen. In einem eigenen, englischsprachigen Working Paper zum Merit-Order Effekt haben Fraunhofer/ISI Ende 2007 daher neben den Ergebnissen ihrer Analyse auch wesentliche Kritikpunkte hieran dargestellt und kommentiert."

 

Der Solarenergie-Förderverein SFV hat die etwas komplizierten Hintergründe nun auf seiner Website sehr anschaulich erklärt (pdf-Datei 187kB),
direkter Link: http://www.sfv.de/pdf/Merit_order_280309pdf.pdf

 

 

Zur weltweiten Entwicklung siehe IPPNW:

Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung vom 10.02.2009

Tel. 030-69 80 74-0  -  www.ippnw.de

 

 

3. Wie zahlreiche Studien und Abschätzungen, insbesondere aber auch die reale Ausbaudynamik der Erneuerbaren Energien zeigt, kann die Energieversorgung weltweit in einem überschaubarem Zeitraum auf 100% Erneuerbare Energie umgestellt werden.
Schon heute tragen die Erneuerbaren zu 18% zur Energieversorgung der Menschheit bei. Die Atomenergie stagniert hingegen bei 2%, kann also zum weltweiten Klimaschutz nichts beitragen.

 

4. Die Stromversorgung Deutschlands stützt sich schon zu 15,3% (2008) auf Erneuerbare Energien. Wie die Ausbaudynamik der vergangenen Jahre zeigt, sind 100% in 10 bis 15 Jahren erreichbar, sofern der weitere Ausbau nicht politisch behindert wird.

 

5. Erneuerbare Energien können die Energieversorgung auf Dauer erschwinglich machen. Die Windenergie trägt schon heute mindestens zur "Stabilisierung" der Strompreise bei. Die Kosten der Solarstromerzeugung (Photovoltaik) sinken seit Jahren. Einer Prognose des Bundesverbandes Solarwirtschaft zufolge soll die Kilowattstunde Solarstrom ab etwa 2015 günstiger sein als der Strompreis, den ein Endverbraucher für die konventionelle Kilowattstunde aus der Steckdose zahlt.

 

Henrik Paulitz, Tel. 0032-2-230 75 77 (IPPNW Energie-Büro Brüssel)

 

 

Oder auch:

Erneuerbare Energien leisten nennenswerte Beiträge

 

Aus dem Forschungsbericht des BMU 2008, S. 9

 

… Deutschland hat 2008 den ambitionierten Ausbau erneuerbarer Energien fortgesetzt. Die Anteile erneuerbarer Energien an der Strom- und Wärmeversorgung wurden weiter erhöht. 2008 wurden nach vorläufigen Schätzungen des Bundesumweltministeriums bereits etwa 10 % des gesamten Energieverbrauchs und rund 15 % des Stromverbrauchs regenerativ gedeckt. Der Anteil erneuerbarer Energien am Wärmeverbrauch betrug gut 7,5 %.

Damit befindet sich Deutschland auf gutem Weg, die Ausbauziele der Europäischen Union für erneuerbare Energien bis zum Jahr 2020 zu erfüllen. Bis dahin soll Deutschland, so das Ziel der Bundesregierung, mindestens 30 % seines Strom- und 14 % des Wärmebedarfs erneuerbar decken. Die EU will bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch auf 20 % erhöhen. Deutschland strebt in diesem Rahmen einen Anteil von 18 % an.

Erneuerbare Energien haben 2008 in Deutschland den Ausstoß von rund 115 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) vermieden. Im Rahmen des Kyoto-Abkommens hat sich Deutschland verpflichtet, seinen CO2-Ausstoß bis 2010 um durchschnittlich 21 % gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel wurde mit 22,4 % für das Jahr 2007 bereits übertroffen – auch wenn der Rückgang zwischen 2006 und 2007 teilweise auf Sondereffekte zurückzuführen ist.

Die Emissionen sanken in der Abfall- und Landwirtschaft, beim verarbeitenden Gewerbe, im Verkehr und bei den privaten Haushalten. Bei der Stromerzeugung sind die Emissionen dagegen seit 1999 gestiegen. Hier stecken weiterhin große Potenziale in der Effizienzsteigerung und dem Ausbau erneuerbarer

Energien.

Wirtschaftlich profitiert Deutschland vom Ausbau der erneuerbaren Energien. Der Gesamtumsatz mit erneuerbaren Energien betrug im Jahr 2007 etwa 25 Milliarden Euro. In der Branche arbeiteten Ende 2007 rund 250.000 Menschen. Zahlen für 2008 lagen bei Redaktionsschluss nicht vor, aber es kann von einer steigenden Tendenz ausgegangen werden.

Ursache für die positive Marktentwicklung ist das im Jahr 2000 eingeführte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), das ausgezeichnete Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien geschaffen und für die notwendige Investitionssicherheit gesorgt hat.

Die Bundesregierung hat 2008 das Integrierte Energie-und Klimaschutzpaket verabschiedet und damit ihre ambitionierte Klima- und Energiepolitik fortgesetzt.

Das Paket umfasst unter anderem eine Novelle des EEG mit neuen Vergütungsregeln für die Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energien.

Weitere Bestandteile des Pakets sind ein Gesetz zur Förderung erneuerbarer Wärme (EEWärmeG), eine Weiterentwicklung der Energieeinsparverordnung und ein Gesetz zur Beschleunigung des Stromnetzausbaus (Energieleitungsausbaugesetz).


Im Rahmen des Emissionshandels ist 2008 der Verkauf eines Teils der CO2-Emissionshandelszertifikate angelaufen. Einnahmen in Höhe von 400 Mio. Euro stehen dem BMU für eine Klimaschutzinitiative zur Förderung von nationalen und internationalen Klimaschutzprojekten zur Verfügung. Für die Forschungsförderung des BMU im Bereich erneuerbarer Energien wurden 2008 aus der Klimaschutzinitiative 10 Mio. Euro zusätzlich bereitgestellt.

 

 

Markt- und Technologieentwicklung PHOTOVOLTAIK S. 15

Die Institute des ForschungsVerbunds Erneuerbare Energien (FVEE) haben eine Reihe entscheidender internationaler Rekorde aufgestellt:

So hält das Fraunhofer ISE mit 20,3 % den Wirkungsgradrekord bei multikristallinen, siliziumbasierten Solarzellen, die derzeit den Löwenanteil am Markt ausmachen.

Das ZSW Stuttgart hat zusammen mit der Firma Würth Solar Dünnschicht-Solarzellen entwickelt, die herausragende Wirkungsgrade zwischen 12 und 13 % erzielen, im Labor sogar über 18 %.

Außerdem erreichte das Fraunhofer ISE Anfang 2009 mit 41,1 % einen neuen Weltrekord bei Mehrfachsolarzellen aus III-V-Halbleitern für konzentrierende Photovoltaik.

Zugleich ist die deutsche Industrie äußerst innovativ. Firmen wie Q-Cells, SolarWorld und andere arbeiten an zukunftsfähigen Konzepten, die absehbar in die Fertigung überführt werden.

Nach Erhebungen des BSW-Solar investierte die deutsche Photovoltaikbranche 2007 rund 175 Mio. Euro und 2008 rund 190 Mio. Euro in Forschung und Entwicklung sowie 1,8 Milliarden Euro in den Auf- und Ausbau sowie die Modernisierung ihrer Solarfabriken. Auch der deutsche Maschinenbau leistet seinen Beitrag: Rund die Hälfte der weltweit eingesetzten photovoltaischen Produktionstechnik kommt schon jetzt von deutschen Maschinen- und Anlagenbauern. Das BMU geht davon aus, dass derzeit rund 40.000 Menschen in der deutschen PV-Branche arbeiten.

 

Laut Auskunft BSW gab es in der BRD seit Ende 2008:

5,3 GWp Solarstrom-Kapazität, mit der 4,3 TWh produziert wurden. Gesamtkosten aus dem EEG waren 1,7 Milliarden €, die aber eben umweltschonenden Strom erbrachten, der Kostenersparnissen von mindestens* 5 Milliarden € erbrachte.

Laut BMU arbeiteten 2008 rund 40.000 Menschen in der deutschen PV-Branche.

* Ohne Berechnung der gesamten Umwelt- und Klimaentlastungen + der Demokratieerneuerungswirkungen


ERWEITERUNG 2011:

Und diese Leistungen wurden inzwischen noch erheblich gesteigert und dass verteuert nicht, sondern entlastet uns alle. 2010 wurden deutschlandweit vermutlich ca. 8 GWp Solarleistung dazu aufgebaut, so dass wir nun nahe 19 GWp Leistung haben.

Wozu nur will die Regierung dann
den Aufbau so unattraktiv machen, dass er nur maximal 3,5 GWp jährlich stattfinden soll. Wieviele 1000de hoch moderner Arbeitsplätze und welche Wirtschaftskraft werden so unnötig und unsinnig gefährdet.

Kämpfen Sie mit uns, dass die Solare Energiedemokratiewende attraktiv 
gestaltet wird!


Wir bitten die Form zu entschuldigen! Wir wollten die Schrift eigentlich überall gut leserlich groß haben. Aber dieses System, wie so viele legt leider eigenmächtig fest.

Wegen der Inhalte, die auch erneuert werden sollten, machen wir sie hier zugänglich.