SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V. - Strom von Bürgern für Bürger!

Herzlich Willkommen beim Lüneburger Solarverein!

Dieser Text-Rand ist ungewollt breit, wie auch die sonnig-schönen Ränder, oder auch Tabellarisches ist noch verformt. Wir bitten um Verständnis und werden es bald zu verbessern suchen!

Unsere Inhalte sind jedenfalls bedeutend
und teils auch einmalig und regional besonders!

Das Foto oben zeigt die Gesamt-Solarstromanlage der Wilhelm-Raabe-Schule, Lüneburg. Dieses Kraftwerk ist hier eines der ältesten überhaupt und das erste Bürgersolarkraftwerk; für uns vorbildlich bunt, da über 8 Jahre von 1 kWp zu 11,5 kWp in bildender Selbstarbeit aufgebaut und ca. 20% des Schulstrom beitragend.
Wir danken unserem Mitglied, Solarlehrer Karsten Riggert, für dessen Zurverfügungstellung!

"Dieser Solarverein steht in keinerlei Verbindung* zu "Sunonwealth Electric Machine Industry Co., Ltd!"
*  Dieser HINWEIS geschieht auf Wunsch von Sunonwealth


Wollen Sie uns etwas fragen oder mitteilen? -
Wir antworten gerne!

Tomas Biermann-Kojnov

Jürgen Nölke

Häcklinger Weg 43a

Büssenmühlenweg 25

21335 Lüneburg

21368 Dahlenburg

Tel.:     04131-403636

Tel.:     05851-7022

Mobil:  0176-48570017

 

Fax:     0321-21212157

 

Email: Biermann@sunon.org

Email: Noelke@sunon.org

Vereins-Konto: SunOn LG
Knr. 100591000 - Volksbank LG (BLZ 24060300)



AKTUALISIERT am 21.02.12
abermals erweitert und verbessert*

Solarinstallateure der Region, wer fehlt noch? (siehe "Erkenntnisse!")
Solare Aufbauwerte anteilig zum Stromverbrauch 2010 und kWp-Leistungen bis 2011-07 und gesteigert verbessert für alle erneuerbaren Energien unter "Leistungen"!
Argumete, warum PV Strompreise senkt und Wirtschaftskraft stärkt erneuert + ergänzt -EEG-Umlage kein Solarkosten-Maßstab, da dazu sachfremd berechnet. Netzmagementzumutungen + Antworten besonders auch bei "Solarstammtisch"!

Nun auch hier folgend aktualisiert bei Preisen und Leistungen!

Geben Sie gerne Hinweise au Tippfehler!

Es lohnt sich also weiter in anderen Bereichen vorbeizuschauen!
(
Aktuellstes" folgt hier gleich nach der Übersicht und gibt es auch in der Extrarubrik)

Dieser Internetauftritt sollte „bildlich“ ergänzt und nach Links aufgeteilt in Form gebracht werden! 
Wer ist bereit dazu zu helfen – wir würden uns freuen!

 

Zu Ihrer Orientierung hier auf der Seite

Diese Webside wird inhaltlich ca. 2-4 wöchentlich* aktualisiert!  *  Es sei denn der Webmaster ist länger ortsabwesend.

Solarfreunde Lüneburgs und anderswo,

hier gibt es (solare) Infos, die man sonst im Internet nirgends findet. - Es lohnt sich!
Einfach immer weiterlesen, ohne Links-springen – (hier wenige Word-Seiten)!


Ü B E R S I C H T:  (Was Sie hier finden!)

- "Aktuelles" in der Rubkrik (s.o.) und folgend nach diesen vorangestellten Allgemeininfos. Und direkt Termine:

- Solarstammtisch gewohnter Ort  23.02.12, 19,30 Uhr bei Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39, 21335 Lüneburg
(
Sonst - auch Januar 2012 am Jour fix: 4ter Donnerstag des Monats ; nicht im Juli)

- Energiepark Wolfenbüttel am 24.03.2012 besuchen, wo Erneuerbare Energien mit Redox Flow Batterie arbeiten:
Wer will mitkommen - bitte melden bei Biermann-Kojnov, Biermann@sunon.org 

- Energieplushaus von Familie Meyer-Olbersleben besuchen. Nachfragen wann: , An der Schule 41,  21335 Lüneburg 04131 407997

- Kosten- + Finanzierungsinfo (erneuert 2012-02) – Angemessene Preise? Milliarden-Kosteneinsparungen durch Merit-Order-Effekt (s. u.) 

Wahr ist Solarstromnetzkosten sanken in 2 Jahren auf die Hälfte (von 46 Cent/ kWh auf 24 Cent/ kWh ab 2012) und machen Strom preisgünstig. Richtig, das zahlen viele schon für Ihren Normalstrom, der dazu von echten Ökostromanbietern, die Neuanlagenauifbau fördern, gekauft werden sllte. Der verionsvorsitzende Biermann-Kojnov berät und begründet seine Empfehlung wer: Info@to-biko.de
Großnetzbetreiber bzw. die großen Stromkonzerne sind Kostentreiber mit ungerechtfertigt hoher EEG-Umlage-Weitergabe. Die Umlage von 3,5 Cent ist geplant zu hoch und müsste mindestens direkt auf 2,7 Cent gesenkt werden. Zusätzlich gab es weitere Einsparungen, wären auch die Sondersuventionierungen für große Stromverbraucher mit Effektivitäsauflagen von Staat zu finanzieren und sind auch dank des PV-Einsatzes die Börsen-Strom-Einkaufspreise erheblich gesunken. SO DASS EIGENTLICH FÜR DIE MINDESTPREISE IM MONOPOLMARKT (EEG-Umlage) kein Cent mehr auf den Strompreis umgelegt werden müsste. Aber die von der Regierung geduldete und geförderte Machtstellung der Großkonzerne lässt diese selbstherrlich erhebliche Gewinne auf Kosten der Stromkunden machen. Schon 2009 erzielten die großen 4 ca. 26 Milliarden Eur. ( Zum Vergleich: Die EEG-Gesamtkosten lagen da bei ca. 5 Milliarden)
- Der PV-Anlagen-Aufbau sollte derzeit auch bei Kleinanlagen möglichst deutlich unter 2100 Eur pro kWp kosten. Aber wegen relativ höherem Grundaufwand kosten sie meist noch deutlich mehr; was nur durch besondere Aufbaubedingungen gerechtfertigt wäre. Ergeben sich allerdings -auch aufwandsgerechte Preise- von 2600 €/kWp, ist die Finanzierung bei diesen Verkaufspreisen nicht mehr sinnvoll. So müssten die demokratisch bedeutenden Kleinanlagen bis 10 kWp, wie Ost-West-, Fassaden- und Gemeinschaftsanlagen, auch kompensierend höhere Strompreise erhalten, was die Regierung jedoch bisher verweigert, obwohl es in einigen Ländern mit EEG, auch etwa in Griechenland oder Italien, möglich ist.
Die zu Januar 2012 weitere drastischen Absenkungen um 15% und weiteren Verschlechtungen werden entsprechende weitere Anlagenaufbaupreissenkungen erforderlich machen, die vielfach nicht ausreichend zu leisten sein werden. Das EEG sieht jedenfalls eigentlich Gewinnperspektiven von durchschnittlich 7,4 % vor, die hier bei den auch demokratisch bedeutsamen Kleinanlagen so meist nicht erreichbar sind.
 
Für die Kalkulation sollte man hier im Norden mit 850 kWh/kWp rechnen und hoffen um die 900 kWh/ kWp ernten zu können. Schließlich muss man in 20 Jahren plus x wenigstens Gewinne von 7 % erzielen, um im Strommarkt Übliches zu erreichen.(S. unten + unter "Leistungen"!)
Langjährige Ernteversprechen von über 900 kWh/ kWp sind oft wenig realistisch und werden meist gegeben um zu teure Anlagenaufbaupreise verkaufbar machen.

- PV-Leistungen 2010-2011: (ergänzt + verbessert)
Die Anzahl der Kreis-Solarstromkraftwerke stieg bis 2011-07 auf 1330
in 2010 auf 1130, (erstes Mal über 1000);
in 2009 waren es 771,
in 2008 noch 537.
Darunter kleine von ab 1 kWp bis zu großen von über 1000 kWp (1 MWp)
In der Stadt LG arbeiteten Anlagen
2011-07
nun 292
2010 noch 254
2009 noch 175,
2008 noch 140
- Stadt LG  Solarleistung
2011-07 ca. 4742 kWp (fast 200 kWp mehr als in der Solarbundesliga)
2010 ca. 4062 kWp
2009
ca. 2007 kWp
2008
ca. 643 kWp
Leistungen gab es ab 2009 von 1 kWp bis zu 999 kWp.
- Stromernte zum Netzbeitrag:
2010 ca. 1638,6 MWh
2009
ca. 708,2 MWh
2008
ca. 334,7 MWh


Im ganzen Kreis LG arbeiteten Anlagen
2011-07 nun 1330
2010 noch 1135
2009 noch 771
2008 noch 537


Gesamt-LG Solarleistung
2011-07 ca. 21172,9 kWp 
2010 ca.18815,7 kWp  
2009 ca. 9932,9 kWp
2008
ca. 4016 kWp

Stromernte zum Netzbeitrag:
2010 ca. 10861 MWh
2009
ca. 4365 MWh
2008
ca.  3340 MWh

Höchster spezifischer Ertrag (kWp-Ernte) -überprüfte- 2009 1076,6 kWh/kWp (Bleckede) und 1072,1 kWh/kWp (Hansestadt LG) -
Höchste 2010
1000,6 kWh/kWp (Bavendorf) 982,5 kWh/kWp (HLG).
Im Durchschnitt
von 62 Erträgen wurden erreicht:
2009
935,8 kWh/kWp (dabei auch nur 751,4 kWh/kWp) -
2010
bei 71 Anlagen: 866,6 kWh/kWp (dabei auch 692,5 kWh/kWp)
-
Solarstromerntewettbewerb 2008 - Jahres-Sieger:
1076 kWh/kWp
+ Bis 2008- Sieger: 1022 kWh/kWp
(Weitere Einzelheiten unter "solare Leistungen")

- Der Energiedialog mit E.On-Avacon seit Dezember 2008:
Strom kWhs für Stadt + Kreis LG – hatte Folgen-  neue Antworten für 2007-2010 sind erarbeitet - Förderungen des großen Energieanbieters + Netzbetreibers blieben aber leider aus bisher.
Allerdings wurde -auch durch uns begleitet- eine PV-Anlage auf dem neuen Jugend-Theatergebäude seit Juni 2010 in Betrieb genommen.

- Mitgliederversammlung 28.03.11, 19,30 Uhr Gasthaus Krone, Heiligengeiststr. 39 Sonderthema: Erneuerbare Energien 2007-2010 im Gesamtkreis Lüneburg – Solarstromrevolution und Schleusen-Kanal-Speicher Innovation

- Infos zu Solaranlagenbesuchen – Solarerntenmitteilungen – Solaranlagenberatungen finden sie hier vielfach und sind noch zu aktualisieren



UND noch dieser Hinweis:

Eine große Infolücke von Juni 2009-März 2011 wird hier leider  bleiben müssen; etwas kompensiert durch die Aktivitätenübersicht. (S. dort!)  Die alten Infos sind aber teilweise noch bedeutend und interessant für das Verständnis der Auseinandersetzungen und Entwicklungen; auch machen sie bewusst, wieviel sich in nicht einmal 2 Jahren verändert hat.  Sehen Sie dazu unter dem link "webside 2009" oben!


Zum Verein

Wer vertritt diesen Solarverein

„SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e. V." ist als gemeinnützig anerkannter Verein am 29.11.07 mit erneuerter Satzung vom 01.09.2005 gegründet; (zunächst wollten wir wirtschaftlicher Verein werden, wie etwa "Sonnenstrom aus Adendorf wV")

Seit 03.04.08 ist der Verein unter Nr. 200312 als e.V. (eingetragener Verein) im Vereinsregister des Amtsgerichts LG eingetragen.

Mit diesem neuen Staus sollte „SunOn LG“ nun bei öffentlichen Einrichtungen und Förderern anders anerkannt sein; auch um gemeinsame Projekte betreiben zu können.

Den Vorstand bilden seit der letzten MV 28.03.2011

Tomas Biermann-Kojnov als erster Vorsitzender,
Jürgen Nölke als zweiter Vorsitzender,
Andreas Feldmann als Kassenwart
Klaus Riecken als Vorstand

Kassenprüfer wurde Torsten Behrens

Der Verein ist überparteilicher Ansprechpartner, Berater für Solarentwicklungen der Region, wie Interessenvertreter der Anlagenbetreiber.

Er war
aktiv mit:
laufend aktualisierten Internetinfos, dem monatlichen Forum „Solarstammtisch“ und daran anknüpfende Aktivitäten, wie Einspeisevertragsberatung, solarer Stromanbieterinfo, Solarstromernteerhebungen samt Preisvergabe, „Ernteberatungen“, Beteiligung an Aktionen, wie „Solar(meile)touren“ zum „Tag Erneuerbare Energien“ und manchen Infoständen und Infoveranstaltungen, wie etwa bei der Herderschule, auch mit Solarfilm, zum Weltklimatag 2007, der ersten Solarstromwechselparty LGs 08 mit den solarfördernden Anbietern,  wie auch bei der Baumpflanzaktion „Blätterwald“ 07 + der des Stadtförsters im Tiergarten LG 08. Und auch das „Grundeinkommen“ wurde solar bereichert Thema.
Laufend unterstützen wir regionale SolaranlagenbetreiberInnen und planen den (Mit)betrieb einer besonderen Lüneburger Bürgersolarstromanlage!

Wir haben uns viele spannende solare Aktivitäten vorgenommen, die wir mit Hilfe vieler UnterstützerInnen verwirklichen wollen. Seien Sie dabei!

Weitere Mitglieder sind herzlich willkommen! Die Satzung wird gerne zugesendet.
Wir erhalten nur einen Aufnahmebeitrag von 20 €, Jahresmitgliedsbeiträge erheben wir bisher nicht und setzen zur Anerkennung und Unterstützung unserer Vereinsarbeit auf Spenden!

Zur Neugründung waren wir mit Materialien beim Stadtserver zu finden: http://www.lueneburg.de/index.htm?baum_id=244&inhalt_id=547363
(Leider seit der Serverumstellung 2008 weggenommen)

Nun findet man unseren schönen Infoflyer und Vereinsinfo auch bei Regiosolar:


„SunOn LG“ will möglichst viele solare Erneuerungen für unsere Region mitbewirken: Teilen Sie uns mit, was Sie vom Lüneburger Solarverein erwarten und für Solaranlagenaufbau tun möchten?


Unser Umwelt und Klima schützender gemeinnütziger Verein braucht UnterstützerInnen, wie auch Spenden* für seine gemeinnützig, beratende, vermittelnde und fördernde Arbeit. Auch kleine Beträge helfen!

SunOn LG Volksbank Lüneburg Kontonr. 100591000  BLZ 25891636

Ebenso freuen wir uns natürlich auch über jede zeitweise Mitarbeit. Melden Sie sich und machen Sie einmal mit!

*
          Geben Sie bitte deutlich an:“ Spende“ und Adresse, damit wir bescheinigen können. Unter 200 € genügt dem Finanzamt dieser Überweisungsbeleg.



Einige (Er)klärungen zu:

„Was ist Photovoltaik bzw. Fotovoltaik?“

Bezeichnungen für direkt „erzeugten“ (genauer: gewandelten) Solarstrom. Dabei treffen Sonnen- bzw. Lichtstrahlen auf Solarzellen, die Gleichstrom erzeugen. Um nennenswerte Mengen zu erreichen werden Zellen zu Modulen verbunden. Mehrere intelligent zusammen geschaltete Module erbringen eine Sonnenstromanlage, deren Leistung in Kilowatt peak (kWp) angegeben wird. Deren Gleichstrom wird über Wechselrichter zu Wechselstrom in kWhs gewandelt, die über einen Einspeisezähler an Netzbetreiber verkauft werden können.
Stromerzeugende Module sind nicht mit Kollektoren (Sammlern) zu verwechseln, mit denen Solarwärme gewonnen werden kann.

Es gibt auch solarthermische Kraftwerke, die aber  große Hitze brauchen. In sehr heißen Regionen (z. B. Südspanien) wird über konzentriertes Sonnenlicht Wasserdampf erzeugt, mit dem man in Turbinen sehr große Strommengen produziert.

 „Wie ist Solarstrom zu messen (Energiemaßstäbe)?“

Die Leistung von Solarstromanlagen wird in kWp (Kilowatt peak) angegeben. Dabei steht das „p“ für eine theoretische Leistungsspitze unter Laborbedingungen. Doch die tatsächlichen Stromergebnisse (in kWh) können sehr unterschiedlich hoch sein und sind im Norden Deutschlands meist deutlich geringer als im Süden, außer in See- Flusslage.
kWhs pro kWp brauchen wir als Maßstab, um verschieden große Anlagen vergleichbar zu machen.
kWh (Kilowattstunde) ist das gewohnteEnergiemaß für Haushalts- Stromabrechnungen.
Wie sind sie auf das Energiemaß
Joule (J) zu beziehen?
1kWh entspricht 3600 J, denn 1 J = 1 Watt mal 1 Sekunde; 3600 KJ = 1 kWh.

 

 AKTUELLES – AKTUELLES – AKTUELLES …

Ab 2012 gibt es für solare kWh nach EEG - Erneuerbare Energien Gesetz Einspeisevergütungen 2012

http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm

Degressions- und Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen,
gemäß § 20 Abs. 2a EEG sind:

PV-Anlagen auf und an Gebäuden sowie an Lärmschutzwänden:

Anlagen bis einschl. 30 kWp:                          = 24,43 Ct/kWh

Anlagen bis einschl. 100 kWp:                        = 23,23 Ct/kWh

Anlagen bis einschl. 1 MWp:                           = 21,98 Ct/kWh

PV Anlagen auf Freiflächen und sonstige Anlagen:

Anlagen größer 1 MWp:                                 = 18,33 Ct/kWh

Eigenverbrauchsvergütung nach § 33 Abs. 2 EEG  
                                                                       = 8,05 Ct/kWh
ab 30%:                                                           12,43
ab 30 kWp                                                         6,85
dann ab 30%                                                   11,23
ab 100-500 kWp                                                5,60
dann ab 30%                                                     9,98

Weiteres ...

Die Erläuterungen zur Einstufung dieser Degressionssätze finden Sie auf der Internetseite der Bundesnetzagentur ( => Sachgebiete => Elektrizität/Gas =>Erneuerbare-Energien-Gesetz => Vergütungssätze Photovoltaikanlagen) unter http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/17479.pdf
Nähere Info auch bei http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm

 

EEG - Erneuerbare Energien Einspeisegesetz 2009
vom 6.6.2008

Demnach gelten ab 01.01.2009 bis 31.12.2009 folgende Mindestpreise für die Solarstromeinspeisung in das öffentliche Stromnetz, wie folgt differenziert: (ohne Gewähr)

PV-Anlagen auf und an Gebäuden sowie an Lärmschutzwänden:

bis 30 kWp:                    43,01 Cent/kWh
30 - 100 kWp:                 40,91 Cent/kWh
100 - 1000 kWp:             39,58 Cent/kWh
ab 1 MW:                       33,00 Cent/kwh

Eigenverbrauch           25,01 Cent/kWh


Die Einspeisevergütung des Aufbaujahres gilt 20 Jahre lang, zuzüglich dem Jahr der Inbetriebnahme.

Vergleichen Sie 2009 und jetzt!
Die Solarstrommindestverkaufspreise wurden von Anfang an um 5% jährlich gesenkt und seit der CDU-FDP Regierung 2009 immer drastischer bis über 30% pro Jahr gesenkt.
Dabei wirkt Solarstrom preissenkend. Und es ist eine Tatsache, das die Lernkurve der Produktion nur ca. alle 7 Jahre 50% Produktivität für Preissenkungen her gibt. Diese Regierung mutet dies aber in 2 Jahren zu. Wie lange kann das gehen?
Der erfolgreiche Solaraufbau für Klima-, Umweltentlastung und Energiedemokratie muss machbar bleiben. Das ist eine Überlebensfrage für dir wir uns hier regional engagieren.

- Auf Nachfrage organisieren wir Besuche bei Solaranlagenbetreibern für Interessenten, die PV-Anlagen direkt vor Ort kennenlernen wollen.
Sehen Sie dazu auch unsere letzte Tour am "Tag erneuerbare Energien" 30.04.2011 unter "Aktuelles"!

- Wir sammeln auch weiterhin Solarernten Ihrer kWp-Leistung in kWh seit der Ersteinspeisung (möglichst zu allen Monatsergebnissen), um anerkennen zu können, was Sonnenstrom (PV) – Anlagen tatsächlich leisten. Anonymität garantiert!

 Eine Übersicht einiger Ernten 2009-2011 finden Sie unter " solare Leistungen "

Erntemengen sollten bekannt werden, denn auch im Süden Hamburgs kann man Spitzenernten  deutlich über 1000 kWh/ kWp erreichen. Im Durschnitt auf 20 Jahre und mehr, sollte man allerdings mit ca. 850 kWh/ kWp kalkulieren. Man hat eine Sicherheit und lässt sich nicht zu hohe Aufbaupreise vorrechnen.

- Planen Sie eine Solaranlage aufzubauen und suchen Sie unabhängige Beratung - auch zu Preisen?
Melden Sie sich bei Biermann-Kojnov
04131-403636  oder
Biermann@sunon.org


Solarrevolution in Lüneburg - sensationell verstärkter Solarstromaufbau beschleunigt die Energiewende

Tomas Biermann-Kojnov -
SunOn Sonnenkraftwerle Lüneburg e. V.
Text aktualisiert

292 + 4742, wie 1330 + 21172 sind die neuen, geradezu revolutionären Zahlen. Warum? Lüneburg- Stadt hatte 2011-07 bereits 292 Sonnenstrom-Kraftwerke aufgebaut, darunter auch große mit 999, 655 oder 512 kW. 292 Anlagen nach dem es 2009 noch 176 und 2008 noch 141 waren, also eine Steigerung um das Doppelte. Und diese Energiedemokratie entwickelnd große Anzahl von Stromversorgern verstärkte die solare Leistungskraft auf 4742 kW (Ende 2010: 4062), nach 2001 kW in 2009 und noch 641 in 2008. So wurde die Leistung in 2010 mehr als verdoppelt und in 2 Jahren gar mehr als verfünffacht. Und damit kann die Hansestadt auch einen großen Sprung nach vorn in der Solarbundesliga machen.
Und der solare Leistungsaufbau im ganzen Kreis Lüneburg hat mit 1330 Solarstrom-Kraftwerken, die 1000 nun schon zum Drittel überstiegen, nach 758 in 2009 und 536 in 2008. So wurden sie also in 2 Jahren mehr als verdoppelt; und darunter sind auch 2 Feldanlagen von über 1000 kW (1 MW). Damit wurde die solare Leistung von 4058 kW in 2008 über 9770 kW in 2009 schon mehr als verdoppelt, um auf diesem hohen Niveau 2010 mit 18816 kW sich gar nochmals fast zu verdoppeln. Und dabei erweist sich auch Dahlenburg als besonderer Solarort, mit 74 Solar-Kraftwerken zu 1682 kW, wie auch Bleckede und Amt Neuhaus außerhalb des E.on-Avacon-Netzes wegen günstiger Sonnenstrombedingungen besonders zur Kreisleistung beitragen.

Weitere Solarorte-Ergebnisse und auch solide Argumente warum dieses Mehr an Solarstrom den Strompreis senkt und auch sonst mehr Gewinn als Kosten bringt erfuhr man beim SOLARSTAMMTISCH am 24. Februar + 
24. März 11, ab 19,30 Uhr, beim Gasthaus „Krone", Sülfmeisterstube, Heiligengeiststr. 39 und können auf Wunsch auch wiederholt und erweitert werden.

Zur Zahlengüte: Diese Zahlen sind bei den kW-Angaben vermutlich noch zu niedrig gerechnet, da manche zusätzliche Leistung nicht registriert wurde. Die Netzdaten wurden durch Herrn Jäger von E.on-Avacon zugearbeitet und an ihn rückgemeldet, wie auch durch Internetdaten, und deren Erarbeitungen und Abgleiche auch mit persönlich gesammelten Anlageninfos, kontrolliert.



Zum Hintergrund finden sie hier eine sehr anschauliche Quaschning-Analyse des Aufbaustandes der Erneuerbaren Energien Deutschlands
http://www.volker-quaschning.de/datserv/ren-Strom-D/index.php

Und passend kommentierend hier auch diese treffende  Stellungnahme zur solaren Lage,
mit Dank an den Autor, der beim Freitag und Spiegel online veröffentlichte:

Die deutsche Solarrevolution ist da und keiner feiert
08.02.2011, Martin Unfried Utopist  
http://www.utopia.de/magazin/die-deutsche-solarrevolution-ist-da-und-keiner-feiert-photovoltaik-erneuerbare-energien-kosten-kommunikation?all=

Erneuerbare Energien stehen derzeit in der Kritik – weil sie kosten. Martin Unfried erklärt, warum die einseitige Kosten-Kommunikation falsch ist und dass die Kosten der Energiewende die Kosten der schmutzigen Energien sind: Kohle und Atom.
Die Agentur für Erneuerbare hatte vor kurzem gute Nachrichten: Die Umlage, die Verbraucher für Strom aus Erneuerbaren Energien zahlen müssen, wirke wie ein regionales Konjunkturprogramm. Städte und Gemeinden, die sich mit Erneuerbaren Energien versorgen, sparten nicht nur Kosten für teure Rohstoffimporte. Sie sorgten auch dafür, dass neue Arbeitsplätze geschaffen werden und Steuer- und Pachteinnahmen in die kommunalen Kassen fließen. Bezeichnenderweise spielt diese regionalwirtschaftliche Perspektive bei der derzeitigen Photovoltaik-Debatte keine Rolle.
Falsche Berechnungen: die Kosten der Energiewende sind die Kosten der schmutzigen Energien Kohle und Atom
In Sachen Photovoltaik (PV) ist wieder Katastrophen-Alarm: der Sonnenstrom frisst uns die Haare vom Kopf! Bernhard Pötter hat letzte Woche in der taz vorgerechnet, dass wir zuhause 140 Euro mehr für die Erneuerbaren im Jahr hinblättern. Holger Krawinkel von den Verbraucherzentralen hat schon vor einiger Zeit das Bild geprägt vom armen Mieter, der für die üppigen PV-Gewinne des schwäbischen Zahnarztes bluten müsse. Das klingt alles einleuchtend, ist aber falsch. Es ist grundsätzlich falsch, weil die Kosten der Energiewende die Kosten der schmutzigen Energien Kohle und Atom sind. Ihre Kilowattstunden haben in Wahrheit eben keinen längerfristigen ökonomischen Wert, weil sie nicht nachhaltig sind.
Die EEG-Horrorrechnungen sind aber auch fachlich falsch. Die Mehrkosten pro Haushalt sind nämlich alle berechnet nach der sogenannten EEG-Umlage. Diese ist eine technische Berechnungsgrundlage für Netzbetreiber, die die Einspeisvergütung bezahlen, den Strom am Spotmarkt verkaufen und sich den Differenzbetrag wieder zurückholen. Damit schafft die EEG-Umlage im System Transparenz. Das ist gut. Die Umlage ist aber kein präziser Indikator für die damit verbundenen Strompreiserhöhungen von Haushalten. Natürlich hat der Aufbau von mehr Solarstrom auch eine preistreibende Wirkung. Aber unser Strompreis zuhause wäre im Jahr 2011 eben nicht 3.5 Cent billiger, wenn es die Förderung der Erneuerbaren nicht geben würde. Die Preisbildung auf dem deutschen Strommarkt ist schon etwas komplexer. Matthias Kurth von der Netzagentur hat vor Wochen erklärt, dass die aktuellen Preissteigerungen eben nicht mit der EEG Umlage zu erklären sind, weil beispielsweise preisdämpfende Faktoren von den Konzernen nicht an Kunden weitergegeben wurden. Die zunehmende Menge an erneuerbarer Energie bewirkt sogar sinkende Großhandelspreise, weil teurere Kraftwerke aus dem Markt gedrängt werden.
Diese Differenzierungen helfen aber im Mediengetöse nichts: die Erneuerbaren sitzen in der 3.5 Cent* Kommunikationsfalle. Leider hat die EEG-Umlage nämlich ein paar handfeste Konstruktionsprobleme: In der theoretischen Welt der Berechnung bedeuten sinkende Preise an der Strombörse auch eine höhere EEG-Umlage. Das ist eigentlich gut für den Kunden, aber schlecht für das Image der Erneuerbaren. Die Netzbetreiber haben dabei kein eigenes Interesse an hohen Verkaufserlösen des EEG-Stroms, da sie die höheren Kosten über die Umlage bequem durchreichen können. Die Umlage wird auch maßgeblich von Privathaushalten und kleinen Unternehmen gezahlt. Strom intensive Betriebe zahlen kaum was. So lautet auch die eigentliche soziale Frage: Warum finanzieren die größten Verbraucher den Ausstieg aus der schmutzigen Energie nicht mit?
Die fragwürdige Kommunikation der EEG-Umlage hat handfeste Konsequenzen: bis weit in die Umweltbewegung hinein gibt es immer noch Zweifel an den Kosten und Potentialen der PV in Deutschland. Dabei war 2010 das Jahr der deutschen Solarrevolution. Der Durchbruch. Der Photovoltaik Markt ist mit 8 bis 9 Gigawatt Leistung spektakulär gewachsen und als Folge fallen die Modulpreise weiter. Deshalb ist die Diskussion über die ausserplanmässige Anpassung der EEG-Vergütung auch ein Erfolg.
Im Jahr 2008 bekam ein privater Solarstromproduzent mit Anlage auf dem Dach noch 46.5 Cent pro Kilowattstunde. Letzte Woche hat der Bundesumweltminister verkündet: die Vergütung soll im Juli bereits abgesenkt werden und bei anhaltendem Wachstum 2012 nur noch 22,7 Cent betragen. Bei PV wäre das also eine Halbierung der Vergütung in 4 Jahren und eine Aussicht auf weiter fallende Modulpreise. Die Solarbranche steht dabei an der Seite Röttgens, weil jede Kürzung besser ist als eine Mengenbegrenzung, die in die PV-Planwirtschaft führt. Genau das wollen Stromkonzerne und Teile von FDP und CDU.

UND
Serie: Die Zukunft erneuerbarer Energien  (7 Teile)
http://www.utopia.de/galerie/serie-zukunft-erneuerbare-energien

ERGÄNZUNG

Juwi stellte kürzlich fest, dass die großen 4 Stromkonzerne so viel Gewinn machten, dass sie leicht 4 Cent /kWh ausgleichen könnten und immer noch gute Gewinne hätten. Haus-Solarstromanlagenbetreiber haben tatsächlich durchschnittlich Gewinne von 3-5 % zu erwarten. Es ist völlig unpassend Ihnen zu große Gewinne auf Kosten der Stromkunden zu unterstellen, zumal sie mit Ihrem direkten Energiewendebeitrag Risiko und allerlei Arbeit übernehmen für 20 Jahre und mehr!
Die Konzerne, die um Vielfaches hohe Gewinne machen, sind die wahren Stromkundenausnutzer, in dem sie mit
beherrschender Machtposition viel zu hohe Strompreise verlangen. Unser Staat muss hier endlich kontrollierend auf faire Preise begrenzen!
Es ist höchste Zeit Ihnen Gegenmacht der Vielen entgegen zu setzen mit vielfältiger Kraft für die notwendige und auch lohnende Energiewende!

Auf gutes solares Gelingen,
Tomas Biermann-Kojnov


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