Gesamt-Solarstromanlage der Wilhelm-Raabe-Schule, Lüneburg.
Gesamt-Solarstromanlage der Wilhelm-Raabe-Schule, Lüneburg.

Aktuelles

SunOn Sonnenkraftwerke Lüneburg e.V. - Strom von Bürgern für Bürger!

 

Termin(e) vorweg:

 

- Energietreff: 7. Dezember 2017  (ehemals Solarstammtisch)
ab 19,30 Uhr im Adlerhorst mit den Zukunftsgenossen, Schnellenberger Weg 21. Näheres siehe unter "Energietreff"!

 

NEUSTE PV-Vergütungen - bis 31.01.2018  s. unter "Erkenntnisse"


 

"Jamaika"-Koalition nur wenn ...
Bremsen für bürgersolaren Neustart gelöst werden. Ein paar abgeschaltete Kohle-KWs reichen dazu nicht. 40 Mrd € atomar-fossile Subventionierungen muss endlich eingepreist werden und für bürgersolaren Aufbau und vielfältige Speicherungen umverteilt werden. 
Ausschreibungen nur ab 18 MW, wie es auch die EU vorsieht. Terminstrommarkt abschaffen, der -auch sehr verteuernd- den EE-Vorrang nimmt. In einem Energiemarkt für alle würden atomar-fossile Energien nur nachrangig eingesetzt. Gasstrom müsste unter den fossilen Vorrang bekommen, um nach Bioenergie zeitweise mangelnde Solar- + Windkraft auszugleichen. Speicher sind Überangebote aufnehmend ebenso zu ergänzen.

Für Kohle-KWs gibt es genug Gas-KWs. Das würde zudem auch Arbeitsplatzvernichtungen hinfällig machen, wie sie jüngst von Siemens angekündigt wurden.
PV-Installateure können und müssen zu vielen Tausenden wieder viel mehr aufbauen wie 2012, wo 8 GW Neusolaraufbau erreicht wurde.
2016 war er auf 1,5 GW ausgebremst, wobei dann noch steigerd wirkte
dass durch das verunstaltete EEG ab 2017 pro Kraftwerk schon ab 750 Kilowatt überaufwendig + sehr beschränkend, wie unsicher nur über Ausschreibungen Reinvest zu erzielen war, wo 2016 dazu noch Vergütung garantiert blieb.


Zu unsere Forderungen siehe hier unter "Wahlinfos". Und wir unterstützen dazu auch die aktuellen des BW Solarclusters. Hier kurz beschrieben: https://www.pv-magazine.de/2017/11/13/solar-cluster-baden-wuerttemberg-legt-zehn-punkte-plan-fuer-photovoltaik-vor/

 

Erinnert sei auch an die Forderungen zu den Koalitionsverhandlungen von über 40 Initiativen (dabei auch wir "SunOn Sonnenkraftweke LG") Hier neben dem Sfv wiedergegeben bei der Deutschen Gesellschaft für Solarenergie: http://www.dgs.de/news/pressemeldungen/251017-resolution-zu-den-koalitionsverhandlungen-2017/

 

Welche Weiteren sind -auch für Lüneburg- zu ergänzen?

 

- Energieforum zur Wandelwoche mit Zukunftsgenossen war am 24.Oktober in der VHS

-Alte Hasen- des EE-Engagements in der Region werden nach ihren Erfahrungen und Wünschen zum Wandel befragt vom langjährig Energieengagierten Prof.Dr.Oliver Opel der Leuphana. Dabei ist der erste Solarstromanlagenbetreiber der Region (1992), Jürgen Nölke, aus Dahlenburg, der vorher auch Thermie nutzte und nutzt, wie mit Wotan-Wind die erste Bürgerwindanlage seit 2000 mitbetreibt. Zudem ist er Mitorganisator von SunOn LG.
Tomas Biermann-Kojnov, ist Mieter mit vielfältigen Erfahrungen und Beteiligungen zur regionalen, (auch HH), wie bundesweiten Solarenergie, startend als Agenda 21 Bürger und mit dem solar lokal initierten Bürgersolarverein SunOn Sonnenkraftwerke LG seit Februar 2005. Sein erstes Bestreben seit 2004 war es die solaraktiven Bürger anzuerkennen und mit deren Erfahrungen viele weitere Bürger, wie auch die Verwaltung für Solarenergienutzung zu bewegen.
Stefanie Nicklaus, ergänzt zudem als Mitarbeiterin der Klimaschutzleitstelle seid Gründung Juli 2008 von OB Mädge und Landrat Nahrstedt, mit deren vielfältigen Energieengagement.

 

Nach neusten Zubaudaten der Bundesnetzagentur* wurden im September 37,20 kWp Kreis-Zubau neu installiert, von gemeldet 52,6.
(Im August 47,77 kWp von 82,72 gemeldeten).
Alle Anlagen waren kleiner als 10 kWp, keine kam aus der Hansestadt.

Im Juli wurden 48 kWp (Juni noch 511) kWp Kreis-Zubau neu installiert,  gemeldet waren 55,7 ( Juni 394). Die meisten waren Kleinanlagen.
Eine fast 97 kWp starke Anlage gemeldete, war schon im Mai installiert worden.

Seit langem wurde im Juni eine 279,2 kWp große PV-Dachanlage in Bardowick (Im Kuhreiher 2) installiert.
Nach meiner Ersterkundung vor Ort, kam sie von einem Vermieter für dessen Wohnungen in der Nähe eines auch Firmengebäudes.
Statt Vergütungen erhält man über 100 kWp eine sogenannte Marktprämie (ebenso per EEG-Umlage finanziert - aber angeblich Börsenmarkt-integriert Wieweit war hier tatsächliche Direktvermarktung ohne Börsenzwangsverkauf möglich? Wurden Speicher einetzbar?
Wie es dort machbar war, blieb auch nach Erkundigungen noch unklar.


Leider fehlen immer noch PV-Anlagen für Mieter, die die Groko leider trotz und mit der Verordnung weiterhin unsinnig sehr behindert. Wozu müssen dafür Extraabgaben bezahlt und Steuern + Abgaben für Vermieter angehoben werden?
Sie geben Energiewende und Klimaschutz vor und behindern zum Gegenteil! Welch`eine nervend gemeine Strategie, die leider die meisten Wähler noch nicht zu verstehen scheinen. Wie lässt sich das ändern?

 

* Diese werder wir hier nun monatlich für Lüneburg veröffentlichen. Schon dafür lohnt sich der Besuch!

 

Zur solaren Offensive von die Grünen gibt es konkret verbessernde Kommentare von Tomas Biermann-Kojnov hier:  www.pv-magazine.de/2017/08/14/die-gruenen-fordern-solar-offensive     (Nach unten srollen!)  auch bei: https://www.gruene.de/ueber-uns/2017/gruene-solar-offensive.html

Weiteres zur Wahl siehe hier im Extraordner!


Wer hat noch Berichte oder Kommentare dazu gesehen oder verfasst, auch von anderen Parteien zur Solarenergie? Bitte per Email melden. Wir antworten wohlwollend konstruktiv ... und stellen ebensolches hier ein.

 

 

Steckbare Solarmodule mit Wechselrichtern sollten eigentlich bald, wie seit Jahrzehnten in der EU bis zu 600 Wp Leistung mit gängigen Abschalt-Sicherheiten nach DKE-Normung an der Steckdose betrieben werden können. Schließlich bieten gängige Hausstromleitungen Sicherungen bis 7 A. Bei bis 2,6 A Einspeisung sollte die  Sicherheitsreserve genügen. Wer zB ein 250 Wp WR-Solarmodul betreibt kommt damit in dre Spitze auf unter 1,5 A.

Nun hat ein Netzbetreibergremium jedoch mit einer anderen Norm viele unnötige Zusatzanforderungen vorgeschrieben gegen die bis 22.08.2017 Einspruch erhoben werden kann und möglichst vielfältig sollte: Über diesen link ist das leicht möglich: http://www.pvplug.de/einspruchsvorlage/

 

Zur WAHL gibt es besondere ENERGIE-Infos zu den Parteien  unter dem Extraordner "Wahlinfos" - Nun vielfach ergänzt!

Hier bleiben nur direkt, die  Energiepolitische Wahlprüfsteine des Solarenergiefördervereins (Sfv) -auch konkret zu ergänzen- von SunOn Sonnenkraftwerke unterstützt.

www.sfv.de/artikel/energiepolitische_wahlpruefsteine_zur_bundestagswahl_2017.htm

Antworten der dort gefragten Parteien, nur die AfD verweigerte sie. Wozu?  https://www.sfv.de/artikel/drei_schwerpunkte_fuer_die_energiewende.htm

 

Und zudem die besondere solare Offensive der Grünen, die T. Biermann-Kojnov auf deren Webside kommentierte:
https://www.gruene.de/ueber-uns/2017/gruene-solar-offensive.html

Wer wird sich noch für Solarenergieneustartverbesserungen aussprechen – und wie glaubhaft, wenn er/sie bisher (mit)-behinderte oder sie nicht tatsächlich -auch gegen Handelsabkommen, wie CETA oder auch Fracking- verteidigte? CETA-Widerständler werfen dazu Fragen auf.

 

Auch zum Wahl-Hintergrund empfehlen wir die weitr bedeutende letzte Rede von Hermann Scheer, die auch direkt auf seinen "Ethischen Imperativ" verweist. Wir danken Klaus Müller von "Energiewende rocken" und "Eurosolar" für dies Zeitdokument. Herr Müller fertigte zudem ein Transskript. http://energiewende-rocken.org/power-to-the-people/

Die Rede selbst gibt es bei Youtubehttps://www.youtube.com/watch?v=575kzHyJT9g
Auch das sagt viel über die hohe Konzerneabhängigkeit. Wer schafft endlich ein öffentlich-rechtliches youtube, facebook usw?

 

Kurz-Charakterisierung: 

Er legt deutlich dar worauf es ankommt.
Scheller Wechsel zu 100% dezentral erzeugenden und nah verbrauchenden Erneuerbaren Energien (EE) gegen die zentralen teuren und exostenzbedrohenden atomar-fossilen mit all ihren Fremdbestimmungen und hohen nicht verantworteten Schadenskosten. Sie müssten  teuer versteuern werden und nachrangig genutzt werden. Doch die Nutzung unendlicher Soda-Energien wird hinterdründig nachrangig nutzbar und über Zwangsbörsenverkauf abgewertet und gar mit Sonderabgaben+ -Steuern  belegt, wie auch mit unnötigen Netzbetriebgebühren schikaniert.Verlogen heißt das Förderung, wo versteckt die alten Energien mit 40 Mrd € a subventioniert marktgängig gemacht werden. EEG-Vergütungen  für Mindestpriese zum Reinvest erhalten nur 20 Mrd € von Stromkunden, höchst ungerecht mit von Sozialhilfeempfängern für Energiegroßkonzerne mitbezahlter Umlage.

 

Zur Wahl seien hier nur Stichworte zur absurt unsinnigen Verunstaltung des EEG seit 2004, wie der EEG-Umlage genannt. Zur EEG-Kritik findet sich hier heruntergesrollt vielerlei Erklärung. Zum September der neuen EEG-Umlageberechnung werden wir sie pointiert unter einem Extraordner sortieren.
Einige Stichworte:
- Ausgleichsmechanismus-VO von 2009 nötigt zu sehr abwertenden Tagesbörsenzwangsverkauf statt Direktwälzungsvergütung.

- Der perverse Mechanismus berechnet EEG-Umlageerhöhung bei Börsenstrompreissenkungen statt die Umlage um diese Senkung zu senken.

- Sozialhilfeempfänger zahlen höchst ungerecht, Herr Martin Schulz, Umlagebeiträge für immer mehr energieintensive Großbetriebe mit zig Milionen Umsatz, die zudem ihren Strom immer kostengünstiger direkt bei der Börse einkaufen und wenn erneurbaren nur dann, wenn er zeitweise ander Börse besonders entwertet gar mit Minuspreisen gehandelt wird; für die betrofene EE-Betreiber nach 6 Stunden zudem keine Vergütung mehr erhalten.
- Ausschreibungen + Marktprämien erhöhen die Kosten und unterlassen Specihervorgaben bei Groß-KWs. Vergütungen sollten zumindest bis zur EU-Größe von 18 MW wählbar sein. Ihre Höhe sollte nach Markterhebungen durch Spitzenforschung bei Fraunhofer ISE u. ä. bestimmt werden.
- Erhöhungen sollten logisch bei Unterschreiten der Mindestzielmenge erfolgen. Derzeit werden sie bei PV erst bei Unterschreiten von mehr als 800 MW vorgesehen. (Wer hat das persönlich zu verantworten? Er müsste eigentlich Schadensersatz für Folgekosten leisten. Ja, jede Solaranlage erspart tatsächlich Kosten, auch wenn sie erhöhte Vergütungen bekäme, denn sie ersetzt die hohen betrieblich unberechneten Schadkosten aus atomar-fossilen KWs.)
Die Zubau-Zielmenge muss zudem wegen Sektorkopplung erheblich erhöht werden. HTW Berlin Studie 2016: 16 GW a solarer + Windstrom . ISE 2014: 7-8 GW a .  Motto, wenn schon steuern, dann angemessen für die schnelle Energiewende zu EE.
Bei den EE werden die großen Meereswindanlagen von 5-7 MW pro WEA auf Kosten der EEG-Vergütungen bis 2021 überfördert. Sie können schnell ilohnend ausgeschrieben werden. Bei Landwindenergiebetreibern bleit es hingegen sehr fragwürdig. Jährlicher Degression der Vergütung ist zudem überfällig, da die selbst bei Kleinst-PV-Anlagen von Anfang an seit 2000 galt.
- Die Ust auf die EEG-Abgabe ist eine Art Doppelsteuer, die abzuschaffen ist.

- Alt-PV-Vergütungen bis 2010, besser noch 2012 sind aus einem Innovationsfonts des Bundes zu bezahlen, sie haben weltweiten Aufbau ermöglicht mit weltweiten Schadensbegrenzungen!

.Um was ist es zu Ihrer Wahlentscheidung zu ergänzen?
Schreiben Sie uns gerne! Wir antworten so schnell als möglich.

 

 

SENSATION*: KREISSTROM zu 60% erneuerbar erzeugt

Seit dem Tag erneuerbarer Energien am 29. April 2017 gaben wir bekannt**, das nach neusten Daten im Gesamtkreis*** Lüneburg Ende 2015 fast 60% (genau 56,7) Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien kam. 

* Zum Vergleich in der BRD sind es ca. 35%. LG hat aber auch keine so großen Stromverbraucher.

** Leider wurde es bei keiner regionalen Zeitung veröffentlicht! In der LZ erst am 6.6.17 sehr dürftig ohne GWh-Angaben uw. Auch mit dem Fehler 50% der EE kämen von Wind- + Bioenergiestrom. Richtig ist: Von ihnen kamen schon 50% des Gesamtstrombedarfes, wie es in der PM stand.
Wann wird endlich genau und vollständig über unser aller Strom berichtet?

** *Neben Daten von avacon LG sind auch die der EvDahlenburg-Bleckede, Bereich LG, wie der Wemag im Amt Neuhaus einbezogen worden.
War extra zu organisieren. Wir danken für Zurverfügungstellung und veröffentlichen wie vereinbart keine ortsbezogenen Einzelheiten!

 

Rund 690 GWh Stromdedarf war 2015 zu versorgen. Das waren deutlich weniger als rund 718 GWh, die noch 2012+13 verbraucht wurden.

 

Über 2400 PV-Anlagen von kleinsten mit 1 kWp bis zur größten mit  2706 kWp trugen mit 34,4 GWh zu ca. 5% der Gesmtstrom-Erzeugung bei.
Breit bürgerbeteiligt und erheblich ausbaubar, wurde dieser nach dem stimmig hohen Zubau 2012 in den Folgejahren leider unsinnig behindert iimmer mehr ausgebremst.

Die größte EE-Erzeugung kam mit über 198 GWh zu 28,7% von WEAs (Windstrom). Dieser wird nach langen Planzeiten ab 2017 endlich mehr als verdoppelt ausgebaut werden.

 

Mit 157,1 GWh folgt Bioenergie zu 22,7 %, die allerdings zum Teil nur rechnerisch erbracht wird. indem für Erdgas echte Bioenergieeinspeisung im Nürnberger Raum bezahlt wird.
Wann wird für diese Kapazitäten Biogasstrom aus der Region produztiert?

Etwas Wasserkraft zu ca. 0,2 % (ca. 1,4 GWh ) rundet die EE-Erzeugung ab.


Wir bitten bei Verwendung dieser Daten auf uns (SunOn Lüneburg, Biermann-K) als Datenquelle hinzuweisen.

 

 

 

 


Für PV-Anlagenbetreiber bleibt der hiernach folgende-Termin jährlich bis Ende März dringlich. (Bei Stromweiterverkauf Mai)
Allerdings waren bei den Datenanforderungen nur einige, der ab 2014 August betriebende gefordert. Unter 10 kWp bleibt keine EEG-Umlage zu bezahlen. Bestandsschutz ist zudem einzuhalten.
Mitlerweile hat Susanne Jung vom Sfv im neusten Solarbrief dazu Ergänzendes veröffentlicht:
www.sfv.de/artikel/buerokratiemonster_eeg-umlage.htm 

Sehr lesenswerter Solarbrief 2017-01: www.sfv.de/solarbr/2017_1.htm  
Zur Ergänzung findet man hier zur aktuellen Energie-Datenlage Darstellungen:
www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/376/publikationen/erneuerbare_energien_in_deutschland_daten_zur_entwicklung_im_jahr_2016.pdf

 

Der Erneuerbare Energietag am 29.04.2017 kommt bald nach dem Tschernobyl-Atom-GAU-Tag 26.04.17. Gerade im Wahljahr sind sie Anlass die Notwendigkeit verstärkter und demokratischer Energiewende deutlich zu thematisieren.
Wer behindert und gibt Förderung vor, wo er bzw. sie mit bürokratischen Anforderungen und allerlei Abgaben behindert; und atomar-fossile Energien weiter viel höher direkt subventioniert und begünstigt.
Grundlegend war es die überkomplexe, Energiedemokratie behindernde Deform des EEG 2014- 2017 und jüngst der Mieterstrom-Verordnungsentwurf des Bm Wirtschaft + Enerigie, nun unter MInisterin Zypries, die die zerstörerische Haltung ihres Vorgängers Gabriel leider fortsetzt.
Mieter werden nicht Energiewendeleistungen erbringend anerkennend von  Steuern und Abgaben entlastet, wenn sie per Direktsolarstrom vor Ort und echter Ökostromergänzungszuleitung versorgt werden. Nein, angeblich fördernd werden völlig ungerecht und sonderbehindernd neue Abgaben und behindernde Beschränkungen, wie jährliche Obergrenzen von Vergütungen uw., auferlegt.
Die Groko behauptet zu fördern und behindert hingegen mit jeder angeblichen Verbesserung. Wer denkt sich solchen Widersinn wozu aus? Das bleibt noch genau heraus zu bringen.
Einsweilen unterstützen wir die Stellungnahme von Eurosolar:
http://eurosolar.de/de/index.php/text-medien/stellungnahmen/2176-stellungnahme-zum-bmwi-entwurf-fuer-ein-mieterstromgesetz

 

Ausgelöst wurde die Kanzlerin Merkel Energiewende -nach der rotgrünen unter Schröder 2000 mit dem noch klar förderndenen EEG-  angeblich vom Fukushima atomare GAU am 11. März 2011 mit dessen ungeheuren Zerstörungen, wo leider auch 6 Jahre danach ein weiterer GAU nur notdürftig mit Wasser-Kühlungen, es kontaminierend, verhindert wird.  Atomar belastend Verstrahlung nicht verhindert wird!
Unabweisbar bewiesen wird Atomenergie ist völlig unverantwortlich,
zumal AKWs auch ohne GAU atomar belasten mit alten, wie neuen jahrtausende radioaktiv strahlenden Sondermüll, wie erhitztem Wasser.
Das LAgA (Lüneburger Aktionsbündnis gegen Atomkraft) mahnt -wie weiter jeden Montag!- vor der IHK am Sande um 18 Uhr.
Näheres bei deren webside:
www.lagatom.de/?page_id=876
Seien wir als bürgersolare Alternative dabei! 

 

Die greifbar machbaren kombiniert erneuerbaren Energien sind schnellstens voll aufzubauen! Immer widersinniger behindernd Auszubremen Förderung zu nennen ist unerträglich falsch und dringend zu ändern!


In Lüneburg war schon Jahres-Zubau von über 7000 kW solar machbar und mehr ist möglich und nötig, wie Prof. V. Quaschning et al der htw Berlin, wie auch das ISE Freiburg der Fraunhofer Spitzenforschung schon seit Jahren berechnete. 
Doch in 2016 kam der Zubau in der Hansestadt mit 102 kWp installierten bei 140 kWp gemeldeten PV fast zum erliegen; im Gesamt-Kreis kamen wir bei 409 kWp neu installierten von 734 kWp gemeldeten erstmals nur unter 500. 


Dabei schützen wir mit ihnen, wie allen erneuerbaren Energien Natur-Umwelt, wie Erdklima und schaffen wir dezentrale, demokratische Energieversorgung! -
Bedenken Sie bei der Bundestagswahl wer sich tatsächlich für die Energieversorgung einsetzt, die unsere Existenz sichert.
Hintergründige Dauerabwertung der Solarenergien in verleumderischer Argumentation bei Befürwortung und Sonderprivilegierung von Kohleenergien ist endlich abzuwählen!

 

Es gilt Energiewende-Leistungen anzuerkennen und endlich zu beschleunigen. Dazu möge auch diese Webside anregen, wo es -bei leider etwa alten Daten- auch ein Quiz gibt. http://energiewendebeschleunigen.de/

 

Alle PV-Anlagenbetreiber sollten bis zum 28.02.2017 Ihre in 2016 geernteten Solar-kWh dem Netzbetreiber in Rechnung stellen und sich dort erkundigen, ob dort alle notwendigen Betriebsdaten vorliegen.
Wer unverändert voll einspeist, bleibt bis 10 kWp von der EEG-Umlage befreit. Das gilt auch für den Eigenverbrauchsanteil.
Zudem gibt es Bestandsschutz für alle -auch stärkeren- Anlagen vor 2009 bzw. 2011 bzw. 2014 bis Juli, je nach Fall.
Zu den Einzeheiten verweisen wir auf die Information des Solarenergievereins Deutschland aus Aachen:
www.sfv.de/artikel/neue_meldepflichten_fuer_anlagenbetreiber_und_eigenversorger.htm

Insbesondere bei Eigenverbrauch und Weiterleitungen an Dritte, wenn man möglicherweise von Stromsteuer befreit wurde, kann bei versäumter Meldung bis 28.02.2017 nach EEG 2017, insbesondere § 74a, Strafzahlung drohen. (Bei der Bundesnetzagentur ist Verpätung geduldet bis 31.03.2017)

Die Regelungen scheinen ungerecht, wenn die Energiewendebeitragenden mit Abgaben belastt werden, während viele derjenigen, die sie verweigern, sich befreien lassen können. Wozu werden auch kleine Anlagenbetreiber sinnwidrig zur bürgersolaren Energiewende mit Bürokratieaufwand, Abgaben belastet. Klima und Umwelt, wie Demokratie belastende atomar-fossile Kraftwerksbetreiber für deren teils sehr hohen Betriebsstrom von Abgaben befreit?
Eine unerträglich falsche Regelung, die mit mit der neu zu wählenden Regierung schnell geändert werden muss! 
Einstweilen müssen sich Anlagenbetreiber allerdings genau kundig machen, um sich rechtzeitig mit den für sie noch geltenden Regelungen auseinanderzusetzen! Anregungen mögen dazu auch von hier entnommen werden:
www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/meldepflichten-bei-photovoltaik-eigenverbrauch_100025912/

Wir informieren hier so gut wir können über die oftmals unmöglich kompliziert und teils widersprüchlichen Regelungen.
Die Klarheit des EEG 2000 bzw 2004 ist für ein breites + sicheres Bürger-Engagement dringend wieder neu zu schaffen! Das und manches mehr, wa die bürgergetragene Enegiewende braucht, müsste auch besonderes Wahlkampfthema werden.
Der sogenannte Alternative für Deutschland fehlt hier leider jede Alternative, da dort rückwärtsgewandte Atom- und Kohleenergiepolitik gefordert wird. Von wegen Populismus. Das beteiligt das Volk nicht, obwohl es doch trotz aller herabsetzenden Desinformation* zu über 90% für die Energiewende ist!,
* Besonders arg ist hierzu die unwürdige Propaganda der Initiative neue soziale Marktwirtschaft des Gesamtmetallverbandes (kurz INSM). Tina Tenus zeigt deren organisiert dreiste Falschbehauptungen auch hier auf: 
www.samos-ev.de/wp-content/uploads/2017/02/Vortrag-ABSI-2017_Tina_Ternus.pdf

 

Vom 03.02.-04.02.2017 nahm der Vereinsvorsitzender als Nordlicht, wie auch Hessen von Metropolsolar an der Tagung bayrischer+österreichischer Solarinis in Regensburg teil. Organisiert wurde sie vom dortigen Bürgersolarverein "Samos"
Alle lesenswert orientierende Vorträge + Kurzbericht gibt es hier: www.samos-ev.de/download-der-praesentationen-absi-2017/

 

In einem Überblickvortrag stelte Hajo Fell den Stand der EE angesichts der Klima-, Umweltanforderungen dar. Hier die ansehenswerten Folien: www.hans-josef-fell.de/content/index.php/dokumente/vortraege-und-praesentationen/930-vortrag-absi-regensburg-2017/file   (siehe auch bei "Energietreff)

Ergänzt wurde er um die notwendigen Energiewende-Bedingungen sensu des Uniprof. Michael Sterner, deren spannende Folien nun auch dort zu finden sind: www.samos-ev.de/wp-content/uploads/2017/02/2017_Sterner_Absi.pdf


Tomas Biermann-Kojnov war besonders beeindruckt von Toni Engels Vortrag von der DGS "Mit CO2-Steuer -aufkomensneutral- zu ökologischem Grundeinkommen". Hier herunterladbar: www.samos-ev.de/wp-content/uploads/2017/02/2017.02-DGS-FASM-Regensburg-CO2Steuer.pdf

Sehr prägnant zeigte er auf, was wesentlich für eine kostengünstige-effektive und soziale Energiewende zu erkennen ist.
Kurz: Klima-+Umweltschäden müssen per Abgabe angemessen hoch monatlich berechnet werden und ein ökologisches Grundeinkommen monatlich bezahlt werden, dass den hart zu erkämpfenden ökologischen Lebensstil anerkennen würde. Klimaschutzziele laufend gesteigert werden. So wäre ein schneller Wandel für den Schutz unser aller Existenzgrundlagen angereizt, der zudem auch sozial beteiligt, was dabei Kosten verursacht.
Toni Engel formuliert seinen Masterplan griffig in 3 Punkten:
1. Aufkommensneutraler Umbau der “Öko”-Steuer zu einer CO2-Steuer
2. Direkte, monatliche Ausschüttung zu gleichen Teilen an alle Bürger
3. Kontinuierliche Anhebung bis zur Erreichung der Klimaschutzziele
… und Ausbau zu einer allgemeinen “Schmutzsteuer”.
UND spitzt sie zu in die Aussage: MERKE: “Das Ökologische Grundeinkommen ist der Arbeitslohn für einen nachhaltigen Lebensstil” … Denn das ist echt harte Arbeit!

Für den Bericht des Vorsitzende mit Anregungen für Lüneburg fehlt noch Muße leider.

Es folgen erste Hinweise für Aufbauverbesserungen, zu Solarstrom (PV)-Vergütungen und wieweit Solarstrom (PV) in Lüneburg (Stadt+Kreis) aufgebaut wirkt;  -nur durch uns- gezählt erhoben für den Gesamtkreis Lüneburg, (außer Avacon LG, auch Dahlenburg-Bleckede und Amt Neuhaus).
Ergänzen möge uns die Klimaleitstelle LG mit ihrem örtlich anschaulichen Energieportal: www.landkreis-lueneburg.de/Home-Landkreis-Lueneburg/Bauen-Umwelt-und-Tiere/Klimaschutz-Landkreis/Erneuerbare-Energien-Landkreis.aspx

Dort scheint aber auch Einiges zu fehlen; gibt es doch nicht nur einige, sondern nun über 2400 Kreis PV-Anlagen, die nicht alle -anschaulich-darstellbar sind, doch eigentlich sollten, um zu ahnen, wie sie verteilt sind.
Wir haben auch große  PV-Freiflächenanlagen von bis zu 2,7 MW Leistung auf der Deponie in Bardowick, zwei kleine mehr als 30% über sonstiger Spitzenerträgen erntende nachführende PVn in der Hansestadt, wenige Fassaden-PVn,
meist südausgerichtete PV, die teils deutlich über 1000 kWh pro kWp a (anno) ernten konnten oder meist gestörte, die etwa durch zu viel Schatten auch bei bester Solarmoduleausstattung nur unter 700 kWh/ kWp erreichten.

 

Was zu verbessern ist, kann bei uns unabhängig ehrenamtlich beraten werden. Ebenso geben wir Rat für den Erstaufbau, zu gezählt direkten Eigenverbrauch und Speichereinsatz.
o gibt es auch einige Ost-West ausgerichtete PV-Anlagen, die mehr direkte Sonnenscheinnutzung über den Tag ermöglichen, aber weniger Spitzenleistungen erbringen - was sogar von Vorteil sein kann.

In jedem Fall ist jeder -auch ein kleiner- PV-Beitrag als einer zur bürger-mitbestimmten Energiewende anzuerkennen!
Und Sonnenstrombetrieb kostet uns tatsächlich wenig und entlastet von Kosten, die die atomar-fossien Energien uns meist indirekt unerkannt wirklich subventioniert aus Steuermitteln auferlegen. Das "Forum Ökosoziale Marktwirtschaft" (FÖS) hat dazu Berechnungen erarbeitet, die konservativ gerechnet zeigen, dass die etablierten Alt-Energien uns steigend ca. 40 Mrd € kosten, was einer Umlage von 11 Cent/ kWh entspricht. Sehen Sie näheres hier:
www.foes.de/pdf/2016-10-FOES-Konventionelle-Energien-Umlage-2017.pdf
Zum Vergleich kosten die Erneuerbaren Energien, wie auch der Solarstrom (PV oder Fotovoltaik), nur ca. 50% der EEG-Umlage von 6,88 Cent/ kWh.
Näheres zu deren falscher Berechnung folgt hier noch weiter unten zu lesen.

Es folgen noch aktuelle Neuigkeiten, wie Richtigstellendes zur EEG-Umlage.

 

Bei Marktprämienvermarktung + 0,4 Zusatzprämie! 
(Ab 100 kWp möglich, auch sinnvoll?) 

Das nennt die Groko Marktintegration und Geplantheit für Kostenersparnis.
Tatsächlich wäre die direkte Netzannahme + wahrer Direkthandel passende Stromversorgung und
preisgünstiger; auch um Netzzuleitungsaufwand einzusparen! 

(Angaben laut EEG 2014 BGbl 21.07.2014 § 51) + BN ab 2014-10)

Aktuelle Übersicht aller einzelnen Vergütungen seit 2000
Sfv:
http://www.sfv.de/lokal/mails/sj/verguetu.htm  


Dazu kommen leider viele EEG-sachfremde Ergänzungsumlagen,
zB für Netzanbindungsersatzkosten, wenn Meereswindstrom vom Netzbetrieber nicht rechtzeitig ans Netz angeschlossen wurde.

Und die Groko verstärkt auch noch die höchst ungerechte Kostenverteilung zugunsten von immer mehr Energieintensiven Betrieben, die somit weit unter 1% EEG-Umlagebeitrag bezahlen, während Normmalkunden + auch Sozialhilfeempfänger 100 % zahlen müssen.   Das EEG-Umlagekonto hat schon über 5 Mrd € Plus angesammelt, mit der die EEG-Umlage um rund 2 Cent/ kWh zu senken wäre. Doch die Groko unterlässt die Auszahlung!

Sehen Sie Nähers unter "Aktuelles" !

 

Über die Jahre gezählte Energiewerte der Region (Kreis+Stadt) Lüneburg:

 

PV-Leistungen LG 2008-2015:

(ergänzt + verbessert 2016-02!
für ganz 2016 frühestens 2017-02 zu berechnen. Bis Ende November zeichnet sich ein weiter deutlich veringerter Zubau ab leider)*

 

* Seit August 2014 veröffentlicht die Bundesnetzagentur nicht nur Meldedaten, sondern auch Inbetriebnahmedaten. Danach sind viele Inbetriebnahmen bis zu 5 Jahren früher erfolgt. Diese Nachkorrektur ist nun eingearbeitet worden. Gekennzeichnet mit * bei den Jahreszahlen (2016-02)
 

Die Anzahl der Kreis-Solarstromkraftwerke stieg

Bis 2015* auf 2302

2014* noch 2228
2013*
noch 2080 (erstes Mal über 2000)
2012* noch 1855
2011 noch 1544
2010 noch 1135, (erstes Mal über 1000)
2009 noch 771,
2008 noch 537.
Darunter kleine von ab 1 kWp bis zur größten mit 2700 kWp

 

Gesamt-LG Solarleistung

2015* ca. 40,063,1 kWp

2014* ca. 38780,9 kWp
2013* ca. 37086,5 kWp 
2012* ca. 33648,2 kWp
2011 ca.   25714,5 kWp
2010 ca.  18845,6 kWp (fast verdoppelt)
2009 ca.   9932,9 kWp  (mehr als verdoppelt)
2008 ca.   4016,0 kWp

 

Solarstromernte zum Netzbeitrag:
(mindestens - es fehlten Angaben vieler Anlagen):

2014 ca. 33826,7 MWh von 38866 kWp
2013 ca. 26123,3 MWh von 35062 kWp
2012 ca. 23599,8 MWh von 29051 kWp
2011 ca. 12346    MWh
2010 ca. 10861    MWh (erstes Mal über 10 GWh)
2009 ca.  4365     MWh
2008 ca.  3340     MWh

 

In der Stadt LG arbeiteten Anlagen

2015* nun 509

2014* noch 494
2013* noch 455
2012 noch  395
2011 noch  327
2010 noch  254
2009 noch  175
2008 noch  140
2007 noch  111
2006 noch   79
2005 noch   57

 

Solarleistung

2015* ca. 8654 kWp 
(In der Solarbundesliga sind 2016-03 nun 8499,8 anerkannt.
150 kWp weniger als wir zählten. Sie nähert sich deutlich an!)

2014* ca. 8390 kWp (mehr als verdoppelt seit 2010)
2013* ca. 7843 kWp
2012 ca.  7005 kWp
2011 ca.  5740 kWp
2010 ca.  4062 kWp (mehr als verdoppelt)
2009 ca.  2007 kWp (mehr als verdreifacht)
Leistungen gab es ab 2009 von 1 kWp bis zu 999 kWp .

2008 ca.   643 kWp
2007 ca.   451 kWp
2006 ca.   280 kWp
2005 ca.   187 kWp


Stromernte zum Netzbeitrag
(Einige Anlagenleistungen offenbar nicht erfasst):

2014 ca. 6615,8 MWh von 8502 kWp
2013 ca. 5628,8 MWh von 7325 kWp
(Soll laut Avacon tatsächlich weniger als 2012 sein, obwohl rund 600 kWp mehr leistung eingespeist wurde.)
2012 ca. 5668,0 MWh von 6740 kWp
2011 ca. 3576,1 MWh (mehr als verdoppelt + über 3,5 GWh)
2010 ca. 1638,6 MWh (mehr als verdoppelt + über 1,5 GWh)
2009 ca.   708,2 MWh
2008 ca.   334,7 MWh

 

Höchster spezifischer Ertrag (kWh pro kWp-Ernte) -überprüfte- 2012+2011 1031,71 + 1086,3 kWh/kWp (Bürgersolar Embsen) und 2009 1072,1 kWh/kWp + 2011 1067,0 (Riecken, Hansestadt LG) -
Höchste 2010
1000,6 kWh/kWp (Bavendorf) 982,5 kWh/kWp (HLG).
Im Durchschnitt wurden erreicht: 2011 938,8 kWh/ kWp bei 104 Erträgen (dabei auch 661,4 kWh/kWp) -
2009 bei 64 Anlagen 935,8 kWh/kWp (dabei auch 751,4 kWh/kWp) -
2010 bei 71 Anlagen: 866,6 kWh/kWp (dabei auch 692,5 kWh/kWp)


- Solarstromerntewettbewerb 2008 - Jahres-Sieger:
1076 kWh/kWp + Bis 2008- Sieger: 1022 kWh/kWp
(Weitere Einzelheiten unter "solare Leistungen")

 

 

Neuigkeiten:

 

Der Neuaufbau von PV-Anlagen in der LG-Region ist -laut Bundesnetzagentur- weiter sehr gering geworden. Dabei bräuchten wir zumindest einen Aufbau, wie er 2012 noch möglich war, wo bundesweit über 7600 MWp PV neu aufgebaut wurde.
(Wer rechnet alle Nachmeldungen bis zum Oktober 2016 noch hinzu, um zu erfahren,wievel es mehr war? Über 8000 MWp?)
2015 waren es nur noch 1350 MWp (mit PV-Freiflächenliste: 1485) und in 2016 sind nur noch knapp 1000 MWp absehbar.
Offiziell sind es nach der über 400 MW hohen gemeldeten Leistung Dezember 2016 über 1400 MW, aber darin sind über 300 MW Nachmeldungen früherer Jahre enthalten.


Und nach der htw-Sektorkopplungsstudie von Prof. Quaschning et al brauchten wir aber 15000 MW a, mehr als  doppelt so viel Aufbau, wie er 2012 noch machbar war, Solarstrom soll ja auch Wärme und Mobilität versorgen!
 

Die lebensbedrohlichen atomar-fossilen Energien können und müssen so schnell als möglich durch erneuerbaren Mix ersetzt werden, wozu eben auch ein schneller Kohlestromausstieg nötig ist, um deren Netzeverstopfungen und so bedingt unsinnigen + teuren Abschaltungen von EE zu vermeiden. Auch steigende sogenannte redispatch-Kosten für Netzspannungsanpassungen wegen zeitweise zu hoher Einspeisung wären ohne sie vermeidbar.

Im Solarbrief des Solarenergieförderverein Deutschland aus Aachen sind viele konkrete Fehler, wie aber auch Lösungen für eine wirkliche Bürgerenergiewende benannt.

http://www.sfv.de/solarbr/4_16.htm
Sehr lesenswert zur Weihnachtszeit bis Jahresende für Argumente vor dem wichtigen Wahljahr 2017.

UND sehr empfehlenswert auch für Lüneburger ist der sehr ansprechende Vortrag von Prof. V. Quaschning zu "Energiewende für Klimaschutz" bei BBEn-Konvent vom September:

 

www.youtube.com/watch?v=pgmPy_IORlk


Zu finden bei www.volker-quaschning.de - Folien + Vortrag ansehbar hier: www.volker-quaschning.de/publis/vortraege/2016-09-16_BBEn-Konvent-Quaschning-Handout

 

Wann handelt die Politik endlich auch in Lüneburg, um einen Neuaufbaustart anzuregen?
Was dazu zu tun ist, findet sich hier mehrfach benannt und selbst unter den unnötig einschränkenden Bedingungen sind Hausanlagen bis 10 kWp und in manchen Fälen auch größer oft noch finanziell lukrativ machbar, wenn man sich unabhängig beraten lässt.
Teilautonomie und Klima-Umwelt-Entlastung schafft jeder Betreiber auf jeden Fall, wie auch neuste Studien belegen.

Interessenten mögen sich melden und mithelfen!

Nach den letzten BN-Daten wurden in der Hansestadt deutlich weniger Neuanlage registriert.
Einzelheiten zum Gesamtaufbau 2016 geben wir hier bald im Februar bekannt.

Bei PV-Magazine, Solarserver und IWR findet sich vieles Aktuelles.
Was davon auch zu Lüneburg? Geben Sie gerne Hinweise an uns!


Beispiele
Auch gedrehter Moduleaufbau kann bei Freiflächenaufbau Vorteile haben, bewirbt hier PV-Magazine:

www.pv-magazine.de/unternehmensmeldungen/details/beitrag/mit-gedrehten-solarmodulen-die-stromgestehungskosten-minimieren_100025329/


Das bei Zellleistungen mit hohem Aufwand schon über 30% Wirkungsgrad möglich ist, zeigt etwa diese Solarserver-Meldung an:

www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2016/kw45/fraunhofer-ise-meldet-neuen-photovoltaik-rekord-302-prozent-wirkungsgrad-fuer-siliziumbasierte-mehrfachsolarzelle.html


Und  IWR  meldet zu besonders leistungsstarken Speicher:
www.iwr.de/news.php?id=32671

 

EEG-Umlage 2016-11 - Ergänzungen

Zunächst gibt es hier den Kurz-Kommentar zum unnötigen EEG-Umlage-Hochtreiben vom langjährig engagierten Experten Prof Allnoch vom IWR:

www.iwr-institut.de/downloads/EEG_Weser_Kurier_Kommentar_Allnoch_2016.pdf


Und hier Näheres vom IWR zur Umlage-Erklärung:

www.iwr-institut.de/de/presse/presseinfos-energiewende/erneuerbare-energien-werden-subventioniert-staat-zahlt-keinen-cent


Und das erklären wir noch zusätzlich direkt:

 

Wieder soll die EEG-Umlage erhöht werden 2017 auf 6,88 Cent/ kWh. Und weiter gilt sie müsste und könnte sehr gesenkt werden.
Warum?

Nur die EEG-Vergütungen machen deutlich unter 4 Cent/ kWh aus. Daran bedingen die meisten Kosten Altvergütungen, etwa von 2000-2010, die aus einem Extrafonts Innovations-Fonts bezahlt werden müssten.
Und onehin werden sie ab 2020 weniger und weniger, da sie 20+1 Jahr zu zahlen sind.

Unter den aktuellen Vergütungen sind die für Meereswindenergie viel zu hoch. Sie müssten genauso wie bei PV seit 2000, jährlich gesenkt werden (5% a Degression) und zudem ab 2018 ausgeschrieben werden.
Unverändert bis 2025 doppelt mehr als für kleine Hausanlagen höchstvergütet, sind sie überfördert für wachsende Extraprofite der sie betreibende Großkonzerne und das auf Kosten aller nichtprivilegierten Stromkunden, selbst von Sozalhilfeempfängern!
Das ist eine dringend zu ändernde schreiende Ungerechtigkeit!

Und würde die tatsächlich preissenkende Wirkung der EE anerkannt, wäre die Umlage viel mehr zu senken.
Mit dem seit 2009 eingeführten falschem Mechanismus wird sie aber pervers erhöhend berechnet!
Neben Direktwälzung an Vorortnetzbetreiber zu einem strombörsenunabhängigen höhren Preis, ist der Vorschlag des Sfv aufzugreifen, FEE-Strom an regionalen Börsen auf gleicher Spannungsebene zu handeln. Dann wären direkt eingespeisende PV-Anlagen günstig und müsste Atom-+Kohlestrom auch mit Teil-Nebenkosten -etwa für Hochspannungsnetze- anbieten, könnte nicht mehr sehr unfair -Umweltschädigung gar belohnend- aus dem Etat extrem heruntersubventioniert mit Niedrigverkaufpreis konkurieren.
Hier ist es erklärt:  www.sfv.de/artikel/ansatzfehler_im_waelzungsverfahren_korrigieren_-_eeg-umlage_ueberfluessig_machen.htm

 

UND die sogenannt privilegierten stromintensiven Betriebe sind aus dem Wirtschaftsministeretat -nur wo wirklich nötig- zu subventionieren und hätten dafür auch Stromeinsparungen nachzuweisen. Nochmals weitere Branche zu den schon über  2000 Betriebe auch von Sozialhilfeempfängern mitfinanzieren zu lassen ist schreiend ungerecht! (Fast 33% der EEG-Umlage wären damit einsparbar.)
Wie unverantwortlich ist das von sich sozialdemokratisch oder christlich nennenden Politikern, wie Gabriel, Merkel, Seehofer und auch Fuchs.

Auch müsste für Kohle- und Atomstrom endlich ein Schadenspreis berechnet werden, sodass sie bei künstlich gesenktem Strompreis nicht mehr unnötig den Haushaltsstrom verteuern würden.

Schließlich müsste die sachwidirige erhöhende.Art Doppelsteuer Ust auf Umlagen abgeschafft werden. So würde unberechtigte Steuer gerade auch den armen Stromverbrauchern zurückgegeben!

Netzkostensteigerungen durch zu hohe Atom-, Kohle- und auch zunehmenden Meereswindstrom wären auch zu verringern!
.
2015 habe ich hierzu schon genaue Geldwerte zugeordnet, die man hier heruntersrollend findet. Aktuell ist es noch nachzuarbeiten.


Für Nährere Zahlenwerte gibt es die ÜNB-Veröffentlichung und für Kritik dies Weitere:

 

EEG-Umlage 2017

ÜNB 2016-10.14 www.netztransparenz.de/de/EEG-Umlage.htm

Kritik
BEE www.bee-ev.de/home/presse/mitteilungen/detailansicht/eeg-umlage-reformieren/ 

Dort auch spannende Grafiken.

Fell www.hans-josef-fell.de/content/index.php/presse-mainmenu-49/schlagzeilen-mainmenu-73/1023-erhoehung-der-eeg-umlage-folge-falscher-politik



- Ein forschungsgefördertes Projekt am Bodensee zeigt wie PV-Ernten kombiniert mit Landwirtschaft machbar ist.
Näheres dazu hier:

www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/pilotanlage-fr-agrophotovoltaikeingeweiht_100024455/#ixzz4Kog2dG9C


Und wie ist ein Klein-PV-Haus bemessen, das zum weltweiten Klimabedarf passte?
Auch eine Art Passiv-Plushaus, wie es hier in Lüneburg Mitglied Michael Meyer-Olbersleben -allerdings weit attraktiver- bewohnt. Was denken Sie dazu? Sehen Sie hier: 

www.pv-magazine.de/nachrichten/details/beitrag/pv-magazine-award-fr-das-1-kilowatt-haus-von-ownworld_100024506/#ixzz4LOCXaS2V


Was gibt es in Lüneburg nach der Kommunalwahl? Was sollte verbessert werden? Geben Sie Hinweise bitte!

Nach den konkreten EEG-Verbesserungen folgen Hinweise auf viele weitere kritische Akteure, wie diese hier vorweggestellte prägnant kurze Kritik "Energiewende rückwärts" von Franziska Buch vom Umweltinstitut München:

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/energiewende-rueckwaerts.html


Die folgenden Änderungs-Punkte ergänzen sie konkret.

Ganz aktuell schrieben wir Bundesgtagsabgeordete vor der Abstimmung mit einem von Metropolsolar kurz ergänzen Brief persönlich an.
Hier die Ergänzung - es folgt der link zu Metropolsolar, wo auch kommentiert werden kann
.
 

Verstehen Sie warum/ wozu die PV-Vergütung so unlogisch wieder nicht erhöht wird?

 

Sehr geehrter Bundestagsabgeordneter,

 

morgen sollen Sie namentlich über ein völlig unübersichtliches 430 S. EEG 2016 abstimmen.
Bitte nehmen Sie sich die Zeit die folgenden -Geheimnisse erschließenden- Fragen von Metropolsolar zu lesen, die ich vorweg kurz konkret ergänzt, voll unterstütze.

 

Frage zur Haus-Solarvergütungserhöhung
Muss die Solarstrom-Vergütung (PV) logisch angehoben werden, wen sie die Zielmenge unterschreitet. Doch sie wird es erst, wenn sie mehr als 60% unterschritten wird! WOZU das? Seit 2012 festgelegt, wo es noch massive dauernde Senkungen gab, weil die Fraunhofer-Spitzenforschung-Menge von 7-8 GW a erreicht wurde. Seit 2014 sind es aber nur noch 1,4- 1,3 GW bei erwünschten 2,5 GW.
Nach der jüngsten wissenschaftlichen Sektorkopplungsstudie und gemäß der Klimaschutzverpflichtungen von Paris Dezember 2015 sind sogar 15 GW a Solarstromzubau anzustreben, da es ja auch um Wärme, Kühle und Mobilität geht.
Ist es nicht logisch -nach solchem Zubaueinbruch, wenigstens die somit viel zu geringe Zubaumenge preislich anzureizen, zumal PV-Neu
vergütungen die EEG-Umlage mit ca. 0,01 Cent/ kWh pro 1 GW-Zubau praktisch nicht erhöhen.

 

UND ZENTRAL ist zu fragen um unnötige Kosten zu vermeiden

Warum wird die 2009 ohne Parlamentsdebatte beschlossene Änderung des Wälzungsmechanismus der EEG-Umlage in aufgezwungenen Tagesbörsenverkauf, die zur massiven Erhöhung der EEG-Umlage geführt hat, nicht wieder geändert? Kennen Sie die veranschaulichende Grafik der EEG-Umlagen seit 2005?

 

Vieles ist zu ergänzen. Doch dieses stellen wir schnell heraus,

 

Bin gern zu Ergänzungen bereit, etwa mit unseren kurzen Merk- + Kritikpunkten.

 

Bürgersolare Grüße,
Tomas Biermann-Kojnov

Und hier finden Sie die weiteren Fragen von Metropolsolar. (Kommen Sie aber zurück zu dem weiteren Wichtigen hier ...)
 

http://blog.metropolsolar.de/2016/07/planen-sie-fur-oder-gegen-das-eeg-2016-zu-stimmen-warum/


EEG 2016 – wie für bürgersolare Energiewende
 

von T. Biermann-Kojnov – SunOn LG

 

STICHWORTARTIGE Kurzaufzählung
wird folgend kurz begründet + ergänzt:

 

Vorweg zur Klarstellung von EEG-Vergütugskosten:

Neue PV-Vergütungen kosten
selbst deutlich erhöht tatsächlich sehr wenig.
Im Spitzenaufbaujahr 2012 mit 7600 MW kosteten sie selbst sehr ungerecht verteilt auf Haushaltskunden zugunsten von Energieintensiven nur 0,09 Cent/ kWh.
2015 wurde der Neuaufbau zudem auf 1485 MW abgewürgt.
Angeblich hohe PV-Kosten sind völlig unredlich hochgerechnet und ihre Kosteneinsparungen bei den atomar-fossilen nicht berechnet.
Ähnliches gilt für die anderen EE, außer dem bis 2020 mit Höchstvergütung von 28 Cent/ kWh festgeschrieben Meereswindstrom, bei dem auch Netzkosten entlastet wurden.

EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf in kostengünstige Direktwälzung ändern
Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Nach FÖS-Berechnung sind es 40 Mrd € a oder 10-11 Cent/ kWh.

PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
Alle PV-Arten bzw. Orte passend fördern , mindestvergüten:

- PV-Vergütung nach lokaler Einstrahlung differenzieren, nachteilige Potentiale ausgleichen
- Ost-West-Anlagen sind Netz + Speicher entlastend, haben aber nur ca. 70% Ertrag von südlich ausgerichteten, erhöht vergüten
- PV-Fassadenanlagen ersparen Baumaterial + erschließen zusätzliche unversiegelte Flächen, haben aber nur ca. 60% Ertrag im Vergleich mit südlichen
- PV bei Denkmalschutzgebäuden ergänzt auch diese und ist gefördert verträglich möglich
PV-Feldanlagen passen sondergenehmigt auch auf Äcker

Ökostromdirektvermarktungs-Verordnung wirklich direkt ohne Börsenverkaufszwang und ohne Steuern + Abgaben für Vermieter u. ä.
• PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen (– wenn nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.)
EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €
Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen
• EEG-Umlage von Ust befreien


Vorweg die Begründung zu
PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus - wenn dann logisch
Erhöhen ab wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW. Derzeit wird aber erst ab 1499 MW nicht mehr gesenkt + erst bei nur 999 MW erstmals erhöht.

www.gesetze-im-internet.de/eeg_2014/__31.html


Die Fraunhofer ISE-Spitzenforschung berechnet aber, dass 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau nötig ist, wobei Repowering abzuziehen ist,
wie bei der Windenergie,
zu 7000-8000 MW a (+ wieviel Meereswindenergie?)
Schon um der Wertschöpfung willen sollte sie überwiegend regional aufgebaut werden, auch um Netzkosten doppelt einzusparen.

 

Ergänzen mögen zudem die -weiter aktuellen- -SunOn LG Merkpunkten- als kurze Strommarktdesign-Stellungnahme zum BmWiE-Weißbuch beim Wirtschafts- und Energie-Ministerium unter “s” :
www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch.html?

Auch als Kommentar eingestellt bei http://blog.metropolsolar.de/2016/04/fur-eine-zukunftsorientierte-energiepolitik/#comment-321097


KURZE BEGRÜNDUNGEN:

Die folgenden EEG-Kritik-Punkte wurden dem BmWiE (Bundeswirtschafts- + Energieministerium) kurz begründet schon vor enem Jahr als dringlich zu beantworten zugesendet, blieben aber unbeantwortet:
So brach der PV-Zubau weiter dramatisch ein - was auch viele Handwerksbetriebe zerstörte u. m. m. .

Für die Bürgerenergiewende ist dringend zu bessern:


EEG-Ausgleichsmechanismus von 2009 + 2015 mit Tagesbörsenzwangsverkauf in neuen Direktwälzungsverkauf* an Vor-Ort Netzbetreiber ändern.
*  
Direktwälzungskonzept von Hölder:

www.clens.eu/fileadmin/Daten/Mediathek/Pressespiegel/Echtzeitwaelzung_Hoelder_ZNER_1_2014.pdf


Tatsächlich direktvermarktet, statt so genannt in Wahrheit indirekt und gar über Verordnung gezwungen abgewertet an der Tagesbörse verkauft, aber -höchst wettbewerbswidrig- atomar-fossile Rohstoffe teils Jahre vorher an der Terminbörse verkauft werden dürfen.

- Direktsubventionen aus dem Bundeshaushalt für schädigenden Atom- + Kohleenergien einpreisen.
Das FÖS berechnete, dass das alleine 11 Cent/ kWh ausmacht.
(EEG-Umlage: 6,35 Cent, davon für Vergütungen + Marktprämien ca. 4 Cent)
Von wegen Atom- und Kohleenergie seien so billig.
Sie sind künstlich billig gemacht und erhalten als Raubtiere viel mehr Schutz als erneuerbare Jungtiere.
Minister Gabriel, hören Sie endlich auf sie zu schwächen, sie sind unsere Energiezukunft!
EE erhalten mit EEG-Vergütungen unlogisch zu niedrige Mindestpreise, nach dem die atomar-fossilen künstlich billig gemacht wurden und nun noch mehr gemacht werden, indem
Alt-Kohle-KWs für 4 Jahre in Reserve 1,6 Milliarden € vom Stromkunden erhalten, obwohl sie unflexibel diese nicht leisten können, sondern moderne Gas-KWs bzw. Wasser- oder Bioenergie-KWs , die dafür aber nichts erhalten sollen.

Die Brennelementesteuer für AKWs wird 2017 von der Groko abgeschafft. Selbst diese geringe Schadenseinpreisung wird nicht belassen.
Das Gegenteil von Energiewende-Förderung wird auch beim AKW-Betrieb betrieben, wie leider auch bei den Rückbau- und Atommüllkosten, die abermals von den Betreibern nur zu geringen Teil zu leisten sind, obwohl sie Jahrzehnte lang hohe Profite gemacht haben.

PV-Vergütungen nach atmenden Deckel-Mechanismus

wenn schon logisch:
Erhöhen ab dann wenn Zielzubau unterschritten wird, also ab 2499 MW. Derzeit wird aber erst ab 1599 MW nicht mehr gesenkt.

Die Spitzenforschung berechnet zudem, dass 7500-8000 MW a (jährlicher) Zubau nötig ist.

Dabei ist auch Repowowering abzuziehen, wie bei Windenergie, die überwiegend nicht zu weit weg vom Land kommen sollte, um teure Netzzuleitungskosten einzusparen. Auch Windenergie sollte  zu 7000-8000 a (incl. Meereswindenergie) neu aufgebaut werden.
Der unbegründete Festdeckel von 52 GW ist zu streichen.

 

PV-Vergütung nach lokaler Einstrahlung differenzieren
Je nach lokaler Jahressolareinstrahlung sollte die Vergütung bei unterdurchschnittlicher ausgleichend höher berechnet sein, wie bei überdurchschnittlicher geringer.

 

 

PV-Vergütung für Ost-West-Anlagen erhöht, weil nur ca. 70% Ertrag + Netz entlastend

Ost-West-Anlagen verteilen sich -auch Netz entlastend- auf zwei kleinere Ertragspitzen über den Tag.
Machen viele weitere Flächen nutzbar.

Brauchen Ausgleich für ca. 30% weniger Ertrag als günstig südlich ausgerichtete.

PV-Vergütung für Fassadenanlagen erhöht, wie bis 2009 – weil nur ca. 60% Ertrag
Mit PV-Fassaden-Anlagen würden viele weitere Flächen nutzbar, Baumaterilal, wie etwa Glas ersetzbar, Architekten angesprochen und privates Kapital von Bürogebäudebesitzern mobilisiert. Erbrachte bis 2009 Zusatzaufbau.
 

•  PV bei Denkmalschutzgebäuden u.U. zulassen

Denkmalschutz PV ist schön machbar, wie zB mit dem Kirchen-Programm bewiesen wurde. Sein schützennswerter alter Charakter ist erhaltbar.
PV greift auch keine denkmalgeschützen Wände an, wie die fossilen Luftabgase.
Der erhöhte Aufwand sollte öffentlich ausgeglichen werden.


PV-Feldanlagen begrenzt auch auf Ackern zulassen,
wie es bei den Ausschreibungen auch ermöglicht wurde.
In Italien wurden Module 3m hoch über dem Acker angebracht, so dass die Treckerernte darunter durchführbar war. Grasende Schafe gibt es zB. bei der 3,1 MW großen Anlage bei Winsen.


PV-Aufbau ohne Zwang zu Ausschreibungen - nur zusätzlich als wählbare Alternative für Konzerne u. ä.
 

Ökostromvermarktungs-Verordnung
als gut machbaren Ersatz für die Grünstrom-Anerkennung, fälschlich -privileg benannt, die viele Kombiangebote gerade auch für Mieter regelt ohne mit Sondersteuern + Abgaben zu belasten.

 

EEG-Konto mit geringem Plus von höchstens 100 Millionen €

Die derzeit 5-7 Mrd € Plus sind übertriebener + unnötiger Kredit der Stromkunden an die Übertragungsnetzbetreiber.


Alt-EEG-Vergütungen bis 2012 über einen Innovationsfonts bezahlen

Damit würden die relativ hohen Alt-Vergütungen als Innovation anerkannt und von der Allgemeinheit getragen, ähnlich den Mitteln für die Vereinigungskosten Deutschlands. Für die sogar eine -sozial gestaltete- Solidaritätsabgabe geschaffen wurde.
Gerade die relativ hohen PV-Kosten in der EEG-Umlage würden so niedrig, was auch deren innovativen Einsatz entspricht. Sie würden wieder vermehrt einsetzbar produktionsmächtig für weitere Kostensenkungen.
Teuer wird PV nur durch unproduktive Behinderungen über Börsen- + Ausschreibungszwänge der Grokos, wie der Gelb-Schwarzen seit 2005*.

* Das EEG 2004 förderte die Energiewende, seit 2009 bis 2016 wurde es sie hintertreibend verunstaltet. Welchen Lobbyisteneinfluss gab es dabei?
Schon mit der unötig überkomplexen Regelungen wurde es Behinderung, denn Unterstützung. Mit vielen unverständlichen Querverweisen, auf über 250 Seiten, wie vielen Parlamentsmitbestimmung aushebelnden Verordungsermächtgungen, die zudem -gerade bei der Ökostromdirektvermarktung- ungenutzt blieb, zerstört man faktisch auch.

- EEG-Umlage von Ust befreien
Die Ust darf die Energiewende nicht als Sondersteuer auf Abgaben belasten.


UND es gibt ...
viel Kritik und Widerstand gegen die neuerlichen EEG Deformpläne

Vorweg der neuste Beitrag:
EEG 2016 stoppen: 5 Gründe (und weitere)
von Metropolsolar

http://blog.metropolsolar.de/2016/06/eeg2016stoppen-5-grunde/

Und auch der recht prägnante noch:

Energiewende rückwärts - von Umweltinstitut München, F. Buch

www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/energiewende-rueckwaerts.html


- Appell Schulte-Tigges mit Bundestagsabgeordneten Emails

Schulte-Tigges Liste seit 2016-05.24
www.schulte-tigges.net/Mail-Bundestagsabgeordnete.htm

 

Appell an Bundestagsabgeordnete

https://weact.campact.de/petitions/stoppt-das-abwurgen-der-energiewende

www.schulte-tigges.net/text.htm


UND sehr kurz mit Schwerpunkt "Zeit für Beratung in der Sommerpause":

 

 2. Offener Brief zum EEG an Abgeordnete (mit Appell)
http://blog.metropolsolar.de/2016/06/2-offener-brief-zum-eeg-an-abgeordnete/#comment-325322

Folgend sehen Sie hinweise auf EEG-Kritik bzw. -Verbesserungs-Beiträge vieler, an denen SunOn LG teils beteiligt ist.

Es begann mit Eurosolar, gefogt vom Sfv, jeweils mit Unterstützern, dabei auch SunOn LG, dann vom BdE mit über 2100 Personen + Organisationen, der Kritik von Bundesländern aufnahm, wie von campact, dem BEE, dem BSW, dem BUND, attac uw.

Am 10.05 gab es Kundgebungen vor Länderstaatskanzleien, in Hamburg vor dem Rathaus. Die Bundesrats-Stellungnahme zu den Groko-Plänen am 12.05. erreichte nur Entscheidungsvertagung bis 30.05.16.

Sehen Sie  folgend Verweise zu Einzelheiten (Und kommen Sie zurück, um Weiteres nicht zu verpassen!)

 

Im Rahmen der April-Anzeigenkampagne "Kein Stopp der Energiewende!" bezieht EUROSOLAR Stellung zum aktuellen Referentenentwurf der EEG-Novelle 2016

http://www.pressebox.de/pressemitteilung/eurosolar-ev-europaeische-vereinigung-fuer-erneuerbare-energien/EUROSOLAR-eV-erhebt-mit-ueber-350-Unterstuetzern-entscheidende-Forderungen-an-das-EEG-2016/boxid/792572 + http://www.nemo.eurosolar.de

 

Gemeinsamer Protest gegen die Verzögerung der Energiewende durch das Wirtschaftsministerium Sfv + Unterstützer

27.04.2016 + 08.05. www.sfv.de/artikel/protest_gegen_die_verzoegerung_der_energiewende_durch_das_wirtschaftsministerium.htm#toc00 + offenes facebook des sfv mit TBK-Beiträgen


Der Bund der Energieverbraucher sammelt mehr als 2100 Personen, wie Organsationen, unter seiner EEG-Änderungs Stellungnahme, die sich im wesentlichen einer Bundesländerini anschließt.
Veröffentlicht am 28.04.2016 hier:
www.energieverbraucher.de/de/das-eeg__510/NewsDetail__16618/

 

Der -weiter unterschreibbare- Metropolsolar-Appell erklärt und fordert bürgersolare EEG-Verbesserungen  seit 28.04.16

Für eine zukunftsorientierte Energiepolitik

http://blog.metropolsolar.de/2016/04/fur-eine-zukunftsorientierte-energiepolitik/

EEG-Kampagne des BEE mit Aktionstagbeteiligung am 10.05.2016 

https://www.wind-energie.de/eeg-kampagne + www.wind-energie.de/presse/meldungen/2016/bundesweiter-aktionstag-fuer-rettung-der-energiewende

Vor allen Landesvertretungen kam es zu Kundgebungen, in Thüringen nahm Ministerpräsident Ramelow und Umweltministerin Sigesmund Forderungen für die Sonder-EEG-Konfernez am 12.05. an.

Ökostromer zeigen dringende Verbesserungen in offenem Brief auf  11.05.2016  Hier zB an NRW
 

http://www.naturstrom.de/Ueber_Uns/Presse/Pressemitteilungen/Offener_Brief_an_NRW-Ministerpraesidentin_Hannelore_Kraft.pdf?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=PHOTON+Newsletter+-+Deutsche+Ausgabe+vom+12.5.2016+&newsletter=PHOTON+Newsletter+-+Deutsche+Ausgabe+vom+12.5.20

 


Eil-Appell! CDU würgt Energiewende ab - Länder dagegen

Am 12.05. waren es über 200000 Unterschriften 

https://www.campact.de/windkraft/appell/teilnehmen/?utm_campaign=%2Fwindkraft%2F&utm_term=box&utm_content=random-a&utm_source=%2Fwindkraft%2Fappell%2F&utm_medium=Email

 

 

Energiewende-Bremsen jetzt lösen! BSW (Solarwirtschaft) 12.05.2016

www.solarwirtschaft.de/presse/pressemeldungen/pressemeldungen-im-detail/news/energiewende-bremsen-jetzt-loesen.html

 

Anti-Kohle-Demonstration: "Keine Zukunft mit der Kohle!" 14.05.2016

http://www.bund.net/themen_und_projekte/klima_und_energie/kohle_oel_und_gas/kohlekraftwerke/demo_camp/

13,00 in Welzow. Nähres auch im Flyer hier: www.bund.net/fileadmin/bundnet/pdfs/klima_und_energie/160413_bund_klima_energie_flyer_antikohle_demo.pdf 

 

Und was berichtet dazu Klimaretter.info
www.klimaretter.info/protest/nachricht/21190-bundesweiter-protest-gegen-eeg-reform

 

Der DSC (Deutscher Solarbetreiber Club) ruft in einer Eil-Aktion am 19. Mai zu Veränderungen am EEG-Entwurf auf, der auch Energiewende-Äußerungen von Kanzlerin und CDU-Vorsitzender Merkel, wie vom SPD-Vorsitzenden Gabriel enthält.

„Wir möchten die Energieversorgung in Deutschland schnellstmöglich durch erneuerbare Energien gewährleisten. (…) Die einzig redliche Antwort ist der forcierte und beschleunigte Weg in das Zeitalter der erneuerbaren Energien. (...) Das ist auch die Aufgabe der Regierung. Wir sind verpflichtet, so schnell wie möglich das Zeitalter der erneuerbaren Energien zu erreichen.“

Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Pressekonferenz am 14. März 2011 

www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/Mitschrift/Pressekonferenzen/2011/03/2011-03-14-bkin-lage-japan-atomkraftwerke.html

 

„Warum soll ausgerechnet jetzt, wo wir in den nächsten Jahren die Chance haben auch die Ernte einzufahren, weil die Preise endlich deutlich runtergehen, warum soll dieser Erfolgspfad ausgerechnet jetzt, wo es preiswerter wird, wo wir weniger investieren müssen, warum soll der jetzt abgebrochen werden?“
„Ich will dass die (Photovoltaik) auch auf die (Dächer der) Mietskasernen kommt, (die Mieter) ihren eigenen Strombedarf damit decken können und dass sie auch teilhaben können an den Erfolgen der Erneuerbaren Energien. Das ist der Weg der Förderung den wir nehmen müssen und nicht die blinde Kürzung die sie jetzt vorhaben.“
Der heutige Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am 5. März 2012 als Demonstrationsredner vor dem Brandenburger Tor an die damalige Schwarz-Gelbe Bundesregierung

http://blog.metropolsolar.de/2016/04/was-interessiert-mich-mein-geschwatz/

 

Doch die reale Regierungspolitik von CDU-CSU-SPD (Merkel-Gabriel geführt) im Mai 2016, behindert und bremst weiter die Bürger-Energiewende immer mehr und fördert immer mehr Großkonzerne, die Bürger teuer abhängig machen, die doch teil-unabhängig sind bzw. werden könnten.

Kleine, dezentrale bürgernahe Stromerzeuger werden mit immer mehr Auflagen und viel zu geringen Vergütungen benachteiligt + behindert,
(immer mehr Bereiche von Leistungen, wie Orte, werden wurden) auch für größere PV-Anlagen (Fassenden-PV) aus der EEG-Vergütung genommen, immer mehr Tagesbörsenvermarktung, verwirrend Direktvermarktung genannt, wird aufgezwungen und immer mehr Leistung nur in unsinnig teuren, konzernegemäßen Ausschreibungen vergeben./ TBK-Ergänzung) 

Alles damit die Stromversorger keine weitere Konkurrenz bekommen. Denn schon ein Drittel der Stromerzeugung ist zum großen Teil in Bürgerhand.
Erinnern Sie die Abgeordneten von CDU/CSU und SPD an die fundamental richtigen Aussagen von Angela Merkel und Sigmar Gabriel und fordern Sie die Umsetzung ein. „Das ist Aufgabe der Regierung“, hat die Bundeskanzlerin selbst gesagt. Das Parlament ist der Gesetzgeber, nur er kann die Regierung verbindlich mit der Umsetzung ihrer eigenen Versprechen beauftragen.

 

Der Aufruf wird auf Nachfrage per Email zugesendet: Biermann@sunon.org

 

- Groß-Demo zu EEG 2016 für Energiewette retten
02.06.2015 in Berlin 

Info bei: www.bee-ev.de/home/politik/eeg-kampagne/
Wer fuhr hin?  Berichten Sie an Biermann@sunon.org

 

 

Was ist zu ergänzen, was sollte wie verbunden werden?
Der Sfv.de ruft heute zum Campact-Appell auf + sieht dabei auch CSU + SPD als Mittäter.



Unsere Strommarktmerkpunkte bleiben als Bürgerenergiealternative beim BmWiE aktuell.

Strommarktdesign-Stellungnahmen mit SunOn Merkpunkten zu BmWiE-Weißbuch beim Wirtschafts- und Energie-Ministerium finden Sie sie direkt und unter "s" 

www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Strommarkt-der-Zukunft/Strommarkt-2-0/stellungnahmen-weissbuch.html?


NEUSTE Erkenntnis von PV-Magazine.de:

Photovoltaik-Anlagen in Deutschland produzierten 2015 -nach einer Auswertung des Fraunhofer ISE- rund 37 Terawattstunden Solarstrom und damit nochmal 4,8 Prozent mehr als 2014. Der Anteil der Photovoltaik an der Bruttostromerzeugung erreichte damit etwa sechs (6) Prozent.
 

Laut Bundesnetzagentur waren bis Dezember 2015 rund 39,8 GW PV-Leistung aufgebaut. Und sind wegen des dramatishen Zubau-Einbruchs auch Ende März noch keine 40 GW errreicht worden.
Zum Vergleich: Im Kreis Lüneburg hatten wir im Kreis LG über 40 MW PV Nennleistung geschafft.
Wieviel elektrische Arbeit sie für uns erzeugen wird von Haupt-Netzbetreiber lavacon eider erst sehr spät ab Herbst mitgeteilt.


Erklärungen zur EEG-Umlage, vor der neuen Berechnung für 2016 am 15.10.2015

 

 

EEG Umlage richtig verstehen

Vor der Berechnung für 2016 aktualisiert

Die EEG-Umlage-Berechnung 2015 durch die Übertragungsnetzbetreiber ist erklärungsbedürftig. Sie könnte wesentlich geringer berechnet werden.
Warum und was macht sie teuer?

Zuerst der Oktober 2014 aktuelle Skandal, der noch fortdauert:

Die EEG-Umlageberechnung 2015 erhöht auch völlig unangemessen hohe Liquiditätsreserve, die den Übertragungsnetzbetreibern kostenlose Liquidität verschafft. Warum ist sie zu hoch?
War das Konto im September 2013 noch mit 2,2 Mrd € im Minus, ist es im September 2014 mit 1,4 Mrd € im Plus. Im September 2015 sind es -trotz großem relativ vergütungsteurem Meereswindzubau- sogar 2,5 MRD €, ach dem esim April schon 5 MRd € zuviel waren.

Beim sehr informativen IWR sehr kurz auf 1 S. näher erklärt 

" EEG-Konto 2014-11: Überschüsse steigen erstmals auf über zwei Milliarden Euro", 04.12.2014 http://www.iwr.de/news.php?id=27723

Und angesichts des brutal aufgezwungenen Aufbaueinbruchs, der ja 3,6 Mrd € ausgleichbar machte, ist auch kein Minus mehr erwartbar. Trotzdem wurden wieder 10% einer hochgerechneten Deckungslücke berechnet, sodaß sie von 1,94 auf 2,14 Mrd gesteigert wird, wo sie 0 € betragen müsste.

Allein deshalb wäre die EEG-Umlage zu über 2 Mrd € senkbar bzw. könnte um 0,6 Cent/ kWh geringer ausfallen.

Und der wesentliche abwertende und immer mehr verteuernde Fehler kommt durch Vorgaben aus der Ausgleichsmechanismus-Verordnung 2009, dem Energiewirtschaftsgesetz wie den EEG-Deformen 2009, 2012 + 2014.

Bis 2009 wurden die flukturierender erneuerbarer Energie per Direktwälzung annährend werterhaltend verkauft, die EEG-Umlage entsprach in etwa den Vergütungssummen. Dies stellte auch die Spitzenforschung fest, die doch eigentlich die Regierung maßgeblich beraten sollte bzw. müsste.

Doch nach der Verordnung müssen sie, immer mehr abgewertet, an der Tagesenergiebörse verkauft werden, während atomar-fossile Energien mit langfristiger Absatzsicherheit -auch wegen vieler Mrd € Grundsubventionen- immer relativ günstiger, den EEG-Vorrang des EEG praktisch aushebelnd, allein an der Terminbörse oder in Direktverträgen anbieten dürfen.

Vor allem wegen des immer geringen Verkaufswertes der EE stieg die Umlage von 2,05 Cent/ kWh in 2010 auf 6,24 Cent/ kWh in 2014 (2015: 6,17). Wurden 2010 für 90231 GWh noch rund 4,4 Mrd € erlöst, bekamen sie 2014 für rund 149237 GWh nur noch rund 2,2 Mrd €. Zu weiterer Erklärung auch hier: 

http://www.sonneninitiative.org/index.php?id=2215  oder hier

 

tinyurl.com/pqe5wqz

Mit einer erneuerten Direktwälzung, wie etwa nach dem Konzept von Herrn Hölder*, ließe sich der Wert erhalten. Kombikraftwerkangebote ergänzt um Speicher könnten dabei zur Wertsteigerung beitragen.  * Hier zu finden:

http://www.clens.eu/fileadmin/Daten/Mediathek/Pressespiegel/Echtzeitwaelzung_Hoelder_ZNER_1_2014.pdf

 

Weiter wird die EEG-Umlage besonders von immer mehr privilegierten energieintensiven Betrieben erhöht, weil sie nur unter 1% der Beiträge bezahlen, die auch Sozialhilfeempfänger voll bezahlen müssen.
Nach dem EEG 2014 sollen nun auch noch Betriebe, die zu unrecht privilegiert wurden nur eine 20 %tige Umlage bezahlen.

Unberechtigt ist auch die Sondersteuer Ust (von derzeit 1,19 Cent/kWh) auf die EEG-Umlage, zumal aus dem Staatsetat   nichts geleistet wird, weder für arme bzw. ärmere Stromverbraucher (wie sonst bei der Steuerbemessung), noch für die besonders wichtige Entlastung von hohen Altvergütungskosten bis 2012 durch deren Bezahlung aus einen Bundes-Innovationsfonts.
Wie schon die Fraunhofer Spitzenforschung im Juli veröffentlicht analysierte, ist die EEG-Umlage,aber auch ohne dies um mehr als 2 Cent/ kWh senkbar. Deren Studie finden sie hier:

http://www.ise.fraunhofer.de/de/aktuelles/meldungen-2014/fraunhofer-ise-veroeffentlicht-kurzstudie-zur-eeg-umlage

Was Weiteres sollte noch Näher erläutert werden? Schreiben Sie an Biermann@sunon.org

Von wegen kostensparsame Energiewendeorganisation, sie wird -vor allem durch diese unsinnige AusgleichsmechanismusV von damaligem Umweltminister Gabriel + Wirtschaftsminister Guttenberg, anschließend Rösler*- geradezu gegensinnig verteuert, sodass Stromkunden unter der Bezeichnung EE-Förderung, in Wahrheit vielerlei Kosten berechnet bekommen, die letztlich nur der tatsächlich subventionierten Finanzierung atomar-fossilen Energie (vor allem aus Kohle) nützen.
Kurz + klar: Diese Groko-Regierung behauptet Förderung von erneuerbaren Energien und fördert tatsächlich hauptsächlich Kohleenergie!
Und unter den EE fördert sie hauptsächlich besonders sicher und sehr teuer den Meereswindstrom, „offshore“ genannt, für den zusätzlich noch eine Netzanbindungs-Pauschale von 0,25 Cent/ kWh den Strompreis verteuert und für den mit dem erhöhten Kohlestrom ein besonders starker Netzausbau im Strompreis zu bezahlen ist.

*  Die Guttenberg-Rösler-Ministeriumsmitarbeiter organisieren leider auch unter Gabriel unverändert weiter.



Strommarktdesigndebatte zum BmWiE Weißbuch (beim Grünbuch zuvor nicht beantwortet):

Vorbemerkung:

Um es kurz genug zum schnellen Orientieren, aber auch inhaltlich genug zu machen, sehen Sie hier direkt die Merkpunkte zum Strommarktdesign für EE der SunOn LG Vorsitzenden (ca. 2 S.) (Eine pdf-Form wird auf Wunsch zugesendet!)
Hier ist der Text direkt kopierbar. Soll aber bei Weiterverbreitung unverändert bleiben und uns als Urheber mit Adresse benennen

Zur Ergänzung
sei auf die Studie "neue Stromwelt" von der Agentur EE mit vielen aktuellen Daten verwiesen.

www.unendlich-viel-energie.de/media/file/390.AEE_Neue_Stromwelt_mrz15_Final.pdf


Wie auch auf das Eurosola-Memorandum:

http://www.eurosolar.de/de/images/stories/Publikationen/Memorandum_Wei%C3%9Fbuch_NEMO_2015.pdf


Was passt Ihnen, was nicht und wozu?
Senden Sie uns bitte Anfrage oder Antwort an

Biermann@sunon.org


 

Wichtige Merkpunkte zum Strommarktdesign für erneuerbare Energien -
Grün-+Weißbuch-Stellungnahme

 

Tomas Biermann-Kojnov + Jürgen Nölke
Solarbürger und Vereinsvorsitzende von SunOn Sonnenkraftwerke LG e. V.

Häcklinger Weg 43a, 21335 Lüneburg

27.02.2015 – verbessert im Mai + August


ÜBERSICHT

1. Eigenverbrauch soweit als möglich zuerst

2. Bagatellgrößen (erweitert auf 30 kW) ohne jede Abgabe noch Gebühr belassen

3. Direkte EE-Annahme per effektiver Echtzeitwälzung

4. Erneuerbare Energie zuerst direkt außerhalb von jeglichem Börsenzwang handeln

5. (Börsen)-Handel -möglichst- in kombinierten EE-Angeboten

6. Direkt und nah gehandelter EE-Strom preisgünstiger

7. Schadenskosten der atomar-fossilen Energien voll einpreisen


8. Bürgerengagement -zur Demkratieentwicklung- unterstützen nicht behindern
 

1.  Eigenverbrauch soweit als möglich zuerst

Jede Haus-Photovoltaikanlage versorgt physikalisch alle Verbraucher direkt ohne das öffentliche Netz nutzen zu müssen und sorgt für verringerten Bedarf oder für nutzbare Angebote an das Netz. Jede kaufmännische Zählung und Messung dieses direkten Hausverbrauchs ist schlicht unnötig und es verbieten sich auch Abgaben oder Steuern. Restnetzbedarfe müssen direkt über das öffentliche Netz zugeleitet zukaufbar sein, Überschüsse ihrerseits -zumindest an Nachbarn- weitergebbar werden.

 

2. Bagatellgrößen (erweiterte) ohne jede Abgabe noch Gebühr belassen

Zumindest Hausanlagen bis 30 kW sind wegen ihrer sehr gerin gen + nahen Stromnetzrelevanz als Bagatellanlagen zu definieren, auf deren Erzeugungen keine Steuern, Abgaben – insbesondere keine für EEG-Umlage- und auch keine Zähler- bzw. Messgebühren zu erheben sind.

 

3. Direkte EE-Annahme per effektiver Echtzeitwälzung

Im Prinzip müssen alle erneuerbare Energien (i. F. Abgekürzt als EE) -möglichst und insbesondere vor Ort und nah den Verbrauchern- von Netzbetreibern direkt angenommen werden. Zu vielen Einzelheiten einer solchen Echtzeitwälzung von EE sei auf das Ausgleichsmechanismus-Konzept per Echtzeitwälzung von Daniel Hölder verwiesen

http://www.clens.eu/fileadmin/Daten/Mediathek/Pressespiegel/Echtzeitwaelzung_Hoelder_ZNER

 

4. Erneuerbare Energie zuerst direkt außerhalb von jeglichem Börsenzwang handeln

Zunächst sei betont, dass EE, schon weil sie bei genutzten Solarstrahlen oder Windströmen, eigentlich von deren Kosten entlastend keine Energierohstoffe brauchen und damit auch alle aufheizenden, vergiftenden bzw. radioaktiven Umwelt- und Klimazerstörungen vermeiden, nicht an der Strombörse gehandelt werden sollten, wo hauptsächlich günstig verfügbare Energie-Rohstoffe gehandelt werden, sondern tatsächlich direkt, als direkter Handel zwischen konkreten EE-Anbietern und -EE-Nachfragern. Hierzu sollten auch alle gesetzlich nötigen und erleichternden Bedingungen geschaffen werden.

 

5. (Börsen)-Handel -möglichst- in kombinierten EE-Angeboten

Börsenhandel sollte ungezwungen und -möglichst- in vielfältige Kombinationen von EE, insbesondere von Solarstrom (meist Photovoltaik) mit Wind, ergänzt um Wasser- und Bioenergiestrom, möglich sein, die über Vermittler zu sicheren Angeboten -in sogenannten Bändern- verbunden werden.
Auch Speicher sollten dabei sinnvoll ergänzt werden. Zudem sollten Speicher auch zur Absicherung des Netzbetrieb eingesetzt werden, wie es z. B. die Wemag mit Ihrem Großspeicher vorgemacht hat.
Netzgebühren sind nach Intensität der Netznutzung zu berechnen. ( S. a. 6.)

Im Weiteren sind auch Wärme- und Mobilitätsenergien ergänzend zu kombinieren.

Wasserkraft und Biomasseenergie jeweils allein als Grundlast anzubieten sollte somit vermieden werden, da sie zur intelligenten Ergänzung der flukturierenden Energien benötigt werden, wie auch um Speicherbedarfe zu reduzieren, um deren Energiewandlungsverluste -soweit sinvoll- zu vermeiden.

 

6. Direkt und nah gehandelter EE-Strom preisgünstiger

Strom, der aus der Nachbarschaft und aus der Region kommt muss preisgünstiger sein als aus der Ferne gehandelter, wegen seines geringeren Aufwandes und direkterer Gestaltbarkeit, und um die dezentrale Versorgung zu stärken.
Insbesondere sollten dazu die Netzgebühren für Nachbarschaftsversorgung erlassen werden und bei kurzer naher Versorgung entsprechend gering sein.

 

7. Schadenskosten der atomar-fossilen Energien voll einpreisen

Es sei ausdrücklich daran erinnert, dass die herkömmmliche atomar-fossile Energiewirtschaft organisiert im Gewinninteresse von Großkonzernen zu sehr bedrohlichen und zerstörerischen Schäden in Klima, Umwelt und auch Gesellschaft, wie Wirtschaft geführt haben. Ihre Schäden müssen endlich nach dem Verursacherprinzip von deren Urhebern getragen werden, indem sie voll eingepreist werden.
Ein EU-Emmissionshandel der dank viel zu hoher Zertifikatsschenkungen ohne deren massive Zurücknahme und mit versteckten Manipulationen betrieben zu völlig unpassenden Schadenspreisen geführt hat, leistet das Gegenteil von Einpreisung, sondern belohnt das Schädenmachen noch mit zusätzlichen Handelsgewinnen. Er muss so verändert werden, das er wissenschaftlich angemessene Schadenspreise, von derzeit z. B. ca. 40 € die Tonne CO2, denn dort gehandelten 3 €, schafft.
Ist diese echte Reform nicht möglich, müssen staatliche Steuern für Ausgleich in diesen Höhen sorgen. Gesundheitliche Schäden, wie Atemwegserkrankungen, gerade auch von Kindern, sind dabei unbedingt mit zu berechnen.

Desgleichen sind auch endlich ausreichende Steuern + Abgaben für Schäden und teils tausende Jahre strahlenbelastenden Atommüll zu erheben.

 

8. Bürgerengagement -zur Demokratieentwicklung- unterstützen,  nicht behindern

Werden erneuerbare Energien konsequent besonders für Bürgerengagement gefördert, kann die Energiewende schnell und insbesondere auch kosten-entlastend, wie Demokratie erneuernd gelingen. Dafür sollten sich alle demokratisch gewählten PolitikerInnen einsetzen.

Diese Merkpunkte für ein neues Strommarkdesign können ergänzt und detailiert werden. In jedem Fall sollten sie für das Weißbuch der Bundesregierung aufgenommen und wohlwollend argumentierend beantwortet werden.

Hier finden Sie uns:

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Häcklinger Weg 43a
21335 Lüneburg

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